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Bild zur Petition mit dem Thema: OB Schulz: Mehr Einsatz für die Einigung im Kita-Streik + Satzungsänderung bzgl. Beitragserstattung! OB Schulz: Mehr Einsatz für die Einigung im Kita-Streik + Satzungsänderung bzgl. Beitragserstattung!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Stadt Hagen, OB Erik O. Schulz
  • Region: Hagen mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 39 Unterstützende
    32 in Hagen
    Sammlung abgeschlossen

OB Schulz: Mehr Einsatz für die Einigung im Kita-Streik + Satzungsänderung bzgl. Beitragserstattung!

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Sehr geehrter Herr OB Schulz,

der aktuelle KiTa-Streik zieht sich bereits seit 3 Wochen. 3 Wochen, in denen Eltern in Hagen sich der Herausforderung stellen, durch Improvisation, sich stets erneuernde Organisation, verhandelnde und kooperierende Kommunikation mit ihren Angehörigen, Freunden und Arbeitgebern, und empathische Phantasie ihren Kindern gegenüber diesen und ihren Arbeitgebern im Streik-Alltag gleichzeitig gerecht zu werden. Ein Ende dieses unzumutbaren Zustandes ist nicht in Sicht.

Zudem lässt die mediale Berichterstattung bzw. kommunale Informationspolitik zu wünschen übrig, sodass es uns betroffenen Eltern zunehmend schwerer fällt, Verständnis für die verhärteten Fronten der Streitparteien aufzubringen. Unsere Grenzen und die unserer Kinder sind längst überschritten!

Als Oberbürgermeister haben Sie sich verpflichtet, die Interessen der Hagener Bürger/Innen zu vertreten. Jetzt sind Sie gefragt! Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Bürger und das Wohlergehen Hagener Kinder! Setzen Sie sich mit beiden Streikparteien umgehend zusammen, um zu einer für alle Beteiligten annehmbaren Lösung zu gelangen. Diese impliziert sowohl die Streikverhandlungen als auch den Einsatz für die Satzungsänderung bezüglich der Rückerstattung bereits geleisteter Elternbeiträge (für nicht erbrachte Dienstleistungen).

Eltern zahlen für die Kinderbetreuung im Vertrauen darauf, dass ihre Kinder während ihrer Arbeitszeit regelmäßig und verantwortungsbewusst von festen Bezugspersonen betreut werden. Immer wiederkehrende Streiks belasten Familien beruflich, finanziell und emotional.

Eltern überbrücken Streikzeiten nicht nur mit reduzierter Arbeitszeit und/oder zum Teil unbezahltem Urlaub, sie müssen ihren Kindern versuchen zu erklären, warum sie nicht wie gewohnt in den Kindergarten gehen können, sondern im Bedarfsfall sogar in Notgruppen in unbekannter Umgebung mit unbekannten Gesichtern "geparkt" werden müssen.

In diesem Streik geht es letztendlich nicht um die Zustellung von Briefen/Paketen oder um Gehälter von Zugpersonal oder Piloten, sondern um das Wichtigste unserer Zukunft: unsere Kinder!

Deswegen appellieren wir an Ihr Gewissen, Herr Schulz, als zweifacher Familienvater mit der dafür notwendigen Sensibilität und dem Verantwortungsbewusstsein Ihres Amtes, unserem dringenden Anliegen mit aller erdenklichen Priorität nachzugehen. Wir zählen auf Sie!

Hagener Eltern und Angehörige

Begründung:

Ein kurzfristiges Ende des Kita-Streiks und Beitragserstattung an die Eltern, weil - Die Kinderbetreuung eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle wichtige Aufgabe ist, auf die im Endeffekt alle angewiesen sind - Sozialisation der Kinder nicht nur vom Elternhaus, sondern auch von Gleichaltrigen und anderen Bezugspersonen und –systemen abhängig ist - Eltern auf professionelle Kinderbetreuung angewiesen sind, um arbeiten gehen zu können - Eltern im Kita-Streik mehr Ausgaben haben durch alternative Betreuungslösungen und Arbeitsausfall - Eltern und Kinder die Leidtragenden sind, da ihr Alltag auf den Kopf gestellt ist - Es für die Kinder eine Zumutung darstellt, in fremder Umgebung ohne Eingewöhnungszeit von fremden Personen betreut zu werden, die noch nicht einmal ihren Namen kennen - Eltern ein schlechtes Gefühl haben, ihre Kinder Fremden anzuvertrauen (schließlich suchen Eltern den Betreuungseinrichtung für ihre Kinder gewissenhaft aus, um ihre Interessen auch während ihrer Arbeitszeit verwirklichen zu können) - Das Problem nicht mit der Einrichtung von Notgruppen gelöst ist - Die Stadt in der Verantwortung steht, für ihre Bürger zu sorgen - Ein Vertrag auf Leistung und Gegenleistung beruht und er bei Nichterfüllung einer der beiden Vertragsgegenstände nicht wirksam ist - Wir unseren Kindern schon beibringen, sich zu vertragen und miteinander zu reden, kompromissbereit zu sein, und nicht erst nach etlichen Wochen - Die Abstände zwischen den Verhandlungstagen viel zu groß sind - Wir Eltern das Gefühl haben, dass der Streik der Erzieher/innen von der Stadt nicht ernst genommen wird und wir als Eltern und Beitragszahler entsprechend auch nicht - sich die Stadt bei Einbehaltung der Elternbeiträge am Streik bereichert - Wir uns als Eltern nun schon lange genug haben hinhalten lassen!!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hagen, 01.06.2015 (aktiv bis 07.06.2015)


Neuigkeiten

Liebe Unterzeichner, wir konnten ganze 39 Unterschriften sammeln. Vielen Dank erst mal dafür. Wir hatten uns zwar etwas mehr erwartet, trotzdem sollen diese Unterschriften nicht umsonst gewesen sein. Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung der Kita-Streik-Kultur ...

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Debatte zur Petition

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CONTRA: JAJA, ihr wollt Geld die Erzieher wollen 4000 Euro im Monat aber bezahlen sollen es andere. Am besten der staat macht schulden. Dann können die Kinder ihre Erziehung selbst bezahlen oder wie???



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