Petice je adresována:
Unternehmensleitung RTL Group und ProSiebenSat.1
„Jeder kann knipsen, aber nicht jeder kann beobachten, die Dinge vorausahnen, Stimmen sortieren, in Sekundenbruchteilen das richtige Bild anbieten!“
Studiokameraleute sind eine hochspezialisierte, kreative, kleine Berufsgruppe. Der Druck der Kostenreduktion beim Fernsehen hat sie über die Jahre um über die Hälfte ihrer Einnahmen gebracht. Doch nur von „Fernsehluft“ lässt sich nicht leben! Angst geht um.
Odůvodnění
Durch die traditionell produktionsarmen Monate und auch den erheblichen Abbau von Probentagen erreichen die Studiokameraleute durchschnittlich nur noch rund 150 Drehtage im Jahr.
Kameraleute sind zumeist Selbständige, nach
• Steuern, Versicherungen • Sozialer Absicherung (Arbeitnehmeranteil) • Altersvorsorge
verbleibt durchschnittlich ein vorläufiger Stundenlohn von meist nur 17,50 Euro. Davon müssen dann noch die Arbeitgeberanteile zur sozialen Absicherung und alle anderen Nebenkosten, die durch Beruf und Selbständigkeit entstehen, abgezogen werden.
Urlaub? Fehlanzeige Krankheit? Existenzbedrohend! Altersarmut? Nicht mehr nur vage Prognose, sondern Realität!
Das Ergebnis: Studiokameraleute gehören zu einer aussterbenden Gattung. Der Beruf hat erheblich an Attraktivität eingebüßt - Nachwuchs ist nicht in Sicht.
Wir fordern die freien Sendergruppen RTL Group und ProSiebenSat.1 auf, in Gespräche einzutreten, die sich mit dem Bekenntnis zu sozialer Verantwortung lösungsorientiert gestalten. Ziel ist:
• Budgetanpassung für auskömmliche Honorare • Selbstverpflichtung zu einem Mindesthonorar, das von den direkten Auftraggebern auch durchgereicht wird.
Die Gedanken vieler Kollegen entdecken Sie im Film „HUMANITY“ unter folgendem Link: https://www.openpetition.de/petition/blog/ohne-kameraleute-ist-fernsehen-radio