• Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 37 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Private Krankenversicherung - Regelung für Vertragsverhältnisse mit ähnlich langfristiger Bindung wie Mietverträge (z. B. Kranken- bzw. Pflegeversicherungsverträge)

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Mit der Petition soll erreicht werden, dass Vertragsverhältnisse mit ähnlich langfristiger Bindung wie Mietverträge, z. B. Kranken- bzw. Pflegeversicherungsverträge, mit denselben Beschränkungen bezüglich Versteuerung und Preissteigerung belegt werden.

Begründung:

Meine Private Krankenversicherung (PKV) hat nach fast 20-jähriger Mitgliedschaft, die für die Versicherungsgesellschaft definitiv profitabel war, meine monatliche Prämie von gut 300,- Euro/Monat 2014 über deutlich über 400,- im Jahr 2015 auf nun über 500,- Euro pro Monat erhöht - so viel wie eine passable Zweizimmer-/Zweiraumwohnung in halbwegs erträglicher Wohnlage.Dabei ist klar, dass KEIN Vermieter diese Erhöhung hätte durchsetzen können. Dort ist derzeit eine Anhebung um 20% in drei Jahren als Maximum vorgesehen - mehr als genug. Dabei ist ebenfalls klar, dass eine Reihe von Verträgen ebenfalls auf Dauerhaftigkeit angelegt sind. Insb. in der PKV, wo Rückstellungen personenbezogen und nicht-übertragbar durch die Versicherung einbehalten werden, ist ein Wechsel nicht ohne weiteres möglich. Selbst wenn ein Versicherungsnehmer die Gesundheitsprüfung(en) besteht, verliert er/sie die durch ihn/sie geleisteten Rückstellungen zugunsten der möglicherweise nur einfach schlecht wirtschaftenden Versicherungsgesellschaft, die ihre Führungskräfte über Gebühr entlohnt.Es müsst GRUNDSÄTZLICH so sein, dass bei auf Langfristigkeit angelegten Vertragsbeziehungen in einem nicht unerheblichen Abhängigkeitsverhältnis eine Begrenzung von Preis-/Miet-/Tariferhöhungen vorgegeben wird. Sonst nutzt diejenige Seite, die den Vertragspartner "an der Angel hat" ihren Vorteil gnadenlos und skrupellos aus.Diese Vorwürfe basieren NICHT auf meiner Phantasie, sondern auf zahlreichen belegbaren Auseinandersetzungen mit meiner PKV.Bzgl. des Wohnmarkts bin ich selbst Mieter gewesen (Privat und Gewerbe) und bin aktuell Vermieter - ich kann beide Sichtweisen gut nachvollziehen und kann eine Begrenzung von Preissteigerungen durchaus begrüßen.

06.06.2016 (aktiv bis 21.07.2016)


Debatte auf openPetition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Argument

CONTRA: 500 Euro?! Das schreiben Sie mal einem freiwillig versicherten Angestellten der aktuell in der gesetzlichen Kasse über 700 Euro für Kranken- und Pflegeversicherung bezahlt. Ohne Zusatzversicherungen kommt der nicht hin und zahlt so nochmals angenommene ...

CONTRA: zB. durch neue Heilmethoden vorherzusagen und die Prämien bei gleichen Leistungen konstant zu halten; entsprechende Rücklagen zur Deckung künftiger Steigerungen würden die Beiträge erheblich verteuern. Die meisten KV bieten allerdings Zusatztarive zur ...



Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags

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