Es soll mehr Wohnungen in Berlin geben für sozial Benachteiligte. Da fast nur noch Eigentumswohnungen gebaut werden und sozial Benachteiligte kaum Wohnungen finden, sollen diejenigen die Eigentumswohnungen bauen verpflichtet sein, einen gewissen Anteil ihrer Wohnungen an sozial Benachteiligte abzugeben. Wenn Sie keine Quote erfüllen wollen, sollten sie eine gewisse Summe in den sozialen Wohnungsbau investieren müssen. So ähnlich wie das zum Beispiel für Unternehmen ist, die keine gewisse Anzahl an behinderten Menschen einstellen wollen, für den Ausbau der Beschäftigungsmöglichkeiten von Behinderten zahlen müssen.

Begründung

Aus eigener Erfahrung mit Behinderung (Autismus) und EU-Rente (erwerbsunfähig) mit Sozialhilfe kenne ich die Situation keine Wohnung, die passt, zu finden. Viele andere Behinderte arbeiten in Werkstätten und erhalten so ebenfalls Grundsicherung. Es gibt auch kaum bezahlbare behindertengerechte Wohnungen und schon gar nicht in ruhiger Lage für Menschen mit Wahrnehmungsstörungen und chronischen Krankheiten, die dringend der Ruhe bedürfen, um nicht noch kränker zu werden. Dazu kommen natürlich noch Alleinerziehende, Arbeitslose, Rentner, Menschen mit geringfügiger Beschäftigung und Flüchtlinge. Für sie alle fehlen Wohnungen. Damit nicht noch mehr Abgrenzung zwischen wohlhabenden Zugezogenen und sozial Benachteiligten entsteht, wäre eine Mischung von verschiedenen Menschen besonders von Vorteil. Besonders was Behinderte angeht und das Thema Inklusion kann es nicht sein, dass wieder wie früher nur das Wohnheim bleibt, wo Behinderte abgesondert leben. Gerade die kleinen Fortschritte im Ambulanten Betreuten Wohnen sollten nicht wieder rückgängig gemacht werden. Ich werde selbst bei so einem Betreuten Wohnen unterstützt, viele weitere Interessenten können dieses Angebot oft deshalb nicht nutzen, da sie gar nicht erst eine Wohnung finden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Susanne Bruschke aus Berlin
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Pro

Seit 2008 ist es in Berlin immer schwerer, Wohnungen zu Kaltmieten von derzeit nach AV-Wohnen zulässigen 5,71 Euro Nettokaltmiete zu finden. Nicht nur Einzelpersonen finden keine solchen preiswerten Wohnungen. Auch Soziale Träger sehen sich dazu außerstande, können zunehmend einen Teil ihrer Aufgaben nicht erfüllen. In Marzahn, Hellersdorf,Spandau und Neukölln ist ein Großteil sozialer Träger konzentriert, in anderen Bezirken gibt es auch spezielle Wohnformen für Einkommensarme. Wohnen für 6.50 €/ qm" kalt sind aber ein politischer Irrweg.Sozialwohnungsbau wäre angesagt.

Contra

In Marzahn und Hellersdorf wohnen fast 300T Menschen. Sind das alles Problempersonen? Warum bezeichnen Sie Marzahn und Hellersdorf als Problemkieze? Die Menschen müssen nicht alle in Mitte oder Prenzlauer Berg wohnen. In Reinickendorf und Spandau gibt es auch noch bezahlbare Wohnungen. Die Petition ist nicht gut formuliert.