Ab dem nächsten Schuljahr werden nach einer Entscheidung des LASUB vier 5. Klassen zu drei 6. Klassen zusammengelegt. Zur Zeit besuchen 83 Kinder die 5. Klassen.

Damit wird der im Gesetz festgelegte Klassenteiler um ein Kind unterschritten.

Das bedeutet, dass nach der Zusammenlegung 27 bzw. 28 Kinder in einer Klasse lernen werden, darunter sind mehrere Kinder mit Integrationsstatus.

Wir fordern, zum Wohle der Kinder und im Interesse der Zukunft unseres Landes die jetzt bestehenden Klassen auch im nächsten Schuljahr wie gehabt fortzuführen!

Begründung

Wir können nicht glauben, dass die verantwortlichen Stellen in einer Zeit der Bildungsdiskussionen in Sachsen so eine Entscheidung treffen können!

Die Qualität des Unterrichts soll auf hohem Niveau gehalten werden, Unterricht soll nicht nur reines Fachwissen, sondern auch Werte und Sozialkompetenz vermitteln, um schwierige Kinder soll sich intensiver gekümmert werden und nicht zuletzt ist Inklusion ein großes Thema.

Wie sollen diese Herausforderungen des Schullalltages mit solchen Klassenstärken umgesetzt werden? Wurzen ist ein sozialer Brennpunkt. Viele Kinder der Oberschule und deren Familien haben vielfältige soziale und/oder finanzielle Sorgen und Probleme, die natürlich auch im Schulalltag zu spüren sind. Fragen Sie die an Schule Beteiligten, wie oft kein Unterricht möglich ist, weil sich die Lehrer um die alltäglichen Sorgen und Nöte der Kinder und Jugendlichen kümmern. Einfach so, neben ihrem Bildungsauftrag. Weil sie wissen, dass Schule sonst nicht funktionieren würde. Mit rappelvollen Klassen, davon mit einem Teil beeinträchtigter und benachteiligter Kinder wird es nicht mehr funktionieren!

Es macht keinen Sinn, den Lehrermangel so zu bekämpfen! Es wird mit dieser Praxis versucht, ein Problem zu minimieren, auf der anderen Seite entstehen dadurch aber mehrere neue Probleme! Unsere Lehrer, die oft mit Leib und Seele in der Schule tätig sind, werden mit so einer Maßnahme kaputt gespielt. Und dann haben wir mit der Zunahme langzeiterkrankter Pädagogen noch ein Problem!

Die Position der Sächsischen Staatskanzlei wird im Bericht über den Bürgerdialog klar formuliert: „Bildung als Schlüssel für eine gute Zukunft Sachsens und jedes Einzelnen…" und weiter: „Die Oberschule als Talentschmiede für Fachkräfte und Partner für Handwerk und Mittelstand ...".

Bitte nehmen Sie diese Aussagen verantwortungsbewusst wahr! Unsere Kinder sind unsere Zukunft, und es ist nur richtig, dass Sie die Bildung in Sachsen ganz oben auf die politische Agenda setzen. (siehe Position der Sächsischen Staatskanzlei zum Bericht – Bürgerdialog „Miteinander in Sachsen – Für eine starke Zukunft“) Unzumutbare Lernbedingungen sind da ein Schritt in die falsche Richtung!

Desweiteren fehlen, wenn es tatsächlich zu einer Zusammenlegung der Klassen kommt, Kapazitäten für die Aufnahme von Kindern, die durch Umzug oder Wechsel von einer anderen Oberschule bzw. vom Gymnasium an die Oberschule wechseln müssen. Eine ähnliche Situation besteht bereits an den beiden nächstgelegenen Oberschulen Trebsen und Lossatal. Ist es tatsächlich gewollt, Kindern und ihren Eltern stundenlange Schulwege, z. B. nach Leipzig zuzumuten?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Susanne Nöbel aus Wurzen
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Petition wird heute an den Ministerpräsidenten Herrn Kretschmer übergeben.

  • Liebe Unterstützer der Petition,

    vielen Dank für Ihre Stimme!

    Wir brauchen auch weiterhin Ihre Unterstützung! Bitte teilen Sie den Link zur Petition (openpetition.de/!zzbzx) fleißig weiter an Alle, denen die sächsische Bildungspolitik wichtig ist! An Alle, die sich für gute Lernbedingungen an sächsischen Schulen einsetzen wollen!

    Die Pestalozzi-Oberschule in Wurzen steht exemplarisch für viele Schulen in Sachsen, an denen ebenso verfahren wird. Wir wollen mit der Petition den Verantwortlichen (Ministerpräsident, Kultusminister, LASUB) zeigen, welche Auswirkungen solch eine verfehlte Bildungspolitik auf die Zukunft unserer Kinder und die Zukunft unseres Landes hat!

    Für Anregungen und Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!

    Herzliche Grüße,

    Susanne Nöbel

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.