Family

Öffnung von Kindergärten in Baden-Württemberg

Petition is directed to
Kultusministerin Susanne Eisenmann
7.227 Supporters 6.948 in Baden-Württemberg
33% from 21.000 for quorum
  1. Launched 20/04/2020
  2. Collection yet 3 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Wie in der Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg kommuniziert wurde, sollen Kindergärten und Kindertageseinrichtungen auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Als Eltern kritisieren wir die Entscheidung des Landes Baden-Württemberg. Es wird hingenommen, dass Millionen von Kindern die Grundrechte auf Bildung, Freizügigkeit und sozialen Austausch entzogen werden – auf unbestimmte Zeit, ohne Perspektive – und das obwohl sie nicht zur Risikogruppe gehören. Das Robert Koch Institut bestätigt dies in seiner Mitteilung vom 23.03.2020. Den möglichen Folgen dieser Isolation wird bisher nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann begründet die Maßnahmen mit einer „verantwortungsvollen Öffnung“ und einer „Orientierung am Schutz unser aller Gesundheit“. Doch der Schutz der Kinder wird hier außer Acht gelassen. Die Bedürfnisse von Familien und Kindern dagegen scheinen in diesen Entscheidungen nur wenig Berücksichtigung zu finden.

Wir erwarten von der Politik, Entscheidungen zum Wohle und Schutz von Familien und Kindern zu treffen.

Während es für die Schulen zumindest einen Fahrplan gibt wie der Betrieb teilweise wieder aufgenommen werden kann, lässt man die Kleinsten im Stich und verweist auf eine Ausweitung der Notbetreuung.

Deswegen sind unsere Forderungen:

  • Kitas sowie Bildungseinrichtungen sollen für alle Kinder nach dem 4. Mai wieder schrittweise geöffnet werden.

  • Ein konkreter Plan der Politik wie eine kindgerechte Gesellschaft in Deutschland mit Corona aussehen kann (für die Zeit bevor es einen Impfstoff gibt).

Reason

Kindern werden über einen langen Zeitraum ihren sozialen Kontakte und Freundschaften zu anderen Kindern sowie jegliche pädagogische Angebote entzogen, obwohl diese für ihre Entwicklung von elementarer Bedeutung sind. Jobs im Homeoffice und die parallele Betreuung der Kinder, gerade für Alleinerziehende, ist eine massive physische und psychische Belastung. Diese Belastungen sind Familien über Monate nicht zumutbar.

Der Hausärzteverband Baden-Württemberg fordert in einem offenen Brief vom 15.04., dass es gilt, „den Schutz der Risikogruppen (z. B. chronisch kranke Menschen, Hochbetagte über 75 Jahre, abwehrgeschwächte Menschen) weiterhin durch Kontaktbeschränkungen aufrecht zu erhalten, jedoch kann das nicht mit dem anhaltenden globalen Entzug der Freiheitsrechte aller einhergehen."

Der Spiegel berichtet am 20.04., dass Daten aus Island nahe legen, "dass Kitas keine Treiber der Pandemie sind. Dort sind zwar Versammlungen mit mehr als 20 Menschen verboten, Schulen und Kindergärten blieben aber weitgehend geöffnet. Trotzdem gibt es bisher nur wenig bekannte Infektionen [...]. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stecken sich Kinder meist bei Erwachsenen an, Erwachsene hingegen selten bei Kindern. Für diese These sprechen auch die ersten Daten zu schweren Covid-19-Verläufen bei Kindern in Deutschland. Mehr als 80 Prozent der Kinder infizierten sich bei Eltern oder anderen Familienmitgliedern."

Quellen:

Thank you for your support, Alexander Kruse from Renningen
Question to the initiator

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News

  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

    der 18. Mai war einmal mehr ein Tag der Hoffnung, aber gleichzeitig auch ein Tag der Enttäuschung. Ab dem 18. Mai sollten in Ba-Wü bis zu 50% der Kinder zumindest teilweise in den Kindergarten zurückkehren können. Die Umsetzung wurden den Trägern auf kommunaler Ebene übertragen, die zugrunde liegende Notverordnung aber erst am Samstag (16. Mai) verkündet. Chaos und Hektik waren vorprogrammiert und es zeigt sich, dass es noch an sehr vielen Stellen hakt. Viele Hoffnungen von Eltern und Kindern wurden enttäuscht, weil die Kapazitäten bereits ausgeschöpft waren, die Kitas noch Vorbereitungszeit brauchen und und und.

