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Änderungen an der Petition
am 21.04.2026 -
Änderungen an der Petition
am 20.04.2026
Petition richtet sich an: Stadtrat Königswinter
Petition zur Anerkennung und Etablierung einer Erinnerungs- und Gedenkkultur für die NS-Zwangsarbeit bei der Lemmerz-Werk GmbH und am Wintermühlenhof in Königswinter.
Ich fordere:
Ich bin gebürtiger Königswinterer und habe leider durch persönliche Recherche Anfang des Jahres 2026, bis zu diesem Zeitpunkt war nichts über den nachfolgenden Sachverhalt öffentlich zugänglich, in Erfahrung bringen müssen, dass der Stifter und Ehrenbürger der Stadt Königswinter, Herr Paul Lemmerz von 1932 bis 1945 MItglied der NSDAP und als Geschäftsführer der Firma Lemmerz-Werk GmbH, Profiteur des menschenverachtenden Systems der NS-Zwangsarbeit, in einer kriegswichtigen Produktion, war.
Letzteres dokumentiert sich auch in der Tatsache, dass diese, nach dem Bombenangriff 1944 in Königswinter, nach Ingelbach und Wunsiedel verlagert wurde. Betroffen davon waren auch Zwangsarbeiter und auch dort gibt des keinen Ort des Gedenkens.
Der Aktualisierung des Wikipedia-Eintrag zu Paul-Lemmerz haben sich auch weitere Autoren angeschlossen.
In Königswinter wird, was ich sehr begrüße und auch unterstütze, eine Erinnerungs- und Gedenkkultur für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismuses und der NS-Zwangsarbeit in den Ofenkaulen gelebt.
Für die Opfer der Lemmerz-Werk GmbH und dem Wintermühlenhof gilt dies allerdings nicht.
Nach Hinweis an den Stadtrat auf diese Schieflage, verbunden mit der Bitte eine Veränderung anzustoßen, habe ich keine Antwort erhalten.
Um diese jahrzehntelange Lücke der Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit bei der Lemmerz-Werk GmbH und dem Wintermühlenhof, die dazu beiträgt, dass das Leid der Betroffenen marginalisiert wird, endlich zu schließen, habe ich, nach meinem Gespräch mit der Leitung des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Berlin, diese Petition erstellt.
Petition gestartet:
17.04.2026
Sammlung endet:
16.10.2026
Region:
Königswinter
Kategorie:
Bildung
Es wird bald keine Zeitzeugen mehr geben. Erinnern an die eigenen Wurzeln, damit auch anerkennen der Schuld .Damit bewusst werden, was Menschen Mitmenschen antun können muss immer wieder bewusst gemacht werden. Nur so können wir wirklich etwas ändern. Und immer vertrauen, dass bewusst machen, für Wichtiges eintreten Veränderung schafft.
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Spätestens jetzt, wo ein Rechtsruck durch die Gesellschaft geht und unsere Demokratie gefährdet ist, wird deutlich, wie wichtig die Erinnerungskultur ist und wir alles dafür tun müssen, dass sich Geschichte nicht wiederholt.