Aktuell wehren sich die bereits ansässigen Kinderärzte in Salzgitter dagegen, dass sich eine neue Ärztin niederlässt. Die Kinderärzte selbst haben Aufnahmestopps verhängt und nehmen keine neuen Patienten mehr auf. Viele Eltern/Großeltern müssen deswegen entweder einen weiten Weg in Kauf nehmen bzw. haben inzwischen schon keinen festen Kinderarzt mehr für ihre Kinder/Enkelkinder. Der andauernde Wechsel ist bei der Arzt-Kind-Elternbeziehung nicht förderlich. Kinderarzt ist Vertrauenssache, gerade für die Kinder sind feste Kinderärzte enorm wichtig. Wir wollen für mehr Ärzte und für freie Arztwahl in der Region kämpfen und sprechen uns von daher für die Ansiedelung der neuen Kinderärztin in Salzgitter aus.

Wie die Salzgitter-Zeitung berichtete, sind hier ansässige Kinderärzte gegen die Eröffnung einer weiteren Kinderarztpraxis:

www.salzgitter-zeitung.de/salzgitter/article214182179/Mediziner-wehren-sich-gegen-Ansiedlung-von-Kinderaerztin.html

Begründung

Die Kinderarztpraxen und auch die Arztpraxen in Salzgitter sind sehr überlaufen. Oft wartet man Wochen auf einen Termin oder sitzt mehrere Stunden im Wartezimmer. Manche Elternteile sind gegebenenfalls nicht zufrieden mit ihrem Arzt, haben allerdings auch nicht die Alternative zu wechseln, weil andere Kinderärzte teilweise die Annahme neuer Patienten ablehnen. Wir als Bürger der Stadt Salzgitter begrüßen die Ansiedlung neuer Ärzte aufgrund der oben genannten Punkte und bitten die Stadt darum dem Einspruch der Kinderärzte entgegen zu wirken und nicht nachzugeben. Ein neuer Kinderarzt dürfte die vor Ort angespannte Situation um einiges entschärfen und allen dienlich sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nancy Sengespeick aus Salzgitter
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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Für das Widerspruchverfahren ist nicht die Stadt Salzgitter zuständig, sondern der Berufungsausschuss bestehend aus Kassenärztliche vereinigung, sowie Vertreter der Krankenkassen mit Sitz in Hannover. Da hier ein laufendes Verwaltungsverfahren anhängig ist, macht eine Petition kein Sinn. Der Berufungsausschuss muss bei der Ermessensausübung die interessen der Parteien gegeneinander abwägen.