Environment

Nein zur Nordroute der BASF

Petition is directed to
Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck
110 Supporters 67 in Ludwigshafen
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  1. Launched December 2020
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  5. Decision

Es gibt wohl verschiedene Alternativen, welche nicht zu Lasten eines der schönsten Orte der Stadt gehen würden.

So sehen wir, ähnlich wie der BUND, NABU, Pollichia und Orbea, eine weitere Ausfahrt bei der B9/L523 und eine Verbeiterung der Zufahrtsstraße zu Tor15 als potentiell bessere Lösung an.

Die wohl aber tatsächlich nachhaltigste aller Lösungen wäre eine erweitere Umlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.

Und Ökologie ist auch etwas, das sich die BASF auf die Fahnen geschrieben hat. Natürlich ist dies auch eine Kapazitätsfrage aber wir finden auch diese Option sollte in Betracht gezogen und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft werden. Schließlich haben alle von einer Tatsächlich nachhaltigen Lösung das meiste. Ansonsten streiten wir uns in 15 Jahren wohl wieder über eine neue Lösung.

Reason

Die BASF möchte mit der Nordroute das Landschaftsschutzgebiet „Am Hansenbusch“ in eine zweispurige Autobahn verwandeln. Davon sind ca. 24.000 Menschen aus drei Stadtteilen betroffen.

Wir als Bürger dieser Ortsteile verlieren eines der letzten Gebiete, in den wir unbeschwert spazieren gehen oder schöne Radtouren zum Rhein machen können. Etwas, dass es leider in Ludwigshafen so nicht mehr gibt. Sollten wir in Zukunft mit unseren Familien über einer Lärm durchzogenen Brücke statt einem schönen Landschaftsschutzgebiet spazieren gehen um die ewig lang verschleppte Problematik mit den Hochstraßen in Ludwigshafen irgendwie zu kompensieren? Ja wir alle wissen, welch große Herausforderung auf die BASF und alle Anwohner unserer Region mit dem Abbau der Hochstraßen auf uns zukommen. Aber heißt das, dass wir als Anwohner und auch als Aniliner, auf unsere einzige Möglichkeit der Erholung und Entspannung verzichten müssen?

Natürlich sind wir uns dessen bewusst, das die Innenstadt und die LKW Abfertigung am Tor 11 entlastet werden muss. Aber zu welchem Preis? In Ludwigshafen fehlen bald rund 2000 Bäume, wir sind die viert bebauteste Stadt des Landes und jetzt soll noch einer der letzten Grünflächen und Freiluftschneisen, auf welcher eine wunderschöne Flora herangewachsen ist, die auch vielen Tierarten ein Zuhause bietet, von lauten und stinkenden LKWs durchquert werden?

Außerdem, und das grade in der heutigen Zeit sozialer Spannungen und immer sichtbarerer sozialer Probleme, kommt hinzu, dass sich auf diesem Gebiet die Jugendfarm befindet. Eine Einrichtung welche für die Entwicklung der Persönlichkeit von Kindern und ihrer Emanzipation von den Erwachsenen wichtig ist und eine junge Generation Ludwigshafener durch Ihr Angebot zu reiferen Menschen, und glücklicheren Menschen macht. Außerdem erhalten die Kinder und Jugendlich hier die Möglichkeit einen Bezug zur Natürlichkeit aufzubauen. Etwas, dass es in unserem heutigen Großstadtjungle leider viel zu selten gibt. All das würde durch die Nordroute sicherlich nicht mehr ungestört funktionieren. Auch die vielen Kleingärtner die betroffen sind, könnten dann ihre kleine Ruheoase nicht mehr nutzen und auch das angebaute Obst und Gemüse wäre dann mit Schadstoffen der Abgase kontaminiert. Und sind es nicht auch eben jene Rentner welche die Stadt und damit auch die BASF mit aufgebaut haben.

Thank you for your support, Natalie Naringbauer from Ludwigshafen am Rhein
Question to the initiator

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