475 Unterschriften
Petition richtet sich an: Stadtverordnetenversammlung und Magistrat Stadt Gelnhausen
Keine Schließung der Kita „Freche Früchtchen“
Wir, die Eltern, Familien und Unterstützerinnen und Unterstützer der Kita „Freche Früchtchen“ in
Gelnhausen-Hailer, setzen uns für den Erhalt dieser wichtigen Betreuungseinrichtung ein.
Die Stadt Gelnhausen begründet die Überlegungen zur Schließung insbesondere mit einer sinkenden Geburtenrate, nicht vollständig ausgelasteten Kindertageseinrichtungen und den hohen Kosten notwendiger Baumaßnahmen.
Wir sind der Auffassung, dass diese Argumente einer transparenten und umfassenden Prüfung bedürfen, bevor eine so weitreichende und langfristige Entscheidung getroffen wird.
Wir fordern die Stadt Gelnhausen und insbesondere Magistrat und Stadtverordnetenversammlung auf:
1. die Kita „Freche Früchtchen“ in Hailer nicht zu schließen, solange keine umfassende und nachvollziehbare Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsprüfung vorliegt und auch die Aufnahme neuer Kinder nicht jetzt schon zu stoppen.
2. die tatsächlichen freien Betreuungsplätze in Hailer und Meerholz offenzulegen – differenziert nach Krippen- und Kindergartenplätzen sowie Betreuungsumfang und Betreuungszeiten.
3. die langfristige Entwicklung des Betreuungsbedarfs für die kommenden Jahre nachvollziehbar darzustellen.
4. sämtliche Kosten einer Schließung mit den Kosten für Sanierung, Erhalt oder alternative Nutzungskonzepte der Kita zu vergleichen.
5. mögliche Fördermittel und kostengünstigere Sanierungsvarianten zu prüfen.
6. die betroffenen Eltern, Familien und Beschäftigten transparent und frühzeitig in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.
7. bis zum Abschluss dieser Prüfung von einer endgültigen Schließungsentscheidung abzusehen.
Begründung
Die Kita „Freche Früchtchen“ ist ein wichtiger Bestandteil der Betreuungsinfrastruktur
Die Einrichtung verfügt über insgesamt 86 Betreuungsplätze, davon 50 Kindergarten- und 36 Krippenplätze. Eine Schließung würde somit einen erheblichen Teil der vorhandenen Betreuungskapazitäten in Hailer verändern.
Die Tatsache, dass einzelne Einrichtungen derzeit nicht vollständig ausgelastet sind, darf aus unserer Sicht nicht allein ausschlaggebend sein. Entscheidend ist vielmehr, ob die vorhandenen freien Plätze tatsächlich für die betroffenen Kinder zur Verfügung stehen – insbesondere hinsichtlich Alter, Betreuungsumfang, Betreuungszeiten und personeller Kapazitäten.
Auch die derzeitige Personalsituation muss berücksichtigt werden. Wenn bestehende Einrichtungen bereits aufgrund von Personalmangel ihre Betreuungszeiten einschränken müssen, stellt sich die Frage, ob zusätzliche Kinder dort tatsächlich dauerhaft und zuverlässig aufgenommen werden können.
Demografische Entwicklung langfristig betrachten:
Die Zahl der Geburten ist ein wichtiger Faktor bei der Planung von Betreuungsplätzen. Eine Kita dauerhaft zu schließen ist jedoch eine langfristige Entscheidung.
Deshalb muss sorgfältig geprüft werden, wie sich die Kinderzahlen in Hailer, Meerholz und dem gesamten Stadtgebiet in den kommenden Jahren entwickeln werden.
Ein einmal aufgegebener Standort lässt sich bei einem später wieder steigenden Bedarf nicht kurzfristig ersetzen.
Auch die Kosten notwendiger Baumaßnahmen müssen selbstverständlich berücksichtigt werden. Die Frage darf jedoch nicht ausschließlich lauten, wie teuer eine Sanierung der Kita „Freche Früchtchen“ ist.
Ebenso muss betrachtet werden:
· Welche Kosten entstehen durch die Schließung und die Verlagerung der Kinder?
· Welche zusätzlichen Kapazitäten müssen andere Kitas schaffen?
· Welche Umbau-, Erweiterungs- oder Personalkosten entstehen dadurch?
· Welche Fördermöglichkeiten bestehen für die Sanierung oder Modernisierung der bestehenden Einrichtung?
· Gibt es kostengünstigere Sanierungsvarianten?
· Welche langfristigen Kosten und Auswirkungen haben die verschiedenen Alternativen?
Erst ein transparenter Vergleich aller Möglichkeiten ermöglicht eine verantwortungsvolle Entscheidung.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
19.08.2026
Sammlung endet:
18.02.2027
Region:
Gelnhausen
Kategorie:
Familie
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Meine Enkelin wohnt dort, außerdem ist die Schließung solcher Einrichtungen generell eine Katastrofe für die Erziehung und Bildung in unserer Gesellschaft. Eine politisches Armutszeugnis, ausgerechnet an dieser Stelle Geld zu sparen. Die nächsten Generationen müssen gut - und in Anbetracht der allgemeinen Lagen sogar besser versorgt aufwachsen können.
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Weil ich es wichtig finde, daß der Enkel meines Lebensgefährten ortsnah betreut wird