Private Krankenversicherung - Verbindliche Einführung von Uni-Age-Tarifen in der PKV

Petitioner not public
Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
43 Supporters 43 in Deutschland
The petition is denied.
  1. Launched 2016
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. dialogue
  5. Finished

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

Mit der Petition soll die verbindliche Einführung von Uni-Age-Tarifen in der privaten Krankenversicherung (PKV) zur Eindämmung von Altersarmut erreicht werden.

Reason

In Deutschland herrscht - etwa im Gegensatz zur Schweiz - das Prinzip der mit dem Alter rasant ansteigenden Beiträge in der privaten Krankenversicherung. Selbständige können beim gegenwärtigen System oft nicht mehr zur gesetzlichen Krankenversicherung wechseln, sondern müssen bis zur Ihrem Lebensende privat krankenversichert sein, auch wenn ihr Einkommen hierfür gar nicht mehr ausreicht. Die hierfür unter Federführung des FDP geschaffenen Regelungen sind völlig unzureichend, demütigend und gewähren keine hinreichende medizinische Versorgung. Auch die Möglichkeit, in einen anderen Tarif der PKV zu wechseln, ist (noch dazu bei ohnehin steigenden Beiträgen) ebenfalls unzureichend .Eine Lösung schafft nur, die Krankenversicherungbeiträge unabhängig vom Alter für alle gleich zu erheben. Dies umso mehr, als es für Selbständige (auch viele mit berufsständischer Altersversorgung!) heute mangels Zinsen kaum mehr möglich ist, effektiv für eine Altersversorgung zu sorgen und eine zusätzliche Rente über 500 € oder mehr nur für eine einzige Versicherung, die dann bei weitem nicht alles notwenige zahlt, aufbauen zu können. Eine solche Versicherung gewährleistet nicht die medizinische Versorgung, sondern sie gefährdet sie. Das System ist völlig aus den Fugen geraten, wenn Menschen mehr für eine Zwangsversicherung zahlen müssen als für Ihre Wohnung und ihnen alles Geld genommen wird, um ihre Freiheit zu genießen.in der Schweiz kann man sich für 200 Franken im Monat in jedem Alter krankenversichern lassen (bei etwas geringern Leistungen, aber dafür bei qualitativ wesentlicher besserer Versorgung, ein Arzt betreut nur die Hälfte Patienten wie in Deutschland). Dies sind etwas 5 % des Nettoeinkommens und nicht 50 % oder ein Drittel. Es ist dringend notwendig, hier zu einem vernünftigen Maß zu finden. DIe jetzige Regelung ist mittelstandsfeindlich.

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News

  • Pet 2-18-15-7613-033369

    Private Krankenversicherung


    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 24.11.2016 abschließend beraten und
    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden
    konnte.

    Begründung

    Mit der Petition soll die Einführung von Uni-Age-Tarifen in der privaten
    Krankenversicherung zur Eindämmung der Altersarmut erreicht werden.
    Zu den Einzelheiten des Vortrags des Petenten wird auf die von ihm eingereichten
    Unterlagen verwiesen.
    Die Eingabe war als öffentliche Petition auf der Internetseite des Deutschen
    Bundestages eingestellt. Es gingen 44 Mitzeichnungen sowie 59 Diskussionsbeiträge
    ein.
    Das Ergebnis der... further

Not yet a PRO argument.

Zunächst einmal darf die Frage erlaubt sein: Was soll denn dann mit den 219 Mrd. € Alterungsrückstellungen passieren? Das Kapitaldeckungssystem hat sich - auch in Zeiten niedrg(st)er Zinsen - absolut bewährt und sollte daher um keinen Preis aufgegeben werden. Uniage-Beiträge kann man gut kalkulieren, wenn man einen guten Mix aus alt und jung hat, z.B. in der bKV. In der PKV-Voll würde dies aber bedeuten, dass auch während der Verrentungsphase der geburtenstarken Jahrgänge eine massive Anzahl an jungen Menschen neu in die PKV wechseln müsste. Dies ist absehbar nicht machbar.

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