Petition richtet sich an:
Ministerin für Verteidigung, Frau Dr. Ursula von der Leyen
Über 200 000 Reservisten der Bundeswehr haben das Flüchtlingsproblem in WINTEX-Übungen durchgespielt, haben Auslandseinsatz-Erfahrungen in Kooperation mit NGO'n, bei CIMIC. Der Fachkräfteaufwuchs zivil-militärisch im Sinne eine Freiwilligen-Jahres hat auch bei Frauen große Akzeptanz. Freiwilligkeit muss auch angemessen entlohnt werden, z.B. so unbürokratisch wie in der Schweiz mit "Lohnausfall im Krankheitsfall"., Die "Schnupperlehre" Wehr-Dienstpflicht hat vielen den Weg zur Weiterverpflichtung als Beamter/Soldat auf Zeit geöffnet. Die Wehr-/Dienstpflicht schafft Wettbewerbsnachteile des gewerblichen Mittelstandes gegenüber dem Öffentlichen Dienst ab. Der Wehr-Dienstleistende ist sozialversichert (Anrechnung auf Versicherungsjahre). Kommunen können so z.B. ihrer Pflicht- "Feuerwehr" mit freiwillig Dienstleistenden nachkommen. Wehrübende sind ausgebildet im verantwortlichen Umgang mit Waffen, Sie sind die erfahrenen Bergretter, Unfallhelfer u.s.w sind geschult in Abwehr von Gewalttätern durch Notwehr (Gesetz unmittelbarer Zwang). Berufsfahrer, Piloten erhalten hier ihre kostenlose Ausbildung für spätere freiwillige Verwendung z.B. Löschfahrzeug. Noch sind die Kasernen da. Was Soldaten und Reservisten im Ausland leisten (Katastrophenhilfe, Bau von Infrastruktur und Entwicklung, Schulen, Wasseraufbereitung u.s.w.) sollte doch auch im Inland möglich sein.
Franz Messmer, Oberstleutnant d.
Begründung
Die Forderung ist für mich so wichtig, weil sie alle Bürger flächendeckend proportional im Scharnhorst'schen Sinne dazu verpflichtet, ihren Beitrag für Sicherheit und Soziale Gerechtigkeit zu leisten. Der erzieherische Nebeneffekt zu Teamfähigkeit, Grundtugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit findet in Sozialgemeinschaften seine Erfüllung. Wer gedient hat, hat bessere Arbeitsmarktchancen.