Die geplante L361n durch die Erftaue muss verhindert werden. Wir fordern die ernsthafte Untersuchung der Alternative im Westen. Diese Alternative wird Noithausen und Hemmerden mit entlasten. Aktuelle Zahlen über den Ziel- und Quellverkehr müssen mit berücksichtigt werden, um Transparenz zu schaffen, dass die gewünschte Verkehrsentlastung mit der L361n nicht realisiert werden kann! Wir fordern den Erhalt der Erftaue als Naherholungsgebiet und Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Wir haben jetzt die Chance dieses Stück Heimat für nachfolgende Generationen zu erhalten!

Begründung

Die geplante L361n wird durch ein Landschaftsschutzgebiet mit hohem Erholungswert und unmittelbar neben einem Naturschutzgebiet verlaufen. Mehrere Aufschüttungen, Brücken und Unterführungen im Straßenverlauf der L361n machen das Projekt sehr aufwendig, so dass Planung und Umsetzung noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. Die Kosten werden die bisher kalkulierten 20 Millionen Euro deutlich übersteigen.

Die gewünschte Verkehrsentlastung durch die L361n für Kapellen ist fraglich, da ein Gutachten aus 2007 schon aufdeckte, dass der Anstieg des Verkehrsaufkommens insbesondere auf die siedlungsstrukturelle Entwicklung in Kapellen und Wevelinghoven zurückzuführen ist. Statistisch gesehen sind in Kapellen ca. 4029 Fahrzeuge beheimatet. Bei einem Verkehrsaufkommen von 7193 Fahrzeugen /24h(Verkehrsstärkenkarte) auf der Neusserstraße ist schnell klar, dass der größte Teil aus Kapellen selbst kommt. Die L361n ist zudem auch noch so geplant, dass sich jeder Verkehrsteilnehmer an mehreren Stellen dafür entscheiden könnte, doch wieder den Weg durch Kapellen zu nehmen.

Eine Entlastung von Hülchrath und Neubrück ist ebenfalls fraglich, da Verkehrsteilnehmer aus Neuss kommend einen Umweg von ca. 2,5 km auf sich nehmen müssen.

Die alternative Westumgehung verläuft größtenteils über bereits bestehende Straßen und Ackerland, was sie schneller realisierbar und deutlich kostengünstiger macht. Noithausen und Hemmerden werden zusätzlich deutlich mit entlastet. Bisher wurde die alternative im Westen nie gesondert untersucht.

Ortsumgehungen müssen intelligent geplant sein, um eine spürbare Entlastung herbeizuführen. Dies tut die L361n nicht, sondern in unseren Augen wird nur mehr Verkehr angezogen. Damit alle Bürger am Ende zufrieden sind, müssen zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen mit geprüft werden.

Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Facebookgruppe www.facebook.com/groups/230459837709650/ und auf www.erftaue.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Janine Heinze aus Grevenbroich
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Pro

Um einmal zu zeigen scheinheilig es ist, zu behaupten die geplante Variante II der Ortsumgehung sei für ganz Kapellen von Vorteil: "(...) (Durch den Bau der Variante VII) würde eine weitere und viel höhere Belastung für die Ortsteile Gilverath, Tüschenbroich, An der Untermühle und Römerstraße, welche durch den Ausbau der Schnellstraße L361n durch die Erftaue entsteht, vermieden."

Contra

Es keine Alternative zum Lückenschluss der L361n durch die Variante II. Alle anderen diskutierten Varianten würden nicht zu einer wesentlichen Reduzierung des Durchgangsverkehrs in Kapellen, Wevelinghoven, Langwaden, Neubrück und Hülchrath führen. Aus diesem Grund hat das Land NRW diese Trasse favorisiert. Nur die Variante II könnte die hohen Verkehrsströme, die sich täglich in Nord-Süd-Richtung (von der A46 und aus Mönchengladbach in Richtung Köln) und umgekehrt bewegen, aufnehmen und den Durchgangsverkehr vermindern. Diverse Gutachten belegen dies.

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