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Einstweiliges Rechtsschutzverfahren in erster Instanz erfolgreich
2013. 11. 03. -on,-en,-ön,-án,-énPresseerklärung der BI ProPaulus Park
zum Beschluss des Verwaltungsgerichts Halle vom 30.Oktober 2013 und zum Baustopp für die geplanten Neubauten
Wir sind hoch erfreut, dass das Gericht sich in seiner Entscheidung im Eilverfahren gegen die Baugenehmigung der Stadt Halle in wesentlichen Punkten unseren Argumenten gegen die Neubauplanungen auf dem Gelände des ehemaligen Regierungspräsidiums anschließt. Ein Eilverfahren ist noch keine Entscheidung in der Sache, aber das Gericht äußert massive Bedenken, ob dem Denkmalschutz bei dieser Baugenehmigung Rechnung getragen wurde. Es verweist sowohl auf die Interessen der Eigentümer von denkmalgeschützten Häusern, die strengen Auflagen unterworfen sind, als auch auf das Flächendenkmal „Paulusviertel“, das in seinem Charakter gefährdet wäre.
Die geplanten Neubauten sind überdimensioniert und würden ihre Umgebung optisch erdrücken, sie passen zudem als massive Wand nicht zu den gegenüber stehenden Einzelbauten. Das Regierungspräsidium sei nicht zur Maßstabsbildung geeignet, da es bewusst höher als die gesamte historische Umgebungsbebauung angelegt ist. Genau diese Bedenken tragen wir seit Bekanntwerden der Planungen vor, ohne bei der Stadt Gehör zu finden. Zudem bestätigt das Gericht unsere Befürchtung, dass durch die geplanten 130 neuen Wohnungen die jetzt schon sehr angespannte Parkplatzsituation im Paulusviertel in unzumutbarer Weise verschärft würde.
Es ist bedauerlich, dass die Stadt Halle als genehmigende Behörde erst vom Verwaltungsgericht auf die Berücksichtigung des Denkmalschutzes verpflichtet werden muss, doch auch eine Chance, nun endlich eine Lösung zu finden, die dem tatsächlichen Bedarf im Paulusviertel entspricht und dem Denkmalschutz gerecht wird.
Wir hoffen, dass das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in dieser richtungsweisenden Situation seiner hohen Verantwortung gerecht wird. Wir beteiligen uns gern an der Neufindung eines zukunftsfähigen Konzeptes gemeinsam mit der Stadt und der HGWS mbH und stehen für konstruktive Gespräche jederzeit zur Verfügung.
Berichterstattung auch hier
http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/paulusviertel-in-halle-gericht-stoppt-neubau-am-regierungspraesidium,20640778,24837730.html -
Petitionsbeschluss: Der Petition wurde nicht entsprochen oder überwiegend nicht entsprochen
2013. 05. 26. -on,-en,-ön,-án,-énLiebe Unterzeichner und Unterstützer,
am Freitag, den 31. Mai 2013 um 19 h führen wir im Paulus Gemeindehaus,
Robert-Blum-Str. 11 , 06114 HALLE
eine Podiums- und Bürgerdiskussion über die geänderten Planungen der HGWS-GmbH zum Thema Paulus Wohnpark durch.
Wir hoffen, dass sich viele von Ihnen einfinden und mit diskutieren.
Auf dem Podium sitzen: - unser Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand,
- Dr. Heinrich Wahlen (Vertreter der Gesellschafterin HWG)
- Georg Breidenstein und Yvonne Winkler von der BI Pro Paulus Park.
Moderiert wird die Veranstaltung von Gert Glowinski (Leiter der Regionaldirektion der MZ).
Wir freuen uns, wenn viele kommen und sich an der Diskussion beteiligen!
Herzlich
Yvonne Winkler
Sprecherin BI Pro Paulus Park -
Die Petition wurde eingereicht
2013. 03. 09. -on,-en,-ön,-án,-énLiebe Unterstützer der Petition Pro Paulus Park,
in der Stadtratssitzung vom 27.2.2013 habe ich die Petition dem Vorsitzenden des Stadtrates Bartl und dem OB Dr. Wiegand samt Unterschriftenlisten überreicht und dort berichtet, dass wir jetzt Spendenerklärungen einsammeln, um gegebenenfalls damit die Stadt in die Lage zu versetzen, Gelände des Regierungspräsidiums zurückzukaufen. Im Hallespektrum wurde darüber berichtet:
http://hallespektrum.de/nachrichten/politik/liveticker-aus-dem-stadtrat-in-halle-saale/34258/
In der Zwischenzeit hat die Stadt den Bauantrag der HGWS so- wie beantragt- als nicht genehmigungsfähig bezeichnet und sie aufgefordert, die Pläne abzuändern. Dies umfasst sowohl die Geschosshöhe, als auch die Innenverdichtung zum Bolzplatz (soweit wir das wissen). Die Bauherrin ist damit gefordert, eine geänderte Bauplanung zu erstellen. Welche Abwandlungen denkbar sind und wie wir zu "Mehr Park" kommen, darüber fanden in der Zwischenzeit Gespräche mit Dr. Wahlen (Geschäftsführer der Gesellschafterin HWG) statt. Wir streben eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung an, damit die neuen Pläne, wenn sie erstellt sind und die Gesellschaft bereit ist, sie vorzustellen, diskutiert werden können.
Bleiben Sie weiter engagiert in der Sache, wir sind es auch!
Herzlich
Yvonne Winkler