Eine alternative finanzielle Lösung auf Länderebene für das wohl wegfallende Betreuungsgeld erreichen.

Begründung

Das heute (21.07.2015) vom BVG gekippte Betreuungsgeld wird von fast allen Parteien als großer Erfolg und Segen verkauft.

Als Vater von zwei Söhnen empfinde ich es als einen Schlag ins Gesicht für alle die bewusst entscheiden das zweite oder dritte Jahr ihr Kind persönlich betreuen zu wollen! Kinder gehören in den ersten drei Jahren zu ihren Eltern! Eine Einstellung die manche für genauso "veraltet" halten wie die, das Frauen bei den Kindern sein sollten, ich weiß das, aber keiner muss diese Möglichkeit wählen, wenn wir von echter Wahlfreiheit reden!!! Aus beruflicher und fachlicher Sicht (als Sozialpädagoge/Sozialarbeiter) sehe ich in vielen Fällen mehr Vorteile als Nachteile in einer Betreuung durch die Eltern!

Außerdem sollten alle Entscheidungsträger daran denken, dass sie vermutlich selbst auch erst mit drei Jahren in den KiGa kamen. Warum, weil es finanziell noch machbar war und die Zeiten andere waren - ein Zustand den das Elterngeld in Teilen wieder "herstellen" konnte.

Ich fordere hiermit die Landesregierung in Baden-Würtemberg auf eine neue Regelung/ein neues Gesetz zur direkten finanziellen Unterstützung von Eltern zu schaffen, welche (ähnlich dem Betreuungsgeld) eine Erziehung zu hause erleichtert.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Kinder unter 3 Jahren gehören zu ihren Eltern und nicht in eine Kita, wo sie nach wer-weiß-was-für-Kriterien erzogen werden. Die Kitas sind meistens staatlich gefördert, und wer seine kleinen Kinder bei sich haben möchte, bekommt nicht nur kein Gehalt,sondern bekommt auch vom Staat gar nichts mehr. Die Behauptung der "Linken", die Eltern würden durch die Kitagebühren abgezockt, ist daher eine Unverschämtheit und echter Dummenfang.

Contra

Die meisten Parteien verkaufen das Betreuungsgeld als Erfolg? Leben Sie hinter dem CSU-Mond?`Die Bayern-Partei ist die EINZIGE, die dieses Gesetz wirklich wollte und gegen alle Widerstände durchgeboxt hat (von ein paar Radikalos rechts der CSU - sofern das geht - mal abgesehen). Für Kinder, deren Eltern auf 150 Euro angewiesen sind, ist die KITA vermutlich der bessere Umgang, alle anderen können sich Heimerziehung auch ohne Herdprämie leisten.