777 Unterschriften
Petition richtet sich an: Deutsche Bahn AG - Aufsichtsrat und Vorstand
Für eine kürzere Sperrzeit und für einen leistungsfähigen Ersatzverkehr für Rathenow, Nennhausen, Stendal und die gesamte Region.
Begründung
Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Rathenow ist für tausende Menschen täglich von großer Bedeutung. Sie verbindet unsere Städte und Gemeinden des westlichen Havellandes mit den Arbeitsplätzen, Schulen, Hochschulen, Behörden und medizinischen Einrichtungen der Hauptstadtregion.
Ursprünglich sollte die Strecke Wustermark–Rathenow–Stendal zwei Mal zwei Monate ab Oktober 2026 und ab Oktober 2027 gesperrt werden.
Jetzt sind es 14 Monate!
Eine derart lange Unterbrechung stellt Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler, Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen.
Die Deutsche Bahn begründet die massive Ausweitung unter anderem mit Verzögerungen bei bei der Elektrifizierung der Strecke und räumt ein, dass „zu optimistisch“ geplant worden sei. Bekannt wurde die Verlängerung zudem erst Anfang September 2026, wenige Wochen vor Beginn der Vollsperrung.
Das können und wollen wir so nicht hinnehmen.
Notwendige Bauarbeiten sind richtig. Aber die Menschen der Region dürfen nicht derartig lange von der Bahnverbindung von und nach Berlin abgeschnitten werden.
Wir fordern:
1. Sperrzeit verkürzen!
Alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die 14 Monate Vollsperrung deutlich zu verkürzen. Die Bauabschnitte so organisieren, dass möglichst nur die ursprünglich angekündigten 2 x 2 Monate Vollsperrung notwendig sind und in der Zwischenzeit Zugverkehr möglich ist.
2. RE 4 erhalten!
Die Weiterführung des RE 4 mindestens bis Nennhausen, möglichst bis Rathenow, muss mit höchster Priorität verfolgt werden.
3. Leistungsfähigen Ersatzverkehr während der Sperrzeit!
Wo Züge nicht fahren können, braucht es schnelle Verbindungen. Das Ziel muss sein, wieder schnell vom Ersatzbus auf die Schiene zu kommen.
Die Ersatzbus-Strecke von 42 km nach Nauen ist mit knapp einer Stunde geplant und trägt besonders dazu bei, dass sich die gesamte Fahrzeit von und nach Berlin erheblich verlängert. Unter realen Bedingungen auf der Straße dürfte die Fahrzeit sogar noch höher liegen. Dieser Ersatzverkehr macht es insbesondere Pendlern besonders schwer, die Zeit der Vollsperrung zu bewältigen.
Die Buskapazitäten sind so zu planen, dass ausreichend Sitzplätze vorhanden sind.
Es sind ergänzende Ersatzbus-Fahrten zum Bahnhof Friesack zum Umstieg auf den RE 8, wo stündliche Fahrten nach Berlin abgehen, zu prüfen. So müssen nur 30 km im Ersatzbus auf der Straße zurückgelegt werden.
Der RB51 als Zubringer von Rathenow nach Brandenburg ist bereits heute von den Fahrgästen sehr gefragt und entsprechend voll. Es braucht eine Verlängerung der vorhandenen Züge um zusätzliche Wagen.
Die Ersatzhaltestellen sind mit ausreichend Sitzmöglichkeiten, Wetterunterstand und Anzeigetafeln auszustatten.
4. Gemeinsame Verantwortung für die Region
Bund, Land, Deutsche Bahn und die weiteren zuständigen Akteure müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die Region nicht über einen unverhältnismäßig langen Zeitraum von einer leistungsfähigen Bahnverbindung abgeschnitten bleibt.
5. Verbindlicher 30 Minuten Takt nach den Bauarbeiten!
Die Fahrgäste von und nach Rathenow haben in den letzten Jahren duldsam die Einschränkungen und Belastungen mitgetragen, die die Bauarbeiten und bisherigen Sperrungen mit sich gebracht haben. Jüngst die Sperrung der Hamburger Schiene, die die Lehrter Bahn als Umleitung nutzte und den Regionalverkehr auf der Linie RE 4 täglich teils massiv beeinträchtigt hat. Wir fordern, dass sich die erneuten massiven Einschränkungen endlich für die Fahrgäste von und nach Rathenow auszahlen. Die Bauarbeiten müssen zu einer Verbesserung führen, nämlich den lange gewünschten 30-Minuten-Takt direkt nach den Bauarbeiