Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass hinsichtlich der Entscheidung, welcher Rehabilitationsklinik ein Patient zugewiesen wird, in erster Linie der Empfehlung des behandelnden Facharztes zu entsprechen ist. Sollte die empfohlene Rehabilitationsklinik eine Patientenaufnahme nicht fristgerecht realisieren können, obliegt es dem Kostenträger nach Rücksprache mit dem behandelnden Facharzt von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, eine andere als die empfohlene aber gleichwertige Rehabilitationsklinik zu wählen. Die Empfehlung einer Rehabilitationsklinik obliegt dem Kostenträger auch dann, wenn vom behandelnden Facharzt keine Rehabilitationsklinik ausgewiesen ist. Das Wunsch- und Wahlrecht des Patienten ist zu berücksichtigen. Dem Patient darf keine Rehabilitationsklinik vorenthalten werden. Sollte durch den Kostenträger eine Prüfung der medizinischen Notwendigkeit einer stationären Rehabilitationsmaßnahme veranlasst werden, so ist diese von einem Facharzt vorzunehmen, der aufgrund seiner Ausbildung mit dem jeweiligen Krankheitsbild vertraut und in dessen Behandlung erfahren ist. Dieser Beschluss ist auch für das Verfahren der Anschlussrehabilitation (Anschlussheilbehandlung) anzuwenden.

Wir bitten die Bundesregierung, sich im Namen aller Patientinnen und Patienten sowie Angestellten und Freunde der Klinik für eine schnelle und vor allem nachhaltige Rettung der Hochgebirgsklinik Davos einzusetzen.

Begründung

Nach einem Gutachten durch den medizinischen Dienst der Kostenträger erfolgt die Entscheidung für oder gegen die Genehmigung einer stationären Rehabilitationsmaßnahme. Diese Begutachtung durch den medizinischen Dienst erfolgt in der Regel nach Aktenlage und häufig fachfremd.

Die Entscheidung, welcher Rehabilitationsklinik ein Patient zugeführt wird, obliegt derzeit der Entscheidung der Kostenträger. Das führt dazu, dass schwer kranke Patienten mit Allergie, Atemwegs- und Lungenerkrankungen die mehrwöchige stationäre medizinische Rehabilitationsmaßnahme mitunter in einer für sie nicht optimal geeigneten Klinik absolvieren und aus dieser Maßnahme kein nachhaltiger Rehabilitationserfolg resultiert. In einer nicht unerheblichen Zahl der Fälle wird die stationäre Rehabilitationsmaßnahme abgelehnt.

Im Gesetzestext ist das Wahlrecht des Patienten festgehalten. Ein wirkliches Wahlrecht liegt nicht vor. Für das wichtige Verfahren der Anschlussrehabilitation, der Anschlussheilbehandlung (Rehabilitationsmaßnahme, die nach einer schweren Erkrankung oder Verschlechterung der vorbestehenden chronischen Erkrankung nach einer Krankenhausbehandlung vom Krankenhausarzt eingeleitet wird (AHB) ist dieses Wahlrecht deutlich eingeschränkt. Hier kann der Patient lediglich aus einer von seinem Kostenträger geringen Anzahl vorgegebener Kliniken wählen. In einigen Regionen Deutschlands sind Spezialkliniken wie die Hochgebirgsklinik Davos in diesen Katalog nicht aufgeführt, so dass diese Kliniken den Patienten nicht zur Wahl stehen.

Bei der Wahl einer Klinik wird von den Patienten in der Regel der behandelnde Arzt zu Rate gezogen, da den Patienten das Wissen um die Kliniken fehlt.

Das bedeutet, dass das jetzige Gesetz zur medizinischen Rehabilitation zu einer regional verursachten Benachteiligung der Patienten in der medizinischen Behandlung führt.

Die Auswahl der Rehabilitationskliniken durch die Kostenträger erfolgt unter dem Aspekt der Kostenökonomie. In die Beurteilung der Kosteneffizienz geht der Pflegesatz der Kliniken ein. Die Nachhaltigkeit einer Rehabilitationsmaßnahme wird hier nicht berücksichtigt.

