Es soll beschlossen werden:

  1. Mindestnettolohn: 16,18€ Dies würde bei einer Vollzeitstelle 125% von Hartz 4 für eine vierköpfige Familie bei einer Bruttomiete von 900€ entsprechen.

  2. Gleiche Einstufung und Bezahlung von Frauen und Männern.

  3. maximaler 12h-Tag, auch bei Bereitschaft.

  4. 30-Stunden-Woche; in Ausnahmesituationen maximal 50-Stunden-Woche, 60 Stunden bei Bereitschaft.

  5. zunehmend höhere Entlohnung pro Überstunde.

  6. zusätzliche für die jeweilige Station ausgebildete Springer zur Kompensation von Krankheits - Urlaubszeiten.

  7. betriebliche Entspannungsprogramme zur Prävention vor psychischer Überbelastung, sowie präventive sportliche Maßnahmen zur körperlichen Regeneration.

  8. 1 zusätzlichen Urlaubstag / 2 Arbeitsjahre.

  9. vorausschauende Bedarfsplanung um genügend Fachkräfte rechtzeitig ausgebildet zu haben. 5 Jahre vorab wären hierzu angemessen.

  10. einen gesetzlichen Personalschlüssel, der eine qualitativ hochwertige Pflege garantiert. Die USA sollte in diesem Punkt mit durchschnittlich 5,3 Patienten pro Pflegekraft als Vorbild dienen. Zusätzlich soll der Grad der Hilfsbedürftigkeit der Gepflegten berücksichtigt werden.

  11. Gewährleistung einer flächendeckende Versorgung mit Ärzten, Gesundheitszentren, Krankenhäusern, Hebammen.

Begründung

Dass die Menschen immer älter werden, weniger Kinder nachkommen, sich die Gesellschaft hin zur Berufstätigkeit von Männern und Frauen entwickelt und somit die Zeit für die private Pflege idR nicht vorhanden ist, ist seit Jahrzehnten bekannt. Die entsprechende Schritte für die damit zusammenhängende Herausforderungen wurden nicht rechtzeitig eingeleitet. Um dies zukünftig zu verhindern, sollte jedes Jahr die in fünf Jahren zu erwartenden Zahlen erhoben werden und dementsprechend eine Ausbildungsoffensive initiiert werden.

Da es sich bei der Pflege um einen körperlich und seelisch sehr belastenden Beruf handelt, sollte nicht nur für eine auskömmliche Entlohnung, sondern auch für die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden der Mitarbeiter im Besonderen gesorgt werden.

Lt. Auswertung der internationale Pflege-Vergleichsstudie RN4CAST aus dem Jahr 2012, der zufolge in den USA durch­schnittlich 5,3 Patienten auf eine Pflegefachkraft kommen, in den Niederlanden sieben, in Schweden 7,7 und in der Schweiz 7,9. In Deutschland müssten sich Krankenschwes­tern dagegen im Schnitt um 13 Patienten kümmern. Die Zahlen der USA, dass 5,3 Patienten von einer Pflegekraft durchschnittlich betreut werden, müssen angestrebt werden. Quelle: www.aerzteblatt.de/nachrichten/73008/Personalschluessel-in-der-Pflege-Andere-Laender-machen-es-vor

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Frank-Philipp Wolfer aus Leinfelden-Echterdingen
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Pro

Ich bin dafür, aktiv etwas an der politischen Situation der Pflege in Deutschland zu verbessern und einen von hoffentlich vielen Beiträgen für etwas zu leisten, was eigentlich der schönste Beruf auf der Welt ist:)

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 8 Tagen

    Weil es endlich fair werden muss . Wir pflegen alte/kranke Menschen ,die Deutschland aufgebaut haben .

  • Martin Voßberg Wilhelmshaven

    am 03.01.2019

    Das ist noch viel zu schlecht!!!! Nicht mehr als 40 Wochenstunden!! (35 muss Relel sein)Und in Notfällen ausschliesslich in Freizeitausgleich!! Es ist Sache der Einrichtung für Ersatz zu sorgen bei Krankheit, Urlaub. Und der Stundenlohn darf nicht unter Facharbeitergehalt liegen. Also mindestens 22 € / Stunde . Dann wird der Beruf auch wieder intessant und Personalmangel ein Fremdwort...

  • am 28.12.2018

    Arbeite in der Altenpflege und finde den schleichenden Prozess, den ich seit 1991 bis zum heutigen Zeitpunkt mit verfolge erschreckend und zum Teil Menschenunwürdig. Sowohl für den Patienten als auch für die Pflegekräfte.

  • am 28.12.2018

    Arbeite im Krankenhaus

  • Maren Schülbe Taunusstein

    am 23.12.2018

    x

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