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Petition für einen DAB Plus Mux mit Privatsendern in Niedersachsen

Petition is directed to
Präsidenten des Niedersächsischen Landtages & Privatsender
51 Supporters
10% achieved 500 for collection target
  1. Launched June 2019
  2. Collection yet 16 days
  3. Submission
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Petition für einen DAB Plus Mux mit Privatsendern in Niedersachsen.

Der Niedersächsische Landtag möge die Staatskanzlei dazu auffordern, DAB Plus Kapazitäten zu beantragen und sich gleichzeitig für regionale und landesweite DAB Plus Multiplexe mit Privatsendern in Niedersachsen auszusprechen. Bisher gibt es in Niedersachsen nur den Bundesmux und den NDR-Mux über DAB Plus. Antenne Niedersachsen, FFN und Radio 21 senden nicht über DAB Plus, weil die Sender meinen, DAB Plus sei eine Brückentechnologie und Internetradio sei die Zukunft. Mein Eindruck ist, die Politik möchte in Niedersachsen Antenne Niedersachsen, FFN und Radio 21 schützen lassen. Folgende Punkte würden für einen DAB Plus Mux mit privat Sendern aus meiner Sicht sprechen.

Reason

  1. Kein Knistern oder Rauschen

  2. Eine bessere Empfangsqualität, auch in Grenzgebieten.

  3. In den meisten Bundesländern in Deutschland senden Privatsender bereits über DAB Plus. In Hamburg, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Bremen senden bereits Privatsender über DAB Plus. Das sind bereits 10 Bundesländer. Dort kann man bereits Privatsender über DAB Plus in bester Qualität empfangen. In NRW und dem Saarland gibt es bald auch Muxe mit Privatsendern über DAB Plus. In Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und in Niedersachsen gibt es dies leider noch nicht. In Schleswig-Holstein werden bald probeweise auch Privatsender über DAB Plus abgestrahlt.

  4. Der Vorteil von DAB Plus ist, dass man kein Datenvolumen von einem Internetprovider benötigt. Außer den Rundfunkgebühren entstehen dem Anwender keine zusätzlichen Kosten. Um Radiosender über Internet zu hören braucht man eine teure Flatrate oder Datenvolumen.
  5. Im Fall von Katastrophen kann man einen Sender, der über Internet sendet nicht mehr hören, da ständig ein Router eingeschaltet sein muss. Dies funktioniert nicht, wenn der Strom ausfällt. Mit einem batteriebetriebenen Radio , kann man den Sender noch empfangen. Außerdem ist das 3G- oder 4G-Netz noch nicht richtig ausgebaut. Außerdem bricht das Internet im Katastrophenfall zusammen.

  6. Mit der Funktion EWF kann man im Katastrophenfall die Bevölkerung besser warnen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die letzte Hochwasserkatastrophe, aber auch der Amoklauf in München oder die Terroranschläge bei Würzburg und in Ansbach haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Menschen im Gefahrenbereich umfassend und in Echtzeit zu informieren. Gerade bei diesen Ereignissen haben die Mobilfunknetze versagt, da sie entweder völlig überlastet oder in den betroffenen Regionen ausgefallen waren. Somit haben auch Warn-Apps wie „Katwarn“ nicht mehr zuverlässig funktioniert. Die DAB+ Sendestandorte sind redundant abgesichert und unabhängig von komplexen und kleinzelligen Infrastrukturen. Die hohe Reichweite gewährleistet eine flächendeckende Versorgung." „Emergency-Warning-Functionality“ – kurz EWF, ermöglicht die schnelle und zuverlässige Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall. Bei Hochwasser, Unwetter, Chemieunfall oder Terroranschlag schalten die Radios selbstständig auf den Warn- und Informationskanal um und das laufende Programm wird im Falle einer Notfallalarmierung unterbrochen. Die funktioniert auch, wenn sich ein Radio Standby Modus befindet.

  7. In fast ganz Europa und Australien wird mit DAB+ gesendet, auch Russland hat sich entschieden auf DAB+ zusetzen. Erste Staaten in Afrika und Asien testen DAB+. Ab spätes­tens 2021 müssen alle in der EU verkauften Neuwagen ein Radio besitzen, dass Digi­talradio empfangen kann.

Thank you for your support, Nico Kutzner from /Hamburg
Question to the initiator

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News

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Why people sign

  • on 29 Jan 2020

    Habe soeben mein erstes DAB+-Empfangsgerät in Betrieb genommen mit folgendem Resultat: Die DAB+-Sender sind allesamt gut bis sehr gut empfangbar mit hervorragender Qualität, die UKW-Sender kommen - wenn überhaupt - nur mit fettem Rauschen rein, keine 20 km vom Sender entfernt! Die alten Sender können weiter genutzt werden, der Frequenzbereich ist breiter und die Technik ist krisensicher (gerade im Katastrophenfall!) und unabhängig von Internet Service Providern. Der Empfang ist nicht mit laufenden Kosten verbunden. Niedersachsen braucht zudem eine höhere Sendervielfalt, und das Digital. Bayern und Hessen z. B. beweisen, dass es geht. Ein Förderprogramm, geringere Einspeisegebühren und die Aufrüstung weiterer Sender sind der Sache dienlich. Und die Hersteller müssen DAB+-Radios zu vernünftigen Preisen und in größerer Auswahl anbieten, da besteht ebenfalls noch Nachholbedarf. DAB+ wird irgendwann hoffentlich UKW ersetzen, zuvor müssen die Hörer sich mit Geräten ausrüsten. Das passiert jedoch erst, wenn die Zahl der Sender signifikant steigt.

  • Martin Rohleder Barsinghausen

    on 30 Dec 2019

    Weil es im Jahr 20219 nicht sein kann, das alle großen Radiosender ausschließlich analog senden. Vor über 10 Jahren wurde das analoge Satellitensignal abgeschaltet und mein Auto hatte schon 1999 ein DAB Radio. Für ein Technologieland wie Deutschland ist das ein Armutszeugnis.

  • Not public Bad Wilsnack

    on 27 Dec 2019

    Niedersachsen hat sich offen gegen DAB+ ausgeprochen, das ist nicht der richtige Weg. DAB+ ist die Zukunft des Radios, nicht nur in Deutschland, sondern überall.

  • on 03 Nov 2019

    ... weil allein WLAN-basiertes Radio die Abhängigkeit von Providern bedingt, nicht hinreichend störungsfrei ist und in Krisenfällen die Bevölkerung nicht informieren kann.

  • Silvio Koch Dannigkow

    on 30 Aug 2019

    Ein neuen Mux fände ich prima

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