Einen bedeutenden Präzedenzfall stellt aktuell die Hochgebirgsklinik Davos dar.

Durch mangelnde Zuweisungen der Kostenträger, aufgrund des starken Franken sanken die Patientenzahlen in der traditionsreichen Hochgebirgsklinik Davos soweit, dass die Klinikleitung im September den Konkurs melden musste. Eine Mitarbeiterinitiative der Hochgebirgsklinik Davos hat eine Nachlassstundung bis zum 27. November 2013 erwirkt. Bis zu diesem Termin muss ein Rettungsplan erstellt werden, um die Klinik vor dem Aus zu bewahren. Das Aus der Klinik würde bedeuten, dass es für deutsche Patienten keine Möglichkeit mehr gibt, eine medizinische Behandlung im speziellen Hochgebirgsklima von Davos nutzen zu können.

Die Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang (Schweiz) ist für deutsche Patienten mit schwerem Asthma bronchiale, Allergien und Lungenerkrankungen, die einzige Klinik im Hochgebirgsklima. In Deutschland gibt es kein vergleichbares therapeutisches und rehabilitatives Konzept.

Die Hochgebirgsklinik Davos ist ein Fachkrankenhaus und eine Rehabilitationsklinik zur Behandlung von Allergien, Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, der Haut und der Augen. Es bestehen Vereinbarungen mit allen deutschen Kostenträgern, wie gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie Rentenversicherungsträgern sowohl zur Akut- als auch Rehabilitationsbehandlung. Die Kombination aus hohem Erfahrungswissen, interdisziplinärem Angebot und den Standortbedingungen des nur in Davos anzutreffenden Hochgebirgsklimas stellt eine hervorragende Verbindung zur erfolgreichen Behandlung von Allergien, Atemwegs- und Hauterkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar und bedeutet ein einzigartiges Versorgungsangebot – adäquate Behandlungsmöglichkeiten bestehen in Deutschland in vergleichbaren Höhenlagen nicht.

Mit dem „Zulassen“ der Schließung der „Hochgebirgsklinik Davos“ wird gegen den § 19 Sozialgesetzbuch IX (1) verstoßen. Die Restriktion von Patientenzuweisungen der Kostenträger in die Hochgebirgsklinik Davos stellt eine Zugangsbarriere für Patienten dar. Mit der Schließung der „Hochgebirgsklinik Davos“ gibt es für deutsche Patienten keine Möglichkeit mehr, eine Rehabilitation bzw. eine medizinische Behandlung im speziellen Hochgebirgsklima (1600 m) durchzuführen und die hohe Expertise für schwere allergische, Atemwegs- und Lungenerkrankungen wie sie derzeit nur in der Hochgebirgsklinik Davos angeboten wird zu nutzen. Damit ist die geforderte Qualität nicht mehr gewährleistet und es wird gegen § 19 SGB IX verstoßen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Kotzur aus Plüderhausen
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  • Medienmitteilung
    Rettung der Hochgebirgsklink Davos

    Klaus-Michael Kühne erwirbt Immobilien – Ausbau zu einem international führenden Forschungs- und Klinik-Campus

    Davos, 8. Mai 2014 - Die Sanierung der Hochgebirgsklinik Davos (HGK) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne erwirbt über seine Kühne Real Estate AG von der Hochgebirgsklinik Davos die Liegenschaften. Damit wird auch der Grundstein für eine Neuausrichtung gelegt: Geplant ist ein Behandlungszentrum auf weltweit einzigartigem Niveau sowie ein Allergieforschungs- und Klinik-Campus mit internationaler Ausstrahlung.

    Im September letzten Jahres musste die Hochgebirgsklinik Davos Nachlassstundung beantragen. Ein Konkurs hätte das Ende einer über hundertjährigen Geschichte der Klinik und den Verlust von 170 Arbeitsplätzen bedeutet. Mit dem Engagement von Klaus-Michael Kühne konnte der Konkurs abgewendet werden.

