Zum Saisonende läuft der Vertrag von Alex Meier Fußballgott bei Eintracht Frankfurt aus. Aktuell macht es den Eindruck, dass er keinen neuen Vertrag erhalten wird.

Mit dieser Petition möchten wir die Bedeutung von Alex Meier noch einmal hervorheben und die Verantwortlichen dazu bewegen, ihm einen leistungsbezogenen Einjahresvertrag zu geben.

Hinweis: Sollte sowohl das Sammelziel (1000 Stimmen) als auch das Petitionsziel (neuer Vertrag) erreicht werden, würde ich 1000 Liter Bier ausgeben!

Begründung

Auch wenn zahlreiche Gründe für einen neuen, leistungsbezogenen Vertrag sprechen, möchten wir insbesondere fünf Argumente hervorheben:

1."Alex Meier ist Eintracht Frankfurt"

Alex Meier spielt seit 14 Jahren bei Eintracht Frankfurt. In dieser Zeit hat er mit der Eintracht - und wir mit ihm - vieles erlebt: Auf- und Abstiege; unzählige Mitspieler; sechs Trainer; Europapokal-Abende; seinen Krönung zum Torschützenkönig; und zuletzt der Pokalsieg.

Für uns Fans ist er damit unbestrittene Identifikationsfigur und wir möchten ihn auch nächstes Jahr noch im Trikot unserer Eintracht sehen!

2. Unbestrittener Torinstinkt und Torjägerqualität

Seine 139 Tore in 379 Spielen sowie der Gewinn der Torjägerkanone sprechen für sich. Auch wenn Alex Meier mit seinen mittlerweile 35 Jahren nicht mehr sein altes Level erreichen mag, so hat er seinen sportlichen Wert beim Spiel gegen den HSV bewiesen. Nach Einwechslung in der 87 Minute stand er - wie so oft - am richtigen Fleck und erzielte sogleich das 3:0. Auch andere Fußballer (z.B. Ibrahimović, Iniesta), dass auch ältere Spieler mit gewissen Qualitäten/Instinkten einer Mannschaft weiterhelfen können - Alex Meier besitzt mit Sicherheit einen Torinstinkt, der der Mannschaft in bestimmten Situationen weiterhelfen kann.

3. Lange Saison erfordert breiteren Kader und daher auch finanzierbare Sturmoptionen

Aufgrund der Qualifikation für den Europacup liegt eine lange Saison vor der Eintracht. Um Stammspielern Verschnaufpausen zu gönnen, benötigt es wahrscheinlich einen breiteren Kader. Einen Alex Meier mit Erfahrung im Kader zu haben, der mit Drucksituationen umgehen kann und ggf. insbesondere als Joker im Europacup zum Einsatz kommen kann, ist sicher keine schlechte Option.

4. Zentraler Ansprechpartner in unserer internationalen Truppe essentiell

Ein Schlüssel des Erfolgs der letzten Jahre war sicherlich, dass es gelang, international hervorragende Spieler zu verpflichten und diese in die Mannschaft zu integrieren. Auch in Zukunft werden nicht nur neue Spieler aus anderen Ländern kommen, sondern es wird auch einen neuen Trainer geben. All diese können von der Erfahrung eines Alex Meiers nur profitieren.

5. Zeichen setzen in Zeiten, in denen es im Fussball immer mehr nur noch um Geld geht

Dembele, Aubameyang, Draxler - im modernen Fussball scheinen Verträge und Vereinsbindung nichts mehr bis wenig zu zählen. Den meisten Kickern geht es primär - teilweise auch verständlicherweise - darum, soviel Geld wie möglich zu verdienen. Alex Meier dagegen blieb uns immer treu, auch in den schlechten Zeiten. Eine Vertragsverlängerung wäre auch hier ein Zeichen und würde auch zeigen, dass Eintracht Frankfurt ein besonderer Verein ist

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Konstantin Sold aus Frankfurt
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • (Fortsetzung der Mitteilung):

