Die Räume der Radstation Bielefeld sind zum Jahresende 2018 gekündigt worden. Als Übergangslösung bis zum Bau der neuen Radstation sieht die Stadtverwaltung für die bestehenden 340 nur ca.140 Stellplätze vor.

Wir beantragen:

  1. eine Übergangslösung mit mindestens 340 Abstellplätzen bis 1.3.2019 nicht weiter als 100m von den Bahnhofsausgängen einzuführen

  2. die Planung der neuen Radstation mit der Kapazität von mindestens 600 Abstellplätzen

Begründung

Die Radstation ist eine wichtige Schnittstelle zur Kombination von Rad und Bahn. Weil Bielefeld sich das Ziel gesetzt hat, den Verkehrsanteil des Fahrrads bis 2025 auf 25% zu erhöhen, darf die Zahl der Abstellplätze nicht wie jetzt geplant verringert werden. Bis zur Eröffnung der neugebauten Radstation sollen sie im bisherigen Umfang angeboten werden. Das jetzige Angebot an Fahrradwartung und Vermietung soll auch in der Übergangszeit bestehen bleiben. Die neue Radstation soll wesentlich mehr Plätze als bisher anbieten.

Ungenutzte Haushaltsmittel für den Radverkehr stehen im städtischen Haushalt 2018 ausreichend zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, VCD Verkehrsclub Deutschland aus Bielefeld
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Neuigkeiten

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  • Liebe Freund_innen der Radstation Bielefeld,

    die online- Petition hat 454 Unterstützer bekommen, prima! Viele gute Argumente der Unterzeichner stehen auf unserer Seite bei openpetition.de Die Resonanz war durchgehend positiv.

    Am Mittwoch, 16. März überreichen wir die Unterschriften: Um 15.30 Uhr im Technischen Rathaus, August-Bebel-Straße 92, in der Eingangshalle.
    Die Nahmobilitätsbeauftragte Frau Choryan nimmt unsere Petition entgegen. Wir laden euch ein, dabei zu sein und die Radstation zu unterstützen.

    Es gibt schon einen Teilerfolg: Die Übergangslösung bis zum Bau der neuen Radstation wird ausreichend groß werden (340 Plätze statt der geplanten 140).
    Schade allerdings, dass die alte Radstation schon am 25. Januar schließt, während die neuen Räume in dem Postgebäude erst im Laufe des Februar fertig sind. Wann genau, ist noch nicht klar.

    Der zweite Vorschlag in der Unterschriftensammlung (die neue Radstation soll mindestens 600 Plätze haben!) ist noch unerfüllt. Wir bleiben dran und bestehen darauf, dass eine moderne nutzerfreundliche Radstation am alten Platz gebaut wird - und zwar möglichst schnell! Immerhin wird im Frühjahr eine Machbarkeitsstudie vorgelegt.
    Wir bleiben also dran!

    Zeitungsbericht: www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/3610778-Langzeitparker-muessen-Raeder-bis-Dienstag-abholen-Abriss-im-Februar-Radstation-zieht-am-1.-Februar-voruebergehend-ins-Postgebaeude

  • Liebe Unterstützer_in,

    es gibt bereits einen wichtigen Erfolg für unser Anliegen. Gestern hat der Stadtentwicklungsausschuss einen Antrag der Koalitionsfraktionen beschlossen:
    "Die Verwaltung wird beauftragt, bis zum Abriss des Gebäudes, in dem sich die Radstation jetzt befindet, eine Übergangslösung mit mindestens 340 zugangsgesicherten Abstellplätzen nicht weiter als 100 Meter von den Bahnhofsausgängen entfernt zu realisieren" - einstimmig -.

    Damit bleibt nach dem jetzigen Stand das volle Platzangebot der Radstation auch in der Zeit bis zum Neubau erhalten. Auch das Angebot an Fahrradwartung und -Vermietung. Wir freuen uns, dass die Ratsmitglieder so rasch und positiv auf unsere Eingabe reagiert haben. Der kräftige Rückenwind von bis jetzt 270 Personen war dafür ausschlaggebend. Vielen Dank, liebe Unterstützer_in!

    Nur 5 Tage nach dem Start der Petition haben wir damit einen Erfolg erzielt - wenn auch nur teilweise. Unsere zweite Forderung, die neue Radstation mit mindestens 600 Abstellplätzen zu planen, ist vorerst noch offen. Gemessen an Städten wie Bonn (550 Plätze), Münster (3.300 Plätze) oder unserer Nachbarstadt Herford (360 Plätze) ist das sicher die untere Grenze des Bedarfs.
    Wir bleiben daher dran, führen die Unterschriftensammlung bis zum Jahresende weiter und reichen sie im Bürgerausschuss des Stadtrates ein. Wir freuen uns schon darauf, wenn (vermutlich im Frühjahr) die neuen Abstellanlagen an beiden Seiten des Hauptbahnhofs eröffnet werden.

Pro

Ohne einen gut entwickelten Radverkehr gibt es keine Verkehrswende und auch keinen vernünftigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Eine gute Infrastruktur für die Kombination Fahrrad/Bahn ist unerlässlich. Eine Radstation in mindestens der bisherigen Größe direkt am Bahnhof ist unsbdingbar. Die Politik muss dafür sorgen, dass Versprechungen nicht leere Worte bleiben.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.