    Seit 2009 fördern Christine und Klaus-Michael Kühne über die Kühne-Stiftung das von ihnen ins Leben gerufene Christine Kühne Center for Allergy Research and Education (CK-CARE) in Davos. CK-CARE ist ein international tätiges Forschungs- und Ausbildungszentrum auf dem Gebiet der Allergiekrankheiten, das in den letzten fünf Jahren mit insgesamt CHF 20 Mio. von der Kühne-Stiftung finanziert wurde. Es hat seinen Sitz an der Hochgebirgsklinik.

    Klaus-Michael Kühne: «Es ist unser erklärtes Ziel, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Volkskrankheit „Allergien“ zu minimieren. Dafür braucht es einen geeigneten Standort, an dem die Synergien zwischen Therapie, Forschung und Edukation optimal genutzt werden können. Mit dem Erwerb der Liegenschaften wollten meine Frau und ich nicht nur die Klinik vor der Schliessung bewahren, sondern auch einen internationalen Forschungs- und Klinik-Campus in der Schweiz ermöglichen.»

    «Der Stiftungsrat und die Belegschaft der HGK sind glücklich über diese positive Entwicklung und danken vor allem Christine und Klaus-Michael Kühne, dem Davoser Landammann Tarzisius Caviezel sowie dem Regierungsrat des Kantons Graubünden. Ferner haben die Zürich Versicherung und die Banca Popolare di Sondrio durch den Teilverzicht auf ihren Forderungen einen massgeblichen Beitrag zur Rettung unserer Klinik geleistet», sagt der Stiftungsratspräsident der Hochgebirgsklinik, Joseph Rohrer.

    Die neue Hochgebirgsklinik wird zusammen mit dem CK-CARE und den ihm verbundenen Forschungsinstituten zu einem Zentrum der translationalen Medizin werden. Translationale Medizin bedeutet, dass Klinik und Forschung unter einem Dach zusammenwirken. Die Resultate der Grundlagenforschung kommen über die klinische Behandlung den Patienten
    unmittelbar zugute. Der Forschungs- und Klinik-Campus in Davos wird in dieser Form weltweit einzigartig sein und den Patienten die Behandlung auf einem bisher noch nicht verfügbaren Niveau anbieten.

    Das Christine Kühne Center for Allergy, Research and Education wird dabei mit seinen in dieser Organisation zusammengeschlossenen internationalen Partnern den Hauptpfeiler der Forschungseinheit darstellen. Dies ermöglicht auch eine Zusammenarbeit mit der Industrie.

    Die Hochgebirgsklinik strebt in der Behandlung Kooperationen mit Schweizer Universitätsspitälern und Kliniken an und hat bereits Gespräche aufgenommen.
    Forschung und Behandlung werden sich vor allem auf die Bereiche Allergologie, Dermatologie und Pneumologie bei Kindern und Erwachsenen konzentrieren. Zystische Fibrose ist ebenfalls ein Forschungs- und Behandlungsschwerpunkt. Im Fokus stehen Patienten aus der Schweiz und aus dem Ausland, die Behandlung im Akutbereich und in der Rehabilitation benötigen. Allergien nehmen in der westlichen Welt massiv zu, bereits verursacht das Fachgebiet Allergologie Medizinkosten von 140 Milliarden CHF, mit jährlich steigender Tendenz.

    Die Hochgebirgsklinik wird als Stiftung weiterhin unabhängig bleiben und den Klinikbetrieb in eigener Verantwortung weiterführen. Auch die Forschung wird in den jeweiligen Instituten selbständig geführt werden. Um die Koordination zwischen der Klinik und den diversen Forschungsaktivitäten sicherzustellen, wird ein koordinierendes «Campus-Panel» gebildet, das sich aus Vertretern aller künftig auf dem Campus tätigen Organisationen zusammensetzt.

    Für Rückfragen
    Für die Hochgebirgsklinik HGK
    Joseph Rohrer, Stiftungsratspräsident HGK
    Tel. +41 79 725 10 00
    Andreas Bantel, Mediensprecher HGK
    Tel. +41 79 231 56 62
    www.hgk.ch
    Für die CK-CARE AG:
    Georg Schäppi, Direktor
    Tel. +41 81 410 13 00
    E-Mail georg.schaeppi@ck-care.ch
    www.ck-care.ch

    Medienmittteilung von: www.hochgebirgsklinik.ch/

    Mit herzlichen Grüßen
    Carmen Röder und Thomas Kotzur,
    die sich riesig freuen

  • Die Moral von der Geschichte ist: „Auf gute Kliniken muss man sehr gut aufpassen und für sie kämpfen.“

    Der Verlauf der Petition oder
    In Deutschland wird es wohl eher keine Wunder geben.

    Im Herbst 2013 blieb tausenden Menschen in Europa vor Schock der Atem weg, als es hieß, „die Hochgebirgsklinik Davos wird geschlossen“. Da nicht sein kann, was nicht sein darf, regte sich starker Widerstand und ein Rettungsteam setzte sich mit enormem Engagement für den Erhalt dieser traditionsreichen und für viele schwer kranke Menschen wichtigen Klinik ein. Zur Unterstützung des Rettungsteams wurde diese Petition initiiert.

    Da die Petition über die Plattform von „OpenPetition“ lief, wurden diese Stimmen vom Deutschen Bundestag nicht als offene Petition anerkannt. Deshalb wurde parallel zur bereits auf „OpenPetiton“ laufenden Petition beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestag eine inhaltgleiche Petition eingereicht, in der Hoffnung, dass diese Petition dort als offene Petition zugelassen wird.

    Nach mehreren Wochen der Prüfung entschied der Petitionsausschuss, dass diese Petition nicht den gewünschten Erfolg haben wird und somit auch nicht als offene Petition zugelassen werden kann. Eine Stellungnahme war beigelegt.

    Entgegen der Ansicht des Gesundheitsministeriums sahen wir, die Petenten, dass die Sachlage nur einseitig in Bezug auf die deutschen Krankenkassen geprüft worden war. Die Deutsche Rentenversicherung war ausgeklammert worden. Deshalb erfolgte ein Widerspruch.

    Die Antwort des Petitionsausschusses auf diesen Widerspruch mit Stellungnahme der Deutschen Rentenversicherung erreichte uns am 7. Mai. 2014.

    Da beide Stellungnahmen Passagen enthalten, die für den ein oder anderen vielleicht interessant sein könnten, wurden diese Schreiben unter folgendem Link veröffentlicht: www.facebook.com/groups/reha2013/

    Das Petitionsverfahren wird damit als abgeschlossen angesehen.

    Zusammenfassend kann man sagen. Am deutschen Rehabilitationsgesetz wird sich vorerst nichts ändern. Das Gute aber ist: Die Hochgebirgsklinik Davos ist gerettet und saniert. Das vollbrachte „Wunder von Davos“ lässt Tausende Menschen wieder aufatmen. Tausende sagen DANKE!!!

    Mit herzlichen Grüßen
    Carmen Röder und Thomas Kotzur

  • Die Hochgebirgsklinik Davos wird nicht geschlossen! Kinder, Jugendliche, Erwachsene mit Allergien, Erkrankungen der Atemwege, Lunge, Mukoviszidose, Haut werden hier auf hohem Niveau behandelt. Es bestehen Verträge mit allen deutschen Kostenträgern.

    Deutsche Kostenträger sind u.a. die Deutsche Rentenversicherung, die gesetzlichen und privaten Krankenkassen für Patienten in allen Bundesländern. In der Hochgebirgsklinik ist neben der stationären Rehabilitation auch eine stationäre Krankenhausbehandlung im Sinne einer Akutbehandlung möglich.

    Zur Krankenhausbehandlung werden Sie von Ihrem Arzt genau, wie in ein deutsches Krankenhaus mit einem „rosa farbenem“ Einweisungsschein eingewiesen. Bei "Krankenhaus" muss „Hochgebirgsklinik Davos“ eingetragen werden. Zusätzlich sollte ein ausführlicher Befundbericht mit einer Begründung vom Arzt hinzugefügt werden.
    Den Einweisungsschein und ärztlichen Befundbericht reichen Sie als Patient bei Ihrer Krankenkasse ein. Die Krankenkasse muss die Behandlung vorab genehmigen. Erst dann erhalten Sie von der Hochgebirgsklinik Davos einen Aufnahmetermin. Sollten Sie nach 14 Tagen von Ihrer Krankenkasse keine Antwort erhalten, setzen Sie sich unbedingt zeitnah mit Ihrem Arzt in Verbindung, denn Sie sind während des Einweisungsverfahrens als Krankenhauspatient arbeitsunfähig geschrieben.

    Die Kommunikation mit den Kostenträgern sollte IMMER schriftlich erfolgen.
    Denn: Gegen telefonische Informationen kann man keinen gesetzlich wirksamen Widerspruch einlegen.

    Immer wieder werden durch deutsche Kostenträger (Rentenversicherung oder Krankenkasse) Anträge der Rehabilitation oder für eine Akutbehandlung abgelehnt. Eine der häufigen Begründungen durch die Sachbearbeiter ist: "Das ist eine Privatklinik in der Schweiz". „Das dürfen wir nicht genehmigen.“ DIESE AUSSAGEN SIND FALSCH!!!

    Die Hochgebirgsklinik Davos wird von der „Stiftung Hochgebirgsklinik Davos“ geführt. Der Großteil der hier behandelten Patienten kommt bisher aus Deutschland. Da die Hochgebirgsklinik Davos mit allen deutschen Kostenträgern (Rentenversicherung, Krankenkassen) unterhält, ist sie bei der Beantragung wie eine deutsche Klinik zu behandeln.

    Insbesondere für Patienten mit ABPA (Allergisch-Broncho-Pulmonaler-Aspergillose), multiplen Allergien, Hausstaubmilbenallergie, Exogen allergischer Alveolitis auf Schimmelpilze gibt es in Deutschland keine geeignete Alternative einer komplexen Behandlungsmöglichkeit.

    Im Akuterkrankungsfall können in der Hochgebirgsklinik Davos nach entsprechender klinischer Besserung und Stabilisierung optimal und zeitnah rehabilitative Maßnahmen, wie gezieltes körperliches Training in den Behandlungsplan integriert werden. Auch diesbezüglich punktet die Hochgebirgsklinik Davos vor anderen Kliniken, die eine solche Infrastruktur in der Regel nicht vorhalten. Das heißt, man wird so schneller wieder richtig fit.

    Sollten sich bei der Beantragung einer Behandlung in der Hochgebirgsklinik Davos durch Ihren Kostenträger Probleme ergeben, scheuen Sie sich nicht, sich direkt vorab mit der Klinik in Verbindung zu setzen und sich schriftlich entsprechende Informationen für Ihren Kostenträger geben zu lassen. Die Mitarbeiter der Klinik unterstützen Sie diesbezüglich erfahrungsgemäß sehr gern und kompetent.

    Nähere Informationen finden Sie unter: www.hochgebirgsklinik.ch/

    Liebe Unterzeichner, liebe Freunde. Sehr gern habe ich Ihre Fragen beantwortet.

    Mit herzlichen Grüßen
    Carmen Röder
    Halle/Saale (Deutschland)

Pro

Wir sind jährliche Patienten in der HGK, mit schwerem Asthma, Neurodermitis, Allergien bis hin zum allergischen Schock (Anaphylaxie) - die Möglichkeit es hier zu behandeln, gab es nicht! Davos ist und bleibt am Ende eines Jahres nach zunehmender Verschlechterung des Allgemeinzustandes die einzigge Möglichkeit der Regeneration, Stabilisierung. Wir sind oft direkt aus einer hier erfolgten aber erfolglosen stationären Behandlung in die HGK Davos überwiedsen worden - und nur da haben wir dann Superinfektionen aufgrund multiresistenter Keime, Asthma - und Allergien in den Griff bekommen.

Contra

Leider ist es nicht so, dass sich die Beschwerden woanders gleichwertig behandeln lassen. Jeder Mensch ist ein Individuum und reagiert anders. Wer schon einmal an der See war und noch kränker nach Hause gekommen ist und in Davos das Gegenteil erfahren hat, hat eben keine andere Alternative.