Petition zur Abschaffung der Rasseliste für Hunde in Rheinland-Pfalz

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Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz

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  1. Gestartet 15.07.2026
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Petition richtet sich an: Der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz

An die Damen und Herren des Landtags Rheinland-Pfalz,

wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger von Rheinland-Pfalz, fordern mit Nachdruck die unverzügliche Abschaffung der sogenannten „Rasseliste“ für Hunde, wie sie derzeit in § 10 des Landeshundegesetzes (LhundG) Rheinland-Pfalz festgeschrieben ist. Wir appellieren an Ihre Verantwortung und Weitsicht, eine diskriminierende und wissenschaftlich nicht fundierte Gesetzgebung zu beenden, die Millionen von verantwortungsbewussten Hundehaltern und ihren gut sozialisierten Tieren zu Unrecht stigmatisiert.

Forderungen:

Wir fordern den Landtag Rheinland-Pfalz auf:

1. Die sofortige und vollständige Abschaffung der Rasseliste im Landeshundegesetz (LhundG) Rheinland-Pfalz.

2. Die Einführung eines konsequenten Bedrohlichkeitskonzepts, das auf einer individuellen Beurteilung der Wesensart und des Verhaltens jedes einzelnen Hundes basiert und die Eignung und Verantwortung des Halters in den Mittelpunkt stellt.

Begründung

Die aktuelle Rasseliste in Rheinland-Pfalz, die bestimmte Hunderassen und deren Kreuzungen als „gefährlich“ einstuft, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und widerspricht den modernen Erkenntnissen der Verhaltensforschung und Genetik.

1. Fehlende wissenschaftliche Evidenz: Zahlreiche Studien, unter anderem von renommierten veterinärmedizinischen und verhaltensbiologischen Institutionen, haben gezeigt, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nicht von seiner Rasse, sondern von seiner individuellen Erziehung, Sozialisierung und Haltung abhängt. Die pauschale Einstufung bestimmter Rassen als inhärent gefährlicher ist wissenschaftlich nicht haltbar und wird von der Mehrheit der Experten abgelehnt.

2. Diskriminierung und Ungleichbehandlung: Die Rasseliste führt zu einer Diskriminierung von Haltern bestimmter Rassen und deren Hunden. Diese Hunde werden von der Gesellschaft, von Vermietern und von vielen Tierheimen pauschal als Gefahr wahrgenommen, obwohl viele von ihnen liebevolle und gut erzogene Familienhunde sind. Dies verstößt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung und führt zu ungerechtfertigten Einschränkungen für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger.

3. Ineffektivität im Tierschutz: Die Rasseliste trägt nicht nachweislich zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit bei. Stattdessen lenkt sie von den tatsächlichen Ursachen für aggressive Hundeverhalten ab, nämlich mangelnder Erziehung, fehlender Sozialisierung, schlechter Haltung und Missbrauch von Tieren. Ein effektiver Tierschutz und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit erfordern eine individuelle Beurteilung jedes einzelnen Hundes und seines Halters, unabhängig von der Rasse.

4. Erfolgreiche Vorbilder in anderen Bundesländern: Mehrere Bundesländer in Deutschland haben die Rasselisten bereits abgeschafft oder reformiert und setzen auf ein Bedrohlichkeitskonzept, das auf individueller Beurteilung basiert. Diese Länder zeigen, dass ein solcher Ansatz erfolgreich ist und die öffentliche Sicherheit gewährleistet werden kann, ohne pauschal ganze Rassen zu diskriminieren. Es ist an der Zeit, dass Rheinland-Pfalz diesem modernen und gerechten Weg folgt.

Die Förderung von Aufklärungsarbeit und Bildungsprogrammen, die ein besseres Verständnis für Hunde aller Rassen und eine verantwortungsbewusste Hundeerziehung fördern.

Wir sind überzeugt, dass die Abschaffung der Rasseliste nicht nur eine gerechte Entscheidung für Millionen von Hundehaltern und ihren Tieren ist, sondern auch einen wichtigen Schritt hin zu einem modernen und wissenschaftlich fundierten Tierschutzgesetz darstellt, das die öffentliche Sicherheit effektiv gewährleistet.
Wir bitten Sie eindringlich, unsere Petition zu unterstützen und sich für eine gerechte und zukunftsorientierte Lösung einzusetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thorsten Schröder, Kaltenholzhasuen
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.07.2026
Sammlung endet: 14.01.2027
Region: Rheinland-Pfalz
Kategorie: Tierschutz

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Warum Menschen unterschreiben

Ich bin selbst Besitzer einer Listenhündin. Ein Hund stellt nie ein Problem dar, der Mensch dahinter schon! Schafft diese unnötigen Listen ab. Ein Hund ist ein Hund. Er ist weder von Grund auf aggressiv, noch stellt er einen Gegenstand dar. Er ist ein vollwertiges Lebewesen, das treuste welches uns Menschen zu Teil wurde. Wir müssen sie nur richtig Händeln und schätzen. Es ist das gleiche wie mit der Erziehung eines Kindes, beachtet das!!

Auf einem Planeten auf dem es unendliches Tierleid gibt ist es unverantwortlich Tiere zu züchten die zudem dadurch bedingte gesundheitliche Probleme haben.

Die meisten armen Hunde können gar nichts dafür es liegt immer an der Erziehung des Menschen

Da ich selber Hundebesitzer bin und mit der derzeitigen Regelung nicht einverstanden bin.

Es muss eine Bundeseinheitliche Regelung geben unter Verständigung aller Länder.
Ein Hund ist Perse nicht Böse es kommt immer auf das Verhältnis zum Halter an.

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40 %
12.455 Unterschriften
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