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Bild zur Petition mit dem Thema: Pro Rettung Hochgebirgsklinik Davos und Einhaltung § 19 Sozialgesetzbuch IX Pro Rettung Hochgebirgsklinik Davos und Einhaltung § 19 Sozialgesetzbuch IX
Sucesso
  • De: Thomas Kotzur Mais
  • Para: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • região: Deutschland Mais
    Categoria: Saúde mehr
  • Estado: A petição foi aceite.
    Língua:: Alemão
  • Sucesso
  • 5.838 Unterstützende
    Colecção concluída

Pro Rettung Hochgebirgsklinik Davos und Einhaltung § 19 Sozialgesetzbuch IX

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass hinsichtlich der Entscheidung, welcher Rehabilitationsklinik ein Patient zugewiesen wird, in erster Linie der Empfehlung des behandelnden Facharztes zu entsprechen ist. Sollte die empfohlene Rehabilitationsklinik eine Patientenaufnahme nicht fristgerecht realisieren können, obliegt es dem Kostenträger nach Rücksprache mit dem behandelnden Facharzt von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, eine andere als die empfohlene aber gleichwertige Rehabilitationsklinik zu wählen. Die Empfehlung einer Rehabilitationsklinik obliegt dem Kostenträger auch dann, wenn vom behandelnden Facharzt keine Rehabilitationsklinik ausgewiesen ist. Das Wunsch- und Wahlrecht des Patienten ist zu berücksichtigen. Dem Patient darf keine Rehabilitationsklinik vorenthalten werden. Sollte durch den Kostenträger eine Prüfung der medizinischen Notwendigkeit einer stationären Rehabilitationsmaßnahme veranlasst werden, so ist diese von einem Facharzt vorzunehmen, der aufgrund seiner Ausbildung mit dem jeweiligen Krankheitsbild vertraut und in dessen Behandlung erfahren ist. Dieser Beschluss ist auch für das Verfahren der Anschlussrehabilitation (Anschlussheilbehandlung) anzuwenden.

Wir bitten die Bundesregierung, sich im Namen aller Patientinnen und Patienten sowie Angestellten und Freunde der Klinik für eine schnelle und vor allem nachhaltige Rettung der Hochgebirgsklinik Davos einzusetzen.

Razões:

Nach einem Gutachten durch den medizinischen Dienst der Kostenträger erfolgt die Entscheidung für oder gegen die Genehmigung einer stationären Rehabilitationsmaßnahme. Diese Begutachtung durch den medizinischen Dienst erfolgt in der Regel nach Aktenlage und häufig fachfremd.

Die Entscheidung, welcher Rehabilitationsklinik ein Patient zugeführt wird, obliegt derzeit der Entscheidung der Kostenträger. Das führt dazu, dass schwer kranke Patienten mit Allergie, Atemwegs- und Lungenerkrankungen die mehrwöchige stationäre medizinische Rehabilitationsmaßnahme mitunter in einer für sie nicht optimal geeigneten Klinik absolvieren und aus dieser Maßnahme kein nachhaltiger Rehabilitationserfolg resultiert. In einer nicht unerheblichen Zahl der Fälle wird die stationäre Rehabilitationsmaßnahme abgelehnt.

Im Gesetzestext ist das Wahlrecht des Patienten festgehalten. Ein wirkliches Wahlrecht liegt nicht vor. Für das wichtige Verfahren der Anschlussrehabilitation, der Anschlussheilbehandlung (Rehabilitationsmaßnahme, die nach einer schweren Erkrankung oder Verschlechterung der vorbestehenden chronischen Erkrankung nach einer Krankenhausbehandlung vom Krankenhausarzt eingeleitet wird (AHB) ist dieses Wahlrecht deutlich eingeschränkt. Hier kann der Patient lediglich aus einer von seinem Kostenträger geringen Anzahl vorgegebener Kliniken wählen. In einigen Regionen Deutschlands sind Spezialkliniken wie die Hochgebirgsklinik Davos in diesen Katalog nicht aufgeführt, so dass diese Kliniken den Patienten nicht zur Wahl stehen.

Bei der Wahl einer Klinik wird von den Patienten in der Regel der behandelnde Arzt zu Rate gezogen, da den Patienten das Wissen um die Kliniken fehlt.

Das bedeutet, dass das jetzige Gesetz zur medizinischen Rehabilitation zu einer regional verursachten Benachteiligung der Patienten in der medizinischen Behandlung führt.

Die Auswahl der Rehabilitationskliniken durch die Kostenträger erfolgt unter dem Aspekt der Kostenökonomie. In die Beurteilung der Kosteneffizienz geht der Pflegesatz der Kliniken ein. Die Nachhaltigkeit einer Rehabilitationsmaßnahme wird hier nicht berücksichtigt.

Einen bedeutenden Präzedenzfall stellt aktuell die Hochgebirgsklinik Davos dar.

Durch mangelnde Zuweisungen der Kostenträger, aufgrund des starken Franken sanken die Patientenzahlen in der traditionsreichen Hochgebirgsklinik Davos soweit, dass die Klinikleitung im September den Konkurs melden musste. Eine Mitarbeiterinitiative der Hochgebirgsklinik Davos hat eine Nachlassstundung bis zum 27. November 2013 erwirkt. Bis zu diesem Termin muss ein Rettungsplan erstellt werden, um die Klinik vor dem Aus zu bewahren. Das Aus der Klinik würde bedeuten, dass es für deutsche Patienten keine Möglichkeit mehr gibt, eine medizinische Behandlung im speziellen Hochgebirgsklima von Davos nutzen zu können.

Die Hochgebirgsklinik Davos Wolfgang (Schweiz) ist für deutsche Patienten mit schwerem Asthma bronchiale, Allergien und Lungenerkrankungen, die einzige Klinik im Hochgebirgsklima. In Deutschland gibt es kein vergleichbares therapeutisches und rehabilitatives Konzept.

Die Hochgebirgsklinik Davos ist ein Fachkrankenhaus und eine Rehabilitationsklinik zur Behandlung von Allergien, Erkrankungen der Atemwege und der Lunge, der Haut und der Augen. Es bestehen Vereinbarungen mit allen deutschen Kostenträgern, wie gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie Rentenversicherungsträgern sowohl zur Akut- als auch Rehabilitationsbehandlung. Die Kombination aus hohem Erfahrungswissen, interdisziplinärem Angebot und den Standortbedingungen des nur in Davos anzutreffenden Hochgebirgsklimas stellt eine hervorragende Verbindung zur erfolgreichen Behandlung von Allergien, Atemwegs- und Hauterkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar und bedeutet ein einzigartiges Versorgungsangebot – adäquate Behandlungsmöglichkeiten bestehen in Deutschland in vergleichbaren Höhenlagen nicht.

Mit dem „Zulassen“ der Schließung der „Hochgebirgsklinik Davos“ wird gegen den § 19 Sozialgesetzbuch IX (1) verstoßen. Die Restriktion von Patientenzuweisungen der Kostenträger in die Hochgebirgsklinik Davos stellt eine Zugangsbarriere für Patienten dar. Mit der Schließung der „Hochgebirgsklinik Davos“ gibt es für deutsche Patienten keine Möglichkeit mehr, eine Rehabilitation bzw. eine medizinische Behandlung im speziellen Hochgebirgsklima (1600 m) durchzuführen und die hohe Expertise für schwere allergische, Atemwegs- und Lungenerkrankungen wie sie derzeit nur in der Hochgebirgsklinik Davos angeboten wird zu nutzen. Damit ist die geforderte Qualität nicht mehr gewährleistet und es wird gegen § 19 SGB IX verstoßen.

Em nome de todos/as os/as assinantes.

Plüderhausen, 04/10/2013 (aktiv bis 03/12/2013)


Novidades

Medienmitteilung Rettung der Hochgebirgsklink Davos Klaus-Michael Kühne erwirbt Immobilien – Ausbau zu einem international führenden Forschungs- und Klinik-Campus Davos, 8. Mai 2014 - Die Sanierung der Hochgebirgsklinik Davos (HGK) konnte erfolgreich ...

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Debate sobre a petição

PRO: Wir sind jährliche Patienten in der HGK, mit schwerem Asthma, Neurodermitis, Allergien bis hin zum allergischen Schock (Anaphylaxie) - die Möglichkeit es hier zu behandeln, gab es nicht! Davos ist und bleibt am Ende eines Jahres nach zunehmender Verschlechterung ...

PRO: Wir haben mit unserem Sohn verschiedenes Klima und verschiedene Kliniken ausprobiert. Die Kliniken an der See haben nicht diese medizinische Kompetenz wie sie unser schwer kranker Sohn braucht. Ja, die Unterbringung ist in den anderen Häusern schöner, ...

CONTRA: Leider ist es nicht so, dass sich die Beschwerden woanders gleichwertig behandeln lassen. Jeder Mensch ist ein Individuum und reagiert anders. Wer schon einmal an der See war und noch kränker nach Hause gekommen ist und in Davos das Gegenteil erfahren ...

CONTRA: Ich habe in Davos innerhalb von 12 Monaten 20 Wochen verbringen "dürfen". Ich hab dort Weihnachten ,Ostern und meinen Geburtstag gefeiert, fern von Familie und Freunden. Ich muss dort regelmäßig hin um zumindest meinen Kortisonkonsum zu reduzieren, lang ...

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