15 Unterschriften
Petition richtet sich an: Der Präsident des Landtags NRW
Wir fordern die Landesregierung und den Landtag Nordrhein-Westfalen auf, das Landeshundegesetz NRW grundlegend zu überarbeiten und ein rasseunabhängiges Hundegesetz nach dem Vorbild Niedersachsens einzuführen.
Insbesondere fordern wir:
- die Abschaffung der pauschalen Rasseliste für Hunde bestimmter Rassen;
- eine individuelle Bewertung des tatsächlichen Verhaltens eines Hundes;
- ein konsequentes Vorgehen gegen tatsächlich gefährliche Hunde – unabhängig von ihrer Rasse;
- einheitliche und nachvollziehbare Anforderungen an Hundehalter;
- die Stärkung von Sachkunde, Verantwortungsbewusstsein und sicherer Hundehaltung;
- die Möglichkeit einer objektiven Verhaltensprüfung, wenn Zweifel an der Gefährlichkeit eines Hundes bestehen;
- die Übernahme geeigneter Elemente des niedersächsischen, rasseunabhängigen Modells.
Begründung
Wir wollen keine Abschwächung des Schutzes von Menschen und Tieren. Gefährliche Hunde müssen weiterhin konsequent kontrolliert werden.
Wir sind jedoch der Meinung, dass die Rasse eines Hundes allein kein ausreichendes Kriterium dafür sein sollte, einen Hund als besonderes Risiko zu behandeln.
Das Verhalten eines Hundes kann durch viele Faktoren beeinflusst werden – unter anderem durch Erziehung, Sozialisierung, Haltung, Ausbildung und das Verhalten des Halters.
Deshalb sollte die Gesetzgebung stärker danach unterscheiden, ob von einem konkreten Hund tatsächlich eine Gefahr ausgeht, anstatt bestimmte Hunde allein aufgrund ihrer Rasse oder Rassezugehörigkeit besonderen Einschränkungen zu unterwerfen.Niedersachsen verfolgt bereits einen anderen Ansatz. Dort steht nicht eine allgemeine Rasseliste im Mittelpunkt, sondern die Verantwortung des Hundehalters sowie die individuelle Gefährlichkeit eines Hundes.
Wir fordern daher, dass Nordrhein-Westfalen diesen Ansatz ernsthaft prüft und die bestehenden Regelungen entsprechend weiterentwickelt. Sicherheit durch Verantwortung statt pauschaler Rasseneinstufung
Ein verantwortungsvoller Hundehalter soll die Möglichkeit haben, seine Sachkunde und die sichere Haltung seines Hundes nachzuweisen. Gleichzeitig müssen Hunde, die tatsächlich gefährlich oder auffällig sind, unabhängig von ihrer Rasse konsequent beurteilt und gegebenenfalls mit entsprechenden Auflagen belegt werden.
Damit würde ein System entstehen, das Sicherheit, Tierschutz und die Rechte verantwortungsvoller Hundehalter miteinander verbindet. Wir wollen ein Hundegesetz, das nach dem tatsächlichen Risiko fragt und nicht nach dem Namen der Rasse. Nicht die Rasse soll entscheiden, sondern das Verhalten.
Wir bitten die Landesregierung und den Landtag Nordrhein-Westfalen deshalb, das Landeshundegesetz zu reformieren und ein modernes, rasseunabhängiges Hundegesetz nach dem Vorbild Niedersachsens zu schaffen.
Unterstützen Sie diese Petition für ein faires und modernes Hundegesetz in Nordrhein-Westfalen.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
07.09.2026
Sammlung endet:
06.03.2027
Region:
Nordrhein-Westfalen
Kategorie:
Tierschutz
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Diese Petition ist mir wichtig, weil ich finde, dass nicht die Rasse eines Hundes darüber entscheiden sollte, wie er beurteilt wird. Entscheidend sollten das tatsächliche Verhalten des Hundes und die Verantwortung seines Halters sein. Verantwortungsvolle Hundehalter dürfen nicht pauschal benachteiligt werden, während von tatsächlich gefährlichen Hunden unabhängig von ihrer Rasse eine konsequente Bewertung ausgehen sollte. Ich wünsche mir deshalb ein faires und sachliches Hundegesetz für NRW. ❤️🐾
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Ich habe 30 Jahre lang Hunde gehabt aber auch Erziehungskurse für Hundebesitzer im Rahmen des Deutschen Verbandes für Gebrauchshunde-Sportvereine (DVG) gegen. Und wie bei den Menschen kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es auch bei den Hunden in jeder Rasse gute und schlechte gibt.