Der Protest richtet sich gegen den Gesetzesentwurf der Fraktionen der CDU und FDP zur Änderung des hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuches und anderer Rechtsvorschriften. Das HessKiföG soll zum 01.01.2014 in Kraft treten.

Αιτιολόγηση

Das neue Kinder“förderungs“gesetz (KiföG) hält nicht, was der Name verspricht: Im Gegenteil, die Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen wird durch eine massive Verschlechterung der Rahmenbedingungen noch erschwert.

Warum? Einige Beispiele:

Öffnungszeiten - Es wird nur noch eine maximale wöchentliche Öffnungszeit von 42,5 Stunden bezuschusst, also beispielsweise täglich von 7:30 bis 16:00 Uhr. Die Ausgestaltung von bedarfsgerechten Öffnungszeiten wird nicht gefördert, elterliche Bedarfe zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden nicht berücksichtigt.

Gruppengröße - Um die bisherige Landesförderung zu erhalten, müssen die Gruppen in Kindergarten und Hort mit 25 Kindern belegt werden. Angemessene Gruppengrößen sind ein Qualitätsmerkmal pädagogischer Arbeit. Sie sind zur Sicherung von Beziehungskontinuität und der individuellen Förderung von Kindern unabdingbar. - Die Gruppenobergrenzen für Kinder unter 3 Jahren (derzeit 10 Kinder) werden aufgehoben, rein rechnerisch könnten 16 zwei- bis dreijährige Kinder in einer Gruppe betreut werden. - Besonders im ländlichen Raum sind aufgrund der demographischen Entwicklung Gruppengrößen von 25 Kindern nicht immer erreichbar – und auch nicht wünschenswert. 1-2-gruppige Einrichtungen sind in ihrer Existenz gefährdet.

Qualifizierung von Fachkräften - Bei den erforderlichen Fachkraftstunden können 20% pädagogische Laien eingerechnet werden. Dies entspricht einer Entprofessionalisierung des Berufsstandes von Erzieherinnen und Erziehern. Gleichzeitig werden weniger pädagogische Fachkräfte das Kerngeschäft einer Kindertageseinrichtung bewältigen müssen.

Planung und Steuerung - Zeiten für mittelbare pädagogische Arbeit (Dokumentation, Zusammenarbeit mit Familien, Kooperationen mit anderen Institutionen etc.) und Zeiten für Leitungsfreistellung sind nicht vorgesehen.

In der Summe aller Maßnahmen kommt es zu erheblichen Qualitätsverlusten für alle Beteiligten und zu steigenden Arbeitsbelastungen für pädagogische Fachkräfte.

Bitte lesen Sie für ausführlichere Informationen die Stellungnahme der LAG Freie Kinderarbeit Hessen e.V.: laghessen.de/aktuelles/36-aktuelles.html

Protestieren Sie mit uns gegen das Hessische Kinderförderungsgesetz!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, LAG Freie Kinderarbeit Hessen e.V. από Frankfurt am Main
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  • Die Petition wurde eingereicht

    στον/-ην/-ο 05.03.2013

    Die Petition wird eingereicht:

    Sehr geehrte UnterstützerInnen der Petition,

    wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement! Dank Ihrer Unterstützung konnten wir die Online-Petition mit der stolzen Zahl von 22.316 Unterschriften abschließen. Zusammen mit den „klassischen“ Unterschriftenlisten kommen wir auf über 30.000 Stimmen gegen das HessKiföG in der vorliegenden Entwurfsfassung. Im landesweiten Aktionsbündnis haben noch andere Initiativen Stimmen dagegen zusammengetragen. Wir sind selbst gespannt, wie viele insgesamt bis zur Übergabe vorliegen werden.

    Die Unterschriften werden alle zusammen am Donnerstag, den 7.3.2013 den Fraktionen von CDU und FDP in Wiesbaden übergeben. Dies findet im Rahmen einer öffentlichen Kundgebung statt, parallel zur KiföG-Anhörung im sozialpolitischen Ausschuss des Landtags.

    Wir hoffen, dass in Ihrem und unserem Sinne - und vor allem im Sinne der Kinder! - die Proteste zur Kenntnis genommen werden und das geplante Hessische Kinderförderungsgesetz nur mit entsprechenden Nachbesserungen zur Umsetzung kommen wird. Wir werden den laufenden Gesetzgebungsprozess weiterhin aufmerksam begleiten.

    Sofern Sie an weiterführenden Informationen interessiert sind, besuchen Sie unsere Homepage unter LAGHESSEN.DE – wir informieren Sie gern und sagen nochmals VIELEN DANK für Ihre Mithilfe!

    Mit freundlichen Grüßen
    Das Team der LAG Freie Kinderarbeit Hessen e.V.

  • Änderung am Text der Petition

    στον/-ην/-ο 16.01.2013

Συζήτηση

Υπέρ

Ziel der Kitas soll es sein die Grundlage für eine Erziehung zu schaffen, die selbstständig denkende Menschen hervorbringt, die später die Intelligenz in unserem Staat darstellen. Dieses ist das einzige und das wichtigste Kapital was wir haben. In dem Alter, in dem die Kinder die Kitas besuchen, sind sie in einer besonders sensiblen Phase, in der man leicht psychische Traumata setzen kann. Dies erfordert hochqualifizierte Betreuungskräfte in kleinen Gruppen.

Κατά

Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Aufregung nicht so richtig. Es gibt mehr Geld als vorher. Wie die einzelnen Kitas das einsetzen und wo Schwerpunkte gesetzt werden, bleibt ihnen überlassen. Im Wettbewerb mit andern Einrichtungen können sie sich es gar nicht leisten, die Öffnungszeiten zu kürzen. Hier sind jetzt die Kitaleiter gefragt, ihre Einrichtungen marktfähig zu machen. Das nennt man Wettbewerb. Und die hierfür nötige finanzielle Ausstattung bekommen sie vom Land und den Kommunen.