    • Eintracht Frankfurt e.V.:
    o Aufgrund der obigen Erlebnisse mit der AG, habe ich mich an den Verein
    gewendet und dort zum Ausdruck gebracht, dass dies aus meiner Sicht kein
    Umgang mit Vereinsmitgliedern / Fans sei und dies nicht im Sinne des Vereins
    sein dürfte; zudem bat ich um eine vermittelnde Rolle durch Vereinsfunktionäre
    o Ich erhielt zumindest eine freundliche aber inhaltlich ablehnende Email von Herrn
    Burkert (Mitglied des Aufsichtsrats des Vereins) mit den folgenden Aussagen:
     Verein und AG seien personell und wirtschaftlich völlig getrennte
    Organisationen; von daher sei ausschließlich der Vorstand der AG
    verantwortlich und der Vereinspräsident könne hier nicht weiterhelfen
     Auch der Ehrenrat könne hier nichts unternehmen, da eine Zuständigkeit für den
    Profifußball nicht gegeben sei
     Er müsse mich bitten, mich weiterhin an die Eintracht Frankfurt Fußball AG zu
    wenden
    o Über private Kontakte erhielt ich die Handynummer von Herrn Fischer; er
    versprach mir, sich bei Herrn Hellmann hinsichtlich einer Petitionsübergabe zu
    erkundigen und mir bis zum Wochenende des Dortmund-Spiels Rückmeldung zu
    geben; hier erhielt ich, auch auf Whatsapp-Nachrichten, keine Reaktion mehr

    Jeder mag seine eigenen Schlüsse daraus ziehen – ich stelle mir aber u.a. folgende Fragen:
    • Ist dies ein respektvoller Umgang seitens der AG mit Fans und
    Vereinsmitgliedern? (Das Verhalten überrascht mich insbesondere, da Herr Bobic
    im Zuge des Kovac-Transfers dem FC Bayern respektlosen Umgang vorgeworfen
    habe)
    • Sollte in einer professionell geführten Organisation nicht jedes Schreiben
    sachgemäß bearbeitet werden?
    • Wenn Herr Bobic im Kontext der Demo sagt, dass er für Eintracht Frankfurt
    arbeite, frage ich mich, wie er seine Aufgabe genau definiert; wenn Faninteressen
    sekundär zu sein scheinen, geht es nur um den sportlich/finanziell maximalen
    Erfolg?
    • Was sagt der Verein dazu? Entspricht obiges Verhalten der AG den Werten eines
    Traditions- und Sportvereins? Nennen könnte man hier auch die sogenannte
    „Trainingsgruppe 2“ (in einem Unternehmen würden man einen solchen
    Mitarbeiterumgang als Mobbing bezeichnen; sofern die Maßnahme notwendig war,
    um ein effizientes Training zu ermöglichen, so kann man die Kaderplanung und
    Fähigkeiten des Managements hinterfragen)
    • Wenn der Verein schon jetzt als aktueller Mehrheitseigentümer so wenig Einfluss
    auf die AG zu haben scheint, wie wird dies erst sein, falls die „50+1“-Regel fallen
    sollte?
    • Wie wird in Zukunft sichergestellt werden, dass Interessen von Fans und
    Vereinsmitgliedern bei der AG adäquat berücksichtigt werden? Welche
    Überlegungen gibt es hierzu innerhalb der AG und des Vereins?

    Meine Schlussfolgerung ist, dass wir Fans und Vereinsmitglieder noch mehr den Dialog mit dem Verein / AG hinsichtlich erwähnter Themen einfordern und Handeln kritisch hinterfragen müssen. Solange der Verein die Mehrheit an der AG hält, müsste hierzu die Möglichkeit bestehen – es sollte allerdings jedem Fan zu Denken geben, dass bereits mehr als 30% der AG nicht mehr in unmittelbarem Besitz des Vereins stehen. Hannover 96 sollten als abschreckendes Beispiel dienen.

    Mir, wie wohl auch den Meisten von Euch, ist es wichtig, dass wir trotz „AG“ und wirtschaftlicher Überlegungen in erster Linie ein traditioneller Fußballverein sind und bleiben, bei dem zentrale Werte gelebt werden und die Interessen der Mitglieder und Fans im Vordergrund stehen.

    Ich werde daher weiterhin auf eine adäquate Reaktion des Vereins /AG warten und das Thema bei Gelegenheit wieder aufgreifen.

    Vielen Dank für Eure bisherige Unterstützung – auch in Zukunft wäre ich für diese sowie Anmerkungen und Diskussionen dankbar. Viele Grüße,
    Konstantin

  • Liebe Eintracht-Fans,

    nachdem einige Monate vergangen sind, möchte ich Euch über den Stand der Petition informieren:

    Da bei den drei Online-Petitionen 4.641 Stimmen (hier mag es Doppelzählungen geben) eingegangen sind, war es mir ein Anliegen tätig zu werden, so dass ich die folgenden Aktivitäten unternommen habe:
    • Rede bei der Demo zum Verbleib von Alex Meier
    • Postalische Schreiben an Vertreter von Verein und Fußball AG:
    1. Fredi Bobic (Vorstand Fußball AG)
    2. Axel Hellmann (Vorstand Fußball AG)
    3. Oliver Frankenbach (Vorstand Fußball AG)
    4. Peter Fischer (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der AG und
    Vereinspräsident)
    5. Wolfgang Steubing (Aufsichtsratsvorsitzender Fußball AG)
    6. Adolf Hütter (Trainer Fußball AG)
    • Im Anschluss regelmäßige Anrufe (mindestens 50mal!!!) und Emails an die
    Geschäftsstelle der AG und des Vereins, um mich über den Stand unseres
    Anliegens zu informieren bzw. mit einem relevanten Ansprechpartner ins
    Gespräch zu kommen