    Wer seinen Unmut äußern möchte - und der Druck sollte aufrecht erhalten werden - sollte... further

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir stehen kurz davor die 6.000er-Marke zu knacken! Das ist ein wunderbarer Erfolg. Und jetzt folgt ein „aber“: Wir müssen noch mehr werden, um unseren Kindern bei den Politikern und Entscheidern eine Stimme zu verleihen! Einmal mehr sind wir alle zunächst auf den 6. Mai vertröstet worden. Dann sollen auch die Kitas und Kigas auf der Agenda stehen und (etwas) genauer erläutert werden, wie und wann es weitergeht. Ein Vier-Stufen-Plan wurde von den Familienministern zur Wiedereröffnung der Kindertageseinrichtungen als Grundlage ausgearbeitet. Nach jeder Stufe soll bewertet werden, wie sich das Infektionsgeschehen verhält. Es werden wieder Tage und Wochen ins Land ziehen. Um es noch mal klar zu sagen –... further

  • Es wird über die Bundesliga, Gottesdienste, Zoos, Museen und Hotels diskutiert, aber wann sind endlich die Kindergarten-Kinder mit ihren Bedürfnissen an der Reihe?

Abgesehen davon, dass es sehr herabwürdigend ist Kinder als "Virenschleudern" zu bezeichnen, wie es im angeführten Text der Fall ist möchte ich nochmals betonen, dass es um die Perspektive, bzw. deren Fehlen geht. Es ist schon im Grunde eine Frechheit, dass nach 5 Wochen Schließung öffentlich durch unseren Ministerpräsidenten eingeräumt wird, dass hier noch keine Studien über die Wirkung der Kita-Schließungen vorliegen. Größtenteils wurden diese noch nicht einmal begonnen!!!

Bis zu 40% der Erzieherinnen und Erzieher in Ba-Wü zählen zur Risikogruppe. Eine ausreochende Kita-Betreuung ist deshalb gar nicht gesichert. Wo sollen die Betreuer denn herkommen?

Why people sign

  • Not public Kirchzarten

    1 day ago

    Weil meine Kinder in der 50% Regelung keinen Platz haben und ich als Selbstständige keinerlei Einnahmen, damit ich zu Hause meine Kinder betreuen kann.

  • Freiburg

    1 day ago

    Alle Kinder sind systemrelevant und haben ein Recht auf andere Kinder!dies kann auch so organisiert werden, dass es für alle Beteiligten nicht zum Risiko wird - warum nicht auch Studenten (aus pädagogischen Studiengängen) als Unterstützung hinzuziehen?! Kinder sind unsere Zukunft !!!

  • 2 days ago

    Die aktuellen Teilöffnungen ohne systematische Testung auf CoV 19 ist ohne systematischen Mehrwert und erschwert die Elternsorge sogar in Teilen. Ohne regelmäßige begleitende Testung mindestens aller beteiligten Erzieher ist eine solche Öffnung sogar mit erheblichem Risiko für alle Beteiligten hinsichtlich lokaler Ausbrüche der Pandemie behaftet. Eine generelle Öffnung mit systematischer testung hätte 2 Vorteile: 1. Das Problem der Kinderbetreuung wäre gelöst, sowohl im Sinne des Kindeswohls als auch im Sinne der Vermeidung einer wirtschaftlichen und sozialpolitischen Katastrophe für die Familien und das Land. 2. Eine systematische Testung hätte eine erhebliche Reichweite und würde lokale Ausbrüche für einen großen Teil der Bevölkerung sichtbar und damit kontrollierbar machen.

  • 2 days ago

    Die Kinder brauchen Ihren Kindergarten wieder!

  • 2 days ago

    Die Kinder scheinen im Krisenmodus vergessen zu werden.

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