Region: Bayern

Radwege fördern und Luecken schließen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bayerischer Landtag

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Die Petition wurde abgeschlossen

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Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Bayerischer Landtag

Wir fordern einen straßenbegleitenden Radweg von Tauberbischofsheim bis Würzburg. Unübersichtliche und gefährliche Forst- oder Mischwege durch ein empfindliches FFH Gebiet lehnen wir ab. Auf dieser Strecke ist ein breiter Grünstreifen vorhanden, der prädestiniert ist, ein Radweg zu werden.
Die Planung eines straßenbegleitenden Radweges ist auf Seiten Baden-Württembergs bereits abgeschlossen und genehmigt. Baden-Württemberg wird diesen Radweg, bis zur Grenze nach Bayern, bauen.

Begründung

Die Diskussionen über diesen Radweg nehmen kein Ende, und er ist in aller Munde. Etliche Zeitungsartikel waren zu lesen und eine Demonstration ist in Planung. Alle Betroffenen lehnen einen Forstweg, der als Radweg dienen soll und durch ein empfindliches FFH Gebiet führt, entschieden ab.
Um auch den Bürgern eine Stimme zu verleihen, hat sich, neben dieser Petition, die „BürgerOffensive Lückenschluss“ gebildet. Diese Offensive besteht ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern, und hat zunächst das Ziel, einen Radweg direkt an der St 578 zu forcieren. Wir werden ab sofort gemeinsam für diesen Radweg kämpfen, da alle anderen "Alternativen" gefährlich für uns Alltagsradler sind und keinen Sinn machen.
Darum geht es uns:
Wir Alltagsradler, die diese Strecke kennen, fordern aus den genannten Gründen einen Radweg entlang der Staatsstraße. Die Alternativen zu einem straßenbegleitenden Radweg sind für Familien, Rentner, Kinder, Pendler uvm. unzumutbar und lebensgefährlich. Sie führen entweder auf unübersichtlichen Mischwegen durch einen empfindlichen Wald (FFH) oder auf der Staatsstraße!
Die jetzige Situation:
Der enorme Umweg durch das FFH Gebiet

  • Der Radweg aus Würzburg endet in Kist.
  • Man muss ZickZack durch das FFH Gebiet fahren
  • Auf den unebenen, geschotterten Waldwegen gibt es viele Schlaglöcher, Pferdeäpfel und große Pfützen
  • Es besteht Gefahr durch Reiter, Wanderer, Wildtiere, Land- und Forstmaschinen (da diese den „Radweg“ auch nutzen)
  • Das FFH Gebiet wird durch Radfahrer zu- sätzlich beeinträchtigt
  • Die Fahrt durch einen dämmrigen/dunklen Wald ist unsicher und gefährlich
  • Die unübersichtliche Wegeführung stellt bei Dunkelheit ein Unfallrisiko dar

Die gefährliche Staatsstraße 578 als Alternative

  • Es besteht ein extrem hohes Verkehrs- aufkommen (PKW / LKW)
  • Der große Geschwindigkeitsunterschied birgt Gefahren
  • Die Rad- und Autofahrer/innen behindern sich gegenseitig
  • Die Sicht- und Lichtverhältnisse sind schlecht, Radfahrer/innen werden oft sehr spät ge- sehen
  • Rücksichtlose Autofahrer/innen schneiden Radfahrer/innen, überholen ohne Mindest- abstand (2m) und blinken nicht
  • Die Straßenführung ist zum Teil sehr un- übersichtlich

Die Argumente für den straßenbegleitenden Radweg

  • Eine gerade Strecke ist der schnellste Weg von A nach B
  • Entlang einer viel befahrenen Straße ist die Sicherheit für Berufspendler, Rentner, Familien mit Kindern kurz alle Alltagsradler höher als im Wald
  • Ein straßenbegleitender, sicherer, gut befahr- barer Radweg schafft Anreize das Auto öfters stehen zu lassen, und förtert somit den Radverkehr
  • Der Lückenschluss aus Richtung BW ist straßenbegleiten bis zur Ländergrenze geplant und eröffnet viele Möglichkeiten
  • Länderübergreifender Radverkehr wird gefördert (Anschluss an z.B. Odenwald, Taubertal, Mainradweg usw.)
  • Vorhandene Fördergelder werden nicht genügend abgerufen
  • Ein Radweg durch den Wald, den keiner nutzt, macht keinen Sinn! Eine bereits versiegelte Fläche zu erweitern, ist sinnvoller als das FFH Gebiet zu belasten
  • Anliegende Gemeinden und Sehens- würdigkeiten können von Alltagspendlern, Freizeitradlern sowie Tourismusradlern besser erreicht werden
  • Der Lebensraum schützenswerter Tiere (wie z.B. die Mopsfledermaus, Halsbandschnapper, Hirschkäfer und diverse Spechtarten) in diesem Naturwald wird nicht von durchfahrenden Radler/innen beeinträchtigt

Angesichts des stetig zunehmenden Verkehrs, sowie gerade in diesem Bereich zukünftige erhöhte Belastung durch Industrieansiedlung (Gipsabbau Altertheim) ist es unbedingt erforderlich, umweltfreundliche, gesunde Mobilitätsalternativen zum Kraftverkehr zu fördern.
Sicherheit und Gleichberechtigung für Radfahrer!!!
Klimaschutz geht uns alle an!!!

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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 30.07.2021
Sammlung endet: 29.09.2021
Region: Bayern
Kategorie: Verkehr

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