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Bild zur Petition mit dem Thema: NEIN zur Erhöhung der Elterngebühren in Schönefeld von bis zu 400% NEIN zur Erhöhung der Elterngebühren in Schönefeld von bis zu 400%
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bürgermeister Dr. Udo Haase und Gemeindevertreter ...
  • Region: Schönefeld mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 1.584 Unterstützende
    875 in Schönefeld
    Quorum für Schönefeld (360) erreicht.

NEIN zur Erhöhung der Elterngebühren in Schönefeld von bis zu 400%

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Herr Bürgermeister Dr. Udo Haase und Gemeindevertreter von Schönefeld: Wir wehren uns gegen unsoziale Erhöhungen der Elterngebühren von bis zu 400% in der Gemeinde Schönefeld ab 01.07.2016.

Begründung:

Der Bürgermeister und seine Verwaltung streben eine drastische Erhöhung der Elternbeiträge ab 01.07.2016 für Krippe und Kindergarten von mehr als 50% sowie für den Hort von mehr als 400% an und fertigten hierzu einen Beschlussentwurf.

Die Gemeindevertretung sollte dies – ganz still und unauffällig - am 16.03.2016 beschließen.

Aufmerksamen Eltern ist es gelungen, vor Beschlussfassung die tatsächlichen Auswirkungen der Gebührenerhebung zu ermitteln und öffentlich zu machen. Nur durch einen Sturm der Entrüstung von Eltern, die in der Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretersitzung ihren deutlichen Unmut äußerten, konnte die Beschlussfassung erst einmal verhindert werden.

In der nächsten Gemeindevertretersitzung am 11.05.2016 soll über diesen Beschluss neu entschieden werden.

Die Eltern der Gemeinde Schönefeld haben Verständnis für Kostenerhöhungen aufgrund der geänderten Rechtslage für die Verpflegung der Kinder. Auch moderate Gebührenanhebungen aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen sind noch akzeptabel.

Die geplanten Kostenerhöhungen in der vorliegenden Form treiben die Familien jedoch in den finanziellen Ruin. Kinderbetreuung ist dann nicht mehr bezahlbar. Stattdessen muss die Kinderbetreuung zu Hause erfolgen. Dafür müssen Elternteile (meist die Mütter) Ihre Arbeitszeit reduzieren oder ihre Arbeit ganz aufgeben, um die Kinderbetreuung abzusichern.

Das ist unsozial, widerspricht dem Grundsatz der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das ist zudem frauenfeindlich und benachteiligt die Kinder von berufstätigen Eltern.

Es ist eine Schande für eine aufstrebende und wohlhabende Gemeinde so mit Familien mit Kindern, die unsere Zukunft bedeuten, umzugehen.

Wir wehren uns dagegen und fordern Sie auf, von Ihrem Vorhaben der drastischen Erhöhung der Elterngebühren Abstand zu nehmen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Schönefeld, 17.03.2016 (aktiv bis 09.05.2016)


Neuigkeiten

Info der Bürgerinitiative Schönefeld BIS: Die Gemeindevertretung Schönefeld hat am 14.09.2016 mehrheitlich mit den Stimmen der CDU, AfE, LINKEN und dem Bürgermeister die neue Kitasatzung beschlossen. Neben einer deutlichen Erhöhung der Elterngebühren ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Einige Zahlenbeispiele für Doppelverdiener mit mittlerem Einkommen (36.001 EUR bis 39.000 EUR Jahresnetto) - OHNE ESSENSGELD Krippe (bis 40 Std) bisher: 173,- EUR Krippe (bis 40 Std.) zukünftig: 250,- EUR / +44% Kita (bis 40 Std.) bisher:146,- EUR Kita ...

CONTRA: ... es ist also nicht zu befürchten, dass die Menscheit ausstirbt, weil zu wenig Kinder geboren werden. Weshalb soll ICH als Steuerzahler Geld für die Kinder dieser Leute aufwenden, die wirklich mehr als genug verdienen, um die Kosten, die für ihre EIGENEN ...

CONTRA: Nach dem letztjährigen Urteil des Verw-Gerichts Potsdam bzgl. der jahrelangen, ordnungswirdrigen Essensgeld-Abrechnungen müsste man doch eigentlich davon ausgehen, dass die nun angepasste Neuregelung für die Elternhaushalte eher kostengünstiger ausfällt. ...

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