Die Rudolf-Dietz-Straße in Bad Camberg muss umbenannt werden.

Rudolf Dietz war Nazi, Antidemokrat, Antisemit und willfähriger Verkündiger der Nazi-Ideologie. Einer solchen Person gehört nicht die Ehrung einer Straßen Benennung.

Man darf Rechten nicht die Straße überlassen!

www.nein-zu-rudolf-dietz.de

Begründung

Warum die Rudolf-Dietz-Straße umbenannt werden muss  Die Benennung einer Straße nach einer Person stellt immer eine besondere Ehrung und Würdigung ihres Lebenswerks dar. Nazis dürfen nicht geehrt werden!  Rudolf Dietz war nicht nur Antisemit, er war ein entschiedener Antidemokrat und schrieb enthusiastische Zeilen in denen Adolf Hitlers „Machtergreifung“ gefeiert wird.  Muss sich nicht jeder demokratisch verankerte Mensch schämen, bei der Angabe seiner Wohnadresse „Rudolf-Dietz-Straße“. In Telefonverzeichnissen, Navigationssystemen und dem Briefverkehr taucht die Rudolf-Dietz-Straße auf, nicht aber die Information auf den Hinweistafeln.  Wir als Anwohner wehren uns gegen diese beschämende Namensgebung und gegen den „Camberger Sonderweg“ der mit dem Aufhängen der Hinweisschilder an drei von fünf Straßennamensschildern auf die NS-Belastung von Rudolf Dietz gegangen wurde.  Wenn es bei den an den Straßenschildern angebrachten Hinweistafeln darum gehen soll, sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen, geht dies auch anders: Eine Umbenennung der Straße nach einer Person, die wegen einer außergewöhnlichen Lebensleistung im kulturellen oder gesellschaftlichem Leben tatsächlich ehrungswürdig ist, und dazugehörige Hinweisschilder darauf, nach wem die Straße einstmals benannt war und warum sie diesen Namen nicht mehr trägt.

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Neuigkeiten

Pro

Das stärkste Argument liefern die antidemokratischen und antisemitischen Verse von Rudolf Dietz. Bereits abgesichert durch eine Rente trat er ohne Zwang der NSDAP bei. In Versen bejubelt er die "Machtergreifung" Hitlers und tritt offen gegen die Demokratie ein. Seine antisemitischen Verse werden durch von ihm autorisierte judenfeindliche Karikaturen unterlegt. Im Windschatten der NS-Diktatur macht er eine späte Karriere. Die NS-Granden im Nassauer Raum feiern ihn als "völkischen" Blut und Boden Dichter. Die Dietz-Nachkommen redigierten alle antidemokratischen und antisemitischen Verse ...

Contra

„Wir wollen Dietz nicht reinwaschen. Aber wenn man seinen Namen streicht, dann muss man auch alle Kant-, Hegel-, Fichte-, Luther- und Marxstrassen auf den Prüfstand stellen." Alle diese in Deutschland so verehrten Denker haben sich antisemitisch geäußert.