    Mein primäres Ziel war die Übergabe Eurer Stimmen an einen Vertreter der AG / des Vereins zur:
    1. Erneuerung der Forderung hinsichtlich eines neuen, leistungsbezogenen Vertrags
    2. Ausdruck des Unmuts über die Entscheidung der AG
    3. Ausdruck des Unmuts über die Art und Weise hinsichtlich der Entscheidung und
    Kommunikation seitens der AG (u.a. Kommunikation als „einvernehmliche“
    Trennung per simpler Pressemitteilung)
    4. Erinnerung der Vereins- sowie AG-Funktionäre, dass das Interesse von
    Vereinsmitgliedern und Fans im Mittelpunkt ihrer täglichen Arbeit stehen sollte

    Sollte eine Übergabe der Stimmen nicht möglich sein, so war meine Mindestforderung, zumindest eine postalische Antwort zu erhalten.

    Nachfolgend und auszugsweise meine gemachten Erfahrungen:
    • Eintracht Frankfurt Fußball AG:
    o Ich erhielt keine einzige postalische Rückmeldung
    o Es gab keine Möglichkeit, an einen relevanten Ansprechpartner durchgestellt zu
    werden
    o Den Bitten um Rückruf wurde – trotz anderer Aussagen – nie entsprochen
    o Zahlreiche Ausreden ohne zählbares Ergebnis, bspw.:
     „Die Schreiben seien nicht angekommen“ – ich habe sie dann per
    Einschreiben verschickt, auch dann keine Reaktion
     „XY sei heute nicht im Haus, versuchen sie es morgen nochmal“ – auch dann
    nicht zu erreichen
    o Letztlich erhielt ich im Wesentlichen nur die telefonische Auskunft einer Dame,
    dass entschieden wurde, dass ich keine Rückmeldung erhalten würde

    • Eintracht Frankfurt e.V.:
    o Aufgrund der obigen Erlebnisse mit der AG, habe ich mich an den Verein
    gewendet und dort zum Ausdruck gebracht, dass dies aus meiner Sicht kein
    Umgang mit Vereinsmitgliedern / Fans sei und dies nicht im Sinne des Vereins sein
    dürfte; zudem bat ich um eine vermittelnde Rolle durch Vereinsfunktionäre
    o Ich erhielt zumindest eine freundliche aber inhaltlich ablehnende Email von Herrn
    Burkert (Mitglied des Aufsichtsrats des Vereins) mit den folgenden Aussagen:
     Verein und AG seien personell und wirtschaftlich völlig getrennte
    Organisationen; von daher sei ausschließlich der Vorstand der AG verantwortlich
    und der Vereinspräsident könne hier nicht weiterhelfen
     Auch der Ehrenrat könne hier nichts unternehmen, da eine Zuständigkeit für den
    Profifußball nicht gegeben sei
    Er müsse mich bitten, mich weiterhin an die Eintracht Frankfurt Fußball AG zu
    wenden
    o Über private Kontakte erhielt ich die Handynummer von Herrn Fischer; er
    versprach mir, sich bei Herrn Hellmann hinsichtlich einer Petitionsübergabe zu
    erkundigen und mir bis zum Wochenende des Dortmund-Spiels Rückmeldung zu
    geben; hier erhielt ich, auch auf Whatsapp-Nachrichten, keine Reaktion mehr

  • Hallo zusammen,

    Zunächst einmal möchte ich mich bei Euch allen für die Teilnahme an der Petition bedanken. Ich war wirklich sehr überrascht und finde es toll, in welch kurzer Zeit sich so viele Menschen beteiligt haben und das Stimmziel von 1000 Stimmen erreicht wurde.

    Aus Respekt gegenüber Euch Unterzeichnern ist es mir jetzt ein Anliegen, all diese Stimmen dem Vorstand zu übergeben. Ich habe daher im Laufe der Woche Schreiben an den Vorstand sowie drei weitere Funktionäre verfasst und per Einschreiben an den Verein gesendet. Über den weiteren Verlauf halte ich Euch auf dem Laufenden.

    Viele Grüße,
    Konstantin

    PS: Leitet die Petition bitte gerne weiter; je mehr Stimmen zusammenkommen, desto besser.

Pro

Soziale Verantwortung gehört meiner Ansicht nach auch in den deutschen Fußball.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.