Region: Germany

Pflegereform 2027 stoppen–Hände weg vom Entlastungsbetrag für Pflegegrad 1, Frau Ministerin Warken!

Petition is addressed to
Petitionsausschuss des deutschen Bundestags

427 Signatures

1 %
419 from 30,000 for quorum in Germany Germany

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  1. Launched 22/06/2026
  2. Time remaining > 5 months
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Petition addressed to: Petitionsausschuss des deutschen Bundestags

Der Anlass: Was droht Menschen mit Pflegegrad 1?
Die geplanten Reformen im Pflegesystem für 2027 sehen tiefgreifende Einschnitte vor, die die Schwächsten unserer Gesellschaft hart treffen: Nach aktuellen Plänen soll der bisherige Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich für Menschen mit Pflegegrad 1 komplett gestrichen werden.
Der Gesetzgeber argumentiert, dass Pflegegrad 1 künftig stärker auf reine Prävention, Beratung und Pflegebegleitung ausgerichtet werden soll. Doch Beratung allein putzt keine Fenster, geht nicht einkaufen und begleitet niemanden zum Arzt. Wenn dieser Betrag gestrichen wird, stehen von heute auf morgen Millionen von Menschen völlig hilflos da. Sie werden mit den Hürden des Alltags allein gelassen, während man ihnen ein theoretisches Beratungsgespräch als „Hilfe“ verkauft.

Reason

Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) für das Jahr 2027 wird aktuell intensiv diskutiert. Noch ist nichts beschlossen – und genau deshalb müssen wir jetzt laut werden! Der aktuelle Entwurf enthält einen fatalen Fehler, der dringend korrigiert und abgeändert werden muss: Die geplante, ersatzlose Streichung des Entlastungsbetrags von 131 Euro monatlich für Menschen mit Pflegegrad 1.
Es wird argumentiert, dass Pflegegrad 1 künftig stärker auf reine Prävention und Beratung ausgerichtet werden soll. Doch die Praxis zeigt: Beratung allein putzt keine Fenster, geht nicht einkaufen und begleitet niemanden zum Arzt.
Wird dieser Entwurf nicht rechtzeitig abgeändert, stehen ab dem 1. Januar 2027 von heute auf morgen Millionen von Menschen völlig hilflos da! Sie werden mit den harten Hürden des Alltags allein gelassen, während man ihnen ein theoretisches Beratungsgespräch als „Hilfe“ verkauft.
Warum der Entwurf jetzt geändert werden muss:

  • Verhinderung von massenhafter Hilflosigkeit: Es geht hier um Millionen betroffene Bürgerinnen und Bürger. Ohne die 131 Euro im Monat können Haushaltshilfen oder Begleitungen zu Ärzten nicht mehr bezahlt werden. Die Menschen stehen hilflos vor den Aufgaben des täglichen Lebens, und Wohnsituationen drohen zu verwahrlosen.
  • Wirtschaftlicher Fehlschlag für die Pflegekassen: Wenn die frühe Unterstützung im Alltag wegbricht, verschlimmert sich der Zustand der Betroffenen rasant. Sie rutschen viel schneller in höhere, für die Pflegekassen deutlich teurere Pflegegrade ab oder müssen frühzeitig in Heime untergebracht werden. Diese Streichung im Entwurf ist kurzsichtig und muss im Gesetzgebungsverfahren korrigiert werden.
  • Rettung der Alltagsbegleitung: Über den Entlastungsbetrag wird der Einsatz von anerkannten Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleitern finanziert. Fällt das Geld weg, bricht ein mühsam aufgebautes Netz aus professioneller und ehrenamtlicher Unterstützung, das Betroffenen Halt im eigenen Zuhause gibt, ersatzlos zusammen.
  • Kollaps für pflegende Angehörige abwenden: Pflegende Angehörige stehen schon heute kurz vor dem Burnout. Die Alltagshilfen verschaffen Familien kleine, aber überlebenswichtige Atempausen.

Die Pflegereform ist in der Diskussion – nutzen wir diese Chance! Wir fordern die Politik auf, den Entwurf sozial gerecht und vernünftig nachzubessern. Lassen Sie Millionen schutzlose Menschen nicht eiskalt im Stich.

Thank you so much for your support, Michael Brand, Bischofswerda
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 06/22/2026
Collection ends: 12/21/2026
Region: Germany
Topic: Health

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Not yet a PRO argument.

Die Pflegeversicherung sollte zurück zum Ursprung, die Pflege von schwerPflegebedürftigen zu sichern. Pflegegrad 1 und 2 gehört komplett gestrichen. Genauso wie die Verhinderungspflege, ein Selbstbedienungstopf für Pflegedienste.

Why people sign

Weil mein Vater Entlastungsbetrag bezieht und mein Alltag auch dadurch erschwert werden kann wenn der Entlastungsbetrag gestrichen wird.

Torsten Weisgerber

Wenn der Entlastungsbetrag wegfällt, habe ich keine Hilfe mehr, wie im Haushalt, zu Arztbesuchen, sonstige Hilfen, auf die ich angewiesen bin. Das kann man sich mit kleiner Rente nicht leisten. Das macht mir Angst.

weil vieles im Alter schwieriger wird und es mit Sicherheit teurer wird, einen Oberschenkelhalsbruch plus Reha zu finanzieren

Ich bin persönlich mit zwei betroffenen Kinder betroffen. Für uns würde es ein Genickbruch gleich kommen.

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