• Von: Herbert Gerhard Schön mehr
  • An: Münchner Oberbürgermeister, zweiter Bürgermeister, ...
  • Region: München mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 74 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Perspektive München 2030: Ois zuabaun? (Echt ois zuabaun?)

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Oder anders gefragt:
Wie viel Rest-GRÜN wird es in der Münchner Stadtlandschaft am Ende der derzeit zu beobachtenden Boomtown-Entwicklung Münchens noch geben?
Was hat die "Langfristige Siedlungsentwicklung" der Landeshauptstadt München
www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Projekte/Langfristige-Siedlungsentwicklung.html
als Perspektive für ein grünes und lebenswertes München anzubieten?
Wer kann sich dann am Ende dieser weit über die Stadtgrenzen hinaus spürbaren Wachstums-Entwicklung Münchens das immer teurer werdende Leben in der Stadt selbst noch leisten?
Wo sollen dann die neuen Münchner BANLIEUES hingebaut werden, in denen die aus der Stadt verdrängten Menschen einziehen müssen?

Begründung:

München erschien in den vergangenen 200 Jahren fast immer so dermaßen schön und verlockend, dass diese Stadt von 40.000 EinwohnerInnen (um das Jahr 1800 herum) auf heute mehr als 1,40 Millionen StadtbürgerInnen angewachsen ist - und bis zum Jahr 2030 wollen wahrscheinlich noch 250.000 bis 300.000 Menschen zu uns nach München ziehen.

Der aktuell noch gültige Flächennutzungsplan der LH München bietet aber leider nur noch eine Bauland-Reserve für gerade einmal 46.000 Neubauwohnungen - benötigt werden bis 2030 jedoch eher 120.000 + X Neubauwohnungen. Und der Zuzugs-Druck setzt sich ja auch noch ins Münchner Umland fort - da kommen vielleicht auch noch weitere 200.000 NeubürgerInnen zusammen. Auf dem Münchner Immobilienmarkt kneift es nun aber schon heute ganz arg und wer sich in München umschaut, sieht hier eine gnadenlos zunehmende Zahl der allerhäßlichsten Investoren-Beglückungs-Wunderkisten in der Münchner Stadtlandschaft herumstehen - in der neuen THERESIENHÖHE, in der NORDHAIDE, in der MESSESTADT RIEM, im ARNULFPARK, im HIRSCHGARTEN, . . .

Da lässt sich einfach alles vermarkten, weil der Druck auf den Münchner Immobilienmarkt so immens ansteigt. Daher müssen sich die Bau-Investoren architektonisch im Detail und stadtgestalterisch im nachbarschaftlichen Kontext auch überhaupt nicht mehr anstrengen.
Nur ein eklatantes Beispiel dazu: GLOCKENBACH_SUITEN
www.abendzeitung-muenchen.de/gallery.umstrittenes-bauprojekt-glockenbachsuiten-so-sehen-sie-wirklich-aus-param~1~0~0~5~false.7af93d24-24ba-4689-aaba-98dfd0245e9c.html
Aber wem gefällt das alles wirklich?

Die neugewählten Mitglieder des Münchner Stadtrats sollten sich zusammen mit dem Oberbürgermeister, dem zweiten Bürgermeister und der dritten Bürgermeisterin als unmittelbare Repräsentanten der Münchner Bevölkerung bewusst sein, dass die zukünftige Münchner Stadtentwicklung nur noch mit einer anspruchsvollen Stadtgestaltung gut gelingen wird:

Seien Sie bitte anspruchsvoll!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

München, 04.06.2014 (aktiv bis 03.12.2014)


Neuigkeiten

Ein "a" zu wenig im Titel und die erste Empfänger-Adresse buergerberatung.dir@muenchen.de wurde auch noch eingefügt. Neuer Titel: Perspektive München 2030: Ois zubaun? zuabaun? (Echt ois zuabaun?)

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Debatte zur Petition

PRO: Warum unterschreiben hier so wenige? Ist die Petition in München zu wenig bekannt? Plakate und Flyer kosten nicht so viel, wie man meinen möchte und könnten dem Ganzen zu Aufwind verhelfen. Ich wäre dabei. Das Beispiel der Glockenbach-Suiten finde ich ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument



Petitionsverlauf

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