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Bild zur Petition mit dem Thema: Positionspapier für Nachhaltigkeit & Ethik an Hochschulen Positionspapier für Nachhaltigkeit & Ethik an Hochschulen
  • Von: Initiative Nachhaltigkeit & Ethik an ... mehr
  • An: alle Hochschulakteure, bes. Hochschulleitungen ...
  • Region: Hochschulen in Deutsch...
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 155 Tage verbleibend
  • 240 Unterstützende
    5% erreicht von
    5.000  für Sammelziel

Positionspapier für Nachhaltigkeit & Ethik an Hochschulen

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... Denkst auch du, dass Hochschulen in Anbetracht von Klimawandel, sozialer Ungerechtigkeit und Ressourcenverknappung als Vorreiter nachhaltiger Entwicklung vorangehen sollen?

... Hast du das Gefühl, man muss etwas an den Strukturen verändern, um sozial verantwortungsvolles Handeln zum Alltag für alle zu machen?

…Findest auch du, dass zukünftige Fach- und Führungskräfte sich in ihrem Studium mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auseinandersetzen sollten?

Der Großteil unserer Hochschulen gibt den Studierenden noch nicht die Fähigkeiten an die Hand, diesen Herausforderungen ganzheitlich und zukunftsweisend zu begegnen. Deswegen fordern wir als Studierende und Promovierende (die Initiative für Nachhaltigkeit und Ethik an Hochschulen*) einen grundlegenden Strukturwandel in der Hochschullandschaft hin zu mehr nachhaltigem und ethischem Handeln! Hierzu gehört, dass Forschung und Lehre sich inhaltlich stärker mit der Ergründung und Weitergabe von Wissen beschäftigen, das zur Bewältigung der aktuellen ökologischen und sozialen Krisen beiträgt. Dazu gehört aber auch, dass die Hochschulen selbst, ihr Betrieb und ihre Governance zu Vorbildern einer nachhaltigen Gesellschaft werden.

Hälst Du unsere Vorschläge und Forderungen für unterstützenswert? Dann freuen wir uns über die UNTERZEICHNUNG und WEITERVERBREITUNG des Papiers. Je mehr Akteure unterzeichnen, desto mehr Auftrieb bekommt die Idee einer nachhaltigen Hochschultransformation. Denn: wir sind viele und das sollten und wollen wir auch zeigen.

Wer mehr Infos möchte, kann hierunter weiterlesen und findet das vollständige Positionspapier unter: www.nachhaltige-hochschulen.de.

*Zu dieser Initiative haben sich sneep e.V., Weitblick e.V., netzwerk n e.V. und Was bildet ihr uns ein? e.V. zusammengeschlossen.

Begründung:

Die Ziele unseres Positions- und Forderungspapiers:

Wir wollen mit diesem Positionspapier zu Veränderungen anregen und durch konkrete Vorschläge und Beispiele aufzeigen, wie nachhaltige Strukturen an Hochschulen schon heute umgesetzt und gelebt werden können. Das Positionspapier verfolgt dabei drei übergeordnete Ziele:

  1. Das Verantwortungsbewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bei Hochschulleitungen, Studierenden, Wissenschaftler_innen und den weiteren Hochschulangehörigen zu fördern.

  2. Alle Hochschulangehörigen und Verantwortlichen der Wissenschaftspolitik zu strukturellen Veränderungen in den Bereichen Lehre, Forschung und Betrieb anzuregen und konkrete Wege des Wandels aufzuzeigen.

  3. Nachhaltiges und ethisches Handeln als Selbstverständlichkeit in Hochschulen und so in der Konsequenz auch in der Gesellschaft zu etablieren.

Was fordern wir?

Das Positionspapier fasst die – unserer Überzeugung nach – notwendigen Maßnahmen für einen nachhaltigen und sozial verantwortlichen Alltag an Hochschulen in den Handlungsbereichen • Betrieb (z.B. Einführung und Umsetzung eines verantwortungsvollen Umweltmanagements) • Lehre (z.B. Theorien- und Methodenvielfalt in der Lehre) • Forschung (z.B. Forschung für die und mit der Gesellschaft, u.a. den Dialog mit zivilgesellschaftlichen Akteuren) • Governance (z.B. personelle und institutionelle Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategien) zusammen.

An wen richten wir unsere Forderungen?

Das Positions- und Forderungspapier „Nachhaltigkeit und Ethik an Hochschulen“ richtet sich an alle Hochschulangehörigen, bes. Hochschulleitungen, Partner der Hochschulen (z.B. Studierendenwerke) sowie bildungspolitischen Akteure auf Landes- und Bundesebene.

Warum brauchen wir Veränderungen an unseren Hochschulen?

Angesichts globaler und lokaler Herausforderungen wie dem fortschreitenden Klimawandel, Ressourcenverknappung, zunehmendem Biodiversitätsverlust sowie zwischen- und innerstaatlichen Konflikten, sozialer Ungleichheiten und Ernährungsunsicherheiten fordern wir ein Umdenken an den Hochschulen in Deutschland und eine Ausrichtung von Lehre, Forschung, Betrieb und Governance am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung. Ein fundamentaler Wandel unserer Wertesysteme und Lebensstile ist notwendig. Daher brauchen und fordern wir Hochschulen, die Vorbild für gesellschaftlichen Wandel sind und verantwortungsvolle Fachkräfte und Entscheidungsträger_innen ausbilden.

Warum ein Positionspapier?

Schwerpunkt des Positionspapiers ist die Bündelung der Forderungen vieler Vereine, Initiativen, Organisationen und Gruppen, die sich für ähnliche und sich ergänzende Ziele einsetzen, um Hochschulstrukturen hin zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern. Erreicht man mit einzelnen Veranstaltungen oft nur wenige Menschen, bietet ein Forderungspapier, hinter dem viele Gruppen und Einzelpersonen stehen, die Möglichkeit, einen institutionellen und strukturellen Hebel anzusetzen.

Die konkreten Forderungen und Beispiele für mögliche Maßnahmen, die wir im Papier beschreiben, sollen als Anregungen verstanden werden, über die die Akteure jedoch selbstverständlich hinausgehen können. Das Positionspapier soll außerdem eine Aufforderung zur Diskussion in der Hochschule und der Wissenschafts- und Hochschulpolitik sein. Wir wollen mit allen Adressaten und Interessierten ins Gespräch kommen und zusammen an einer zukunftsfähigen Hochschullandschaft arbeiten.

Wir sind auch an konstruktiver Kritik und Anregungen interessiert (Kontakt: kontakt@nachhaltige-hochschulen.de).

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 28.10.2017 (aktiv bis 27.04.2018)


Neuigkeiten

Korrektur der Kontaktadresse Neue Begründung: Die Ziele unseres Positions- und Forderungspapiers: Wir wollen mit diesem Positionspapier zu Veränderungen anregen und durch konkrete Vorschläge und Beispiele aufzeigen, wie nachhaltige Strukturen an Hochschulen ...

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Debatte zur Petition

PRO: Weil Universitäten das Thema Nachhaltigkeit als zentrale Verantwortung wahrnehmen müssen. Und weil wir dafür einen Struktur- und vor allem Kulturwandel in der Hochschullandschaft in allen Bereichen brauchen!

PRO: Betrachtet man allein mal die vorherrschende Ethik und multipliziert sie mit Hochschulabgängern, so geht man davon aus, dass es sowohl an Nachwuchs, Nachhaltigkeit, Ethik usw. ganz erheblich mangelt

CONTRA: Der gemeine Hochschulabgänger scheint NOCH IMMER nicht kapiert zu haben (was so fatal schade, wie er-sie-es selbst ist), dass unkritisch stupides Auswendiglernen von "Papieren" so absurd wie der konfuse Entwurf der daraus folgenden Positions-"Papiere" ...

CONTRA: Das möglicherweise durchaus" koscher" aussehende Anliegen ist leider derart kryptisch unterbreitet, dass man sich ernsthafte Sorgen machen sollte, ob es denn auch wirklich koscher IST. Ob der Petent sich denn geruhen würde, es etwas ausführlich-faktischer ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Bildung für nachhaltige Entwicklung muss fest in den Lehrplänen und im Handeln von Hochschulen verankert werden!

Persönlicher Kontakt zu vielen Menschen, die mitgearbeitet haben, sowie große inhaltliche Relevanz des Papiers! Sehr wichtiger Schritt in Sachen Nachhaltigkeit!

Weil es essenziell ist, dass Studierende sich mit nachhaltigen und ethischen Themen auseinandersetzen und lernen, Dinge zu hinterfragen, zu reflektieren und entsprechend zu handeln.

Allein schon wenn das Bewusstsein der Universitätsmitarbeiter und Studenten für umweltfreundliches Verhalten geschärft wird, ist das ein Schritt in die richtige Richtung!

Ich bin selbst Studentin und jetzt, wo sich das Studieum dem Ende neigt, merke ich wie wichtig die soziale, ökonomische und ökologische Thematik ist und wie wenig diese an unserer Hochschule fest verankert ist....

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Letzte Unterschriften

  • Benjamin Breuell München vor 3 Std.
  • Sonja Richter Bonn vor 6 Std.
  • Saskia Hettrich Freiburg vor 11 Std.
  • Lavinia Frank Marburg vor 12 Std.
  • Marlis Wullenkord Siebeldingen vor 12 Std.
  • Marcel Graf Schlattmann Bielefeld vor 15 Std.
  • Nicht öffentlich München vor 16 Std.
  • Charly Heberer Münster vor 17 Std.
  • Nicht öffentlich Freiburg vor 17 Std.
  • Nicht öffentlich Jena vor 18 Std.
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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit