Region: Kiel
Traffic & transportation

Ottomar-Enking-Straße muss sicherer werden: Radfahrende Schulkinder gehören nicht auf diese Straße!

Petition is directed to
Oberbürgermeister Ulf Kämpfer
182 Supporters 96 in Kiel
Collection finished
  1. Launched October 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Straßenbild

Die Ottomar-Enking-Straße im Stadtteil Kiel-Friedrichsort gehört zu einer der drei Ausfallstraßen des Ortsteils. Sie ist stark befahren. Hier ist Tempo 50 erlaubt. Zudem gibt es stellenweise Zonen für parkende Autos auf den beiden Straßenseiten. Auch zwei Bushaltestellen liegen am süd-östlichen Teil der Straße Richtung Fritz-Reuter-Straße. Radfahrer, Autos, Busse und LKW's teilen sich die Straße. Auf der Nord-östlichen Seite der Straße existiert ein Fahrrad-Schutzstreifen.

Ist-Situation

Die Ottomar-Enking-Straße ist für zahlreichen Kinder und Jugendliche der Gemeinschaftsschule Friedrichsort Teil des Schulweges. Das Einzugsgebiet der Schule reicht vom Dänischen Wohld bis zur Kieler Innenstadt. Viele der Schüler*innen kommen mit dem Rad zur Schule. Sie teilen sich somit die Straße mit den Autos, Bussen und LKW's. Zudem müssen die parkenden Autos auf der Fahrbahn "umrundet" werden. Da die Straßenverkehrsordnung es mittlerweile erlaubt, fahren natürlich auch viele Schüler*innen nebeneinander.

Zu den Haupt-Stoßzeiten (Schulbeginn und -ende) kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen - gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit, aber auch im Sommer. Auch die Polizeistation Friedrichsort bestätigte auf Rückfrage, dass es aufgrund der Enge der Fahrbahn häufig zu konfliktträchtigen Situationen kommt. Der Fahrrad-Schutzstreifen wird von Autofahrer*innen häufig missachtet und genutzt, um Begegnungsverkehr auszuweichen. Die Radfahrer*innen haben dann zu wenig Platz auf dem Streifen. Es gibt vermehrt Bürgerbeschwerden von Anwohner*innen bei der Polizei, weil Schüler*innen den Fußweg als Radweg nutzen (als vermeintlich "sicheren Ausweg", um nicht die Straße nutzen zu müssen).

Forderung

Wir fordern den Oberbürgermeister der Stadt Kiel auf:

  • sich umgehend die Situation in der Ottomar-Enking-Straße zu den Stoßzeiten anzusehen und
  • die Ratsversammlung bzw. die Verwaltung zu beauftragen, schnellstmöglich eine geeignete Lösung zu entwickeln und umzusetzen, die für alle Verkehrsteilnehmer*innen, speziell aber die Radfahrer, eine sichere Alternative zum Ist-Zustand gewährleistet.

Reason

Es besteht tagtäglich eine echte Lebensgefahr für Radfahrer*innen!

Thank you for your support, Mira Spill from Altenholz
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützende

    Nach Rücksprache mit dem verantwortlichen Mitarbeiter des Tiefbauamtes der Stadt Kiel werden zur Zeit die erforderlichen Unterlagen erstellt und dann intern (Ordnungsamt, etc.)
    abgestimmt. Sobald dies erfolgt ist, werde die Umsetzung beauftragt. Er gehe davon aus, dass es zu einer Umsetzung im 1. Quartal 2023 kommen wird.

    Drücken wir alle also weiterhin die Daumen, dass der nächste Herbst dann gesicherter für alle Radfahrer*innen in Friedrichsort verläuft.

    Viele Grüße
    Mira Spill

  • Liebe Unterstützende,

    es gibt gute Neuigkeiten: die Verwaltung der Stadt Kiel hat einen Plan erarbeitet, der unserer Petition nachkommt. Dieser Plan wird kommende Woche im Ortsbeirat Pries/Friedrichsort vorgestellt.
    Ort: ehemalige Bücherei in der Gemeinschaftsschule Friedrichsort.

    Hier können Sie die Tagesordnung der Sitzung einsehen:
    kommunalpolitik.kiel.de/bi/to010.asp?SILFDNR=5194

    Da es eine öffentliche Sitzung ist und es meines Erachtens wichtig ist, auch dort in großer Zahl unser Anliegen zu bekräftigen, würde ich mich sehr freuen, viele von Ihnen und Euch dort zu sehen.

    Sonnige Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
    Mira Spill

  • Hallo an alle Unterzeichnenden,

    mittlerweile fand ein Ortstermin in der Ottomar-Enking-Straße mit der Stadtbaurätin Doris Grondke, je einem Vertreter des Tiefbauamtes und des Ordnungsamtes sowie mir als Petentin statt. In diesem Zuge hat sie die Unterschriftenliste samt Kommentaren entgegen genommen.

    Frau Grondke zeigte großes Verständnis für unsere Petition. Aktuell schlägt sie eine zügige Verbesserung ohne größere Planungsmaßnahmen vor. Ein zweiter Fahrradschutzstreifen auf der rechten Fahrseite (von der Fördestraße aus kommend) sowie Verzicht auf die Parkflächen dort sind ein erster Vorschlag, der nun intern geprüft wird. Ich bin dazu in regelmäßigem Kontakt mit Frau Grondke.
    Nachdem eine Entscheidung gefällt wurde, werde ich Sie alle gern... further

Not yet a PRO argument.

In der 4. Klasse lernen die SuS wie man sich auf dem Fahrrad im Straßenverkehr verhält. Dies endet mit der Fahrradprüfung. Grundsätzlich kann man nicht davon ausgehen, dass alle SuS einen eigenen geschützten Weg von Zuhause bis zur Schule zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer an die aktuellen Regeln halten, gäbe es hier weder die Notwendigkeit für ein Tempolimit noch für einen separaten Radweg. Autofahrer müssen beim Überholen unbedingt einen Sicherheitsabstand von 1,5m einhalten, ansonsten ist das Überholen verboten. Deshalb müssen Kontrollen durchgeführt werden.

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