Wir fordern die Schaffung von mehr Anbietern für „Angebote zur Unterstützung im Alltag“. Diese Bereicherung an Entlastungsleistungen für Pflegebedürftige und ihre Familien kann durch die Verbesserung der Landesverordnung erfolgen.

Unsere 3 Petitions-Forderungen

Wir haben unsere Landesverordnung nach Verbesserungsmöglichkeiten durchleuchtet und stellen an die Landesregierung folgende Forderungen zur schnellstmöglichen Verbesserung der Versorgungssituation.

  1. Aktive Förderung von Anbietern für alle vier Leistungsformen.
  2. Anerkennung von Pflegenden Angehörigen als Anbieter.
  3. Differenzierte Schulung nach Angeboten und Zielpersonen.

Zu allen Punkten können ergänzende Erläuterungen auf der Webseite entlastungsbudget.de/p7-hessen/ nachgelesen werden.

Begründung

Warum diese Petition? Die vom Bundesgesundheitsministerium gewollte Entlastung kommt bei sehr vielen betroffenen Familien in Hessen nicht an.

Der Grund: keine verfügbaren Kapazitäten!

Das wollen wir ändern. Mehr Anbieter, mehr Angebote schaffen. Jetzt!

Schuld an dieser Misere sind zumeist die sehr restriktiven Einschränkungen, die in der alten Verordnung bis zur Jahresmitte interessierten Anbietern für die Entlastungsleistungen nach § 45a SGB XI auferlegt wurden. Hier hat die Landesregierung leider erst spät reagiert.

Um so erfreulicher ist die neue Pflegeunterstützungsverordnung – PfluV vom 25.4.2018 zu begrüßen, die die „Erkenntnis der späten Geburt“ genutzt hat. (siehe hierzu auch weiter unten der Ausschnitt aus der Verordnungs-Begründung). Viele der Forderungspunkte die den anderen Landesregierung gestellt werden, sind in Hessen nicht mehr nötig.

Von den Auswirkungen der alten und ab jetzt neuen Verordnung sind in Hessen im kommenden Jahr ca. 220.000 Familien *1 betroffen.

Diese 75 % der Familien, in denen ein Familienmitglied in der Regel durch einen Pflegenden Angehörigen in häuslicher Umgebung versorgt wird, sorgen für eine millionenschwere Entlastung der Sozialkassen der Stadt.

Mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verhindern Pflegende Angehörige die Heimunterbringung ihrer Liebsten, die bei vielen nur über die Sozialhilfe zu finanzieren wäre. Heute werden „nur“ ca. 25 % aller Pflegebedürftigen in Heimen gepflegt.

Im Gegensatz zu diesen durch steuerfinanzierte Mittel der Stadt Hessen zu finanzierende Heimunterbringungen, regelt die zu verbessernde Verordnung Ausgaben, die durch den bundesweiten Versicherungsfond der Pflegeversicherung getragen werden.

Keine Kosten für den Finanzminister.

Im Gegenteil – es bedeutet zusätzliche Kaufkraft für Hessen (220.000 * 1.500€ = 330 Mio. € jährlich). Da wird sehr viel Geld verschenkt!

Aber dies ist natürlich nur ein Nebeneffekt – uns geht es um jede einzelne Familie, ihr Schicksal und ihre Unterstützung durch die für sie bestimmten Mittel des Entlastungsbetrags

Machen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift unsere Forderung: Mehr Anbieter, mehr Angebote schaffen. Jetzt!

Bitte auch an die bundesweite P17-Petition für Jens Spahn denken: www.openpetition.de/!p17jensspahn

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