Region: Berlin
Welfare

P3 Pflegende Angehörige fordern Verbesserung der Entlastungs-Verordnung für Berlin!

Petition is directed to
Frau Senatorin Dilek Kolat – Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung
374 Supporters
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  1. Launched October 2018
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  3. Prepare submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Wir fordern die Schaffung von mehr Anbietern für „Angebote zur Unterstützung im Alltag“. Diese Bereicherung an Entlastungsleistungen für Pflegebedürftige und ihre Familien kann durch die Verbesserung der Landesverordnung erfolgen.

Unsere 5 Petitions-Forderungen

Wir haben unsere Landesverordnung nach Verbesserungsmöglichkeiten durchleuchtet und stellen an die Landesregierung folgende Forderungen zur schnellstmöglichen Verbesserung der Versorgungssituation.

  1. Aktive Förderung von Anbietern für alle vier Leistungsformen.
  2. Anerkennung von Einzelpersonen als Anbieter.
  3. Anerkennung von Pflegenden Angehörigen als Anbieter.
  4. Differenzierte Schulung nach Angeboten und Zielpersonen.
  5. Deckelung der Preise.

Zu allen Punkten können ergänzende Erläuterungen auf der Webseite entlastungsbudget.de/p3-berlin/ nachgelesen werden.

Reason

Warum diese Petition? Die vom Bundesgesundheitsministerium gewollte Entlastung kommt bei sehr vielen betroffenen Familien in Berlin nicht an.

Der Grund: keine verfügbaren Kapazitäten!

Das wollen wir ändern. Mehr Anbieter, mehr Angebote schaffen. Jetzt!

Schuld an dieser Misere sind zumeist die sehr restriktiven Einschränkungen, die durch die Pflegeunterstützungsverordnung – PuVO vom 5. September 2017 den interessierten Anbietern für die Entlastungsleistungen nach § 45a SGB XI auferlegt werden.

Von den Auswirkungen sind in Berlin im kommenden Jahr ca. 116.000 Familien *1 betroffen.

Diese 75 % der Familien, in denen ein Familienmitglied in der Regel durch einen Pflegenden Angehörigen in häuslicher Umgebung versorgt wird, sorgen für eine millionenschwere Entlastung der Sozialkassen des Landes.

Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verhindern Pflegende Angehörige die Heimunterbringung ihrer Liebsten, die bei vielen nur über die Sozialhilfe zu finanzieren wäre. Heute werden „nur“ ca. 25 % aller Pflegebedürftigen in Heimen gepflegt.

Im Gegensatz zu diesen durch steuerfinanzierte Mittel der Stadt Berlin zu finanzierende Heimunterbringungen, regelt die zu verbessernde Verordnung Ausgaben, die durch den bundesweiten Versicherungsfond der Pflegeversicherung getragen werden.

Keine Kosten für den Finanzsenator.

Im Gegenteil – zusätzliche Kaufkraft für Berlin (116.000 * 1.500€ = 175 Mio. € jährlich). Da wird sehr viel Geld verschenkt!

Aber dies ist natürlich nur ein Nebeneffekt – uns geht es um jede einzelne Familie, ihr Schicksal und ihre Unterstützung durch die für sie bestimmten Mittel des Entlastungsbetrags.

Machen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift unsere Forderung: Mehr Anbieter, mehr Angebote schaffen. Jetzt!

Bitte auch an die bundesweite P17-Petition für Jens Spahn denken: www.openpetition.de/!p17jensspahn

Thank you for your support, Kornelia Schmid und Hendrik Dohmeyer from Amberg & Bremen
Question to the initiator

News

  • Hallo und schönen guten Tag,

    eins vorweg, wenn Du/Sie diese Mail jetzt erneut bekommst/bekommen, dann tut uns das leid. Wir können da leider aber nichts dran ändern. Du/Sie hast/haben dann vermutlich für mehr als ein Bundesland die P17-Petition unterschrieben.
    Wir schreiben jetzt alle Unterzeichner an und können über den Dienst „openPetition“ das nicht aussortieren.
    Also bitte bei Mehrfach-Empfang nur einmal reagieren und weitere Mails ignorieren. Danke!

    Guadmorgn aus Amberg und ein mindestens ebenso herzliches Moin Moin aus Bremen,

    Du/Sie hast / haben vor über einem Jahr die P17-Petition unterzeichnet und damit geholfen, dass wir auf Bundeslandebene vielen Politikerinnen und Politikern unser Anliegen nahebringen konnten. Leider haben immer... further

Ich habe selbst ewig gesucht, um eine passende Entlastungsleistung zu finden. Bisher erfolglos, da ich leider in Berlin wohne. Ich brauche keinen Pflegedienst, der 2 Mal 20 Minuten im Monat die Wohnung wischt und dann das Geld weg ist, sondern ich brauche eine ordentliche Haushaltshilfe. Das würde mir für meine Mutter weiter helfen. Der Pflegedienst soll pflegen und nicht putzen. Dafür gibt es Haushaltshilfen, die viel besser dafür geeignet wären.

No CONTRA argument yet.

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