Het verzoekschrift is gericht aan:
Oberbürgermeister Ulf Kämpfer
Straßenbild
Die Ottomar-Enking-Straße im Stadtteil Kiel-Friedrichsort gehört zu einer der drei Ausfallstraßen des Ortsteils. Sie ist stark befahren. Hier ist Tempo 50 erlaubt. Zudem gibt es stellenweise Zonen für parkende Autos auf den beiden Straßenseiten. Auch zwei Bushaltestellen liegen am süd-östlichen Teil der Straße Richtung Fritz-Reuter-Straße. Radfahrer, Autos, Busse und LKW's teilen sich die Straße. Auf der Nord-östlichen Seite der Straße existiert ein Fahrrad-Schutzstreifen.
Ist-Situation
Die Ottomar-Enking-Straße ist für zahlreichen Kinder und Jugendliche der Gemeinschaftsschule Friedrichsort Teil des Schulweges. Das Einzugsgebiet der Schule reicht vom Dänischen Wohld bis zur Kieler Innenstadt. Viele der Schüler*innen kommen mit dem Rad zur Schule. Sie teilen sich somit die Straße mit den Autos, Bussen und LKW's. Zudem müssen die parkenden Autos auf der Fahrbahn "umrundet" werden. Da die Straßenverkehrsordnung es mittlerweile erlaubt, fahren natürlich auch viele Schüler*innen nebeneinander.
Zu den Haupt-Stoßzeiten (Schulbeginn und -ende) kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen - gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, aber auch im Sommer. Auch die Polizeistation Friedrichsort bestätigte auf Rückfrage, dass es aufgrund der Enge der Fahrbahn häufig zu konfliktträchtigen Situationen kommt. Der Fahrrad-Schutzstreifen wird von Autofahrer*innen häufig missachtet und genutzt, um Begegnungsverkehr auszuweichen. Die Radfahrer*innen haben dann zu wenig Platz auf dem Streifen. Es gibt vermehrt Bürgerbeschwerden von Anwohner*innen bei der Polizei, weil Schüler*innen den Fußweg als Radweg nutzen (als vermeintlich "sicheren Ausweg", um nicht die Straße nutzen zu müssen).
Forderung
Wir fordern den Oberbürgermeister der Stadt Kiel auf:
- sich umgehend die Situation in der Ottomar-Enking-Straße zu den Stoßzeiten anzusehen und
- die Ratsversammlung bzw. die Verwaltung zu beauftragen, schnellstmöglich eine geeignete Lösung zu entwickeln und umzusetzen, die für alle Verkehrsteilnehmer*innen, speziell aber die Radfahrer, eine sichere Alternative zum Ist-Zustand gewährleistet.
Reden
Es besteht tagtäglich eine echte Lebensgefahr für Radfahrer*innen!