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Bild zur Petition mit dem Thema: Nein zur Schließung des Spielplatzes Rebhuhnweg in Wedel Nein zur Schließung des Spielplatzes Rebhuhnweg in Wedel
  • Von: Kristina Hinz mehr
  • An: Bürgermeister Niels Schmidt / Bildungs-, ...
  • Region: Wedel mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 55 Unterstützende
    37 in Wedel
    Sammlung abgeschlossen.

Nein zur Schließung des Spielplatzes Rebhuhnweg in Wedel

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Am 8. März berät die Politik in Wedel erneut über die Schließung diverser Spielplätze in Wedel. Unter anderem soll der Spielplatz Rebhuhnweg geschlossen werden. Wir nutzen den Spieplatz gern und kämpfen gegen die Schließung.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, dies der Wedeler Politik deutlich zu machen und den Spielplatz zu erhalten. Danke!

Begründung:

Wie eine bereits im September 2016 durchgeführte Unterschriftenaktion mit knapp 100 Unterschriften beweist, ist der Spielplatz im Rebhuhnweg entgegen der Behauptung der Politik nicht ungenutzt, sondern liegt einem Großteil der Bewohner der Moorwegsiedlung am Herzen.

Die angespannte Haushaltslage ist allgemein bekannt, wir finden allerdings, dass hier am falschen Ende gespart wird.

Es bleiben zudem weiterhin viele Fragen ungeklärt:

Welche Einsparung ist tatsächlich zu erwarten? Eine Einschätzung von Herrn Schmidt: "Durchschnittlich 5800 Euro gebe die Stadt pro Jahr für jeden Spielplatz aus. Das Gros entfalle auf Personalkosten des Bauhofs." Personalkosten des Bauhofs sind per se Fixkosten, die durch die Spielplatzschließung nicht unmittelbar gesenkt werden und durch den Rückbau und die Einlagerung entstehen zunächst einmal Kosten (www.shz.de/lokales/pinneberger-tageblatt/anwohner-kritisieren-die-spielplatz-streichliste-id14969131.html). Die Anzahl der Spielgeräte auf dem Spielplatz Rebhuhnweg ist gering (1 Schaukel, 2 Schaukeltiere sowie eine Sandkiste). Diese sind augenscheinlich in einem guten Zustand sodass davon ausgegangen werden kann, dass hier kein Investitionsrückstau herrscht.

Was würde mit der freien Fläche passieren? Auch hier besteht nach einem Rückbau Pflegeaufwand für Bäume und Rasen.

Der Spielplatz am Rebhuhnweg ist vor allem für kleine Kinder geeignet. Die Stadt Wedel betrachtet in ihrer Analyse lediglich die Anzahl an Kindern von 6-12 Jahren. Was ist mit den jüngeren Kindern? Auch und gerade hier sind sichere und fußläufig erreichbare Spielplätze wichtig. Warum wird diese Altersgruppe außer Acht gelassen?

Das betrachtete Einzugsgebiet von 700 Metern spiegelt die Nutzungssituation nicht ausreichend wider. Der Spielplatz Rebhuhnweg wird nicht nur von Kindern aus der Umgebung genutzt, sondern auch von hier lebenden Großeltern, die dort mit ihren Enkeln spielen. Dadurch kommen in der stark altersgemischten Moorwegsiedlung auch mal generationenübergreifende Kontakte zustande.

Eine Einlagerung der Spielgeräte für einen späteren Wiederaufbau erscheint ebenfalls nicht sinnvoll. In Deutschland gibt es eine seit 2011 eine stetig steigende Geburtenrate. Dadurch wird es auch in Zukunft wichtig sein, Spielplätze zu erhalten. Außerdem suchen sich junge Familien gezielt Stadtteile, in denen es ein gutes Umfeld für ihre Kinder gibt. Fehlen Spielplätze, ziehen dort auch weniger Familien hin. Das Aufheben der Spielgeräte und das Vorhalten der Flächen ist hat daher den Anschein von Augenwischerei.

Ein aktueller Lokalbeitrag dazu: www.shz.de/lokales/wedel-schulauer-tageblatt/mitsprache-bei-spielplaetzen-in-wedel-id15988751.html

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wedel, 06.02.2017 (aktiv bis 05.03.2017)


Debatte zur Petition

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CONTRA: Was mir nicht in den Kopf will: Es gibt so viele vermögende Familien. Warum ist denn nicht eine einzige Familie in der Lage die wirklich lächerlichen Kosten von 5.800 Euro im Jahr an die Stadt zu ertsatten. Oder 10 Familien teilen sich das für die nächsten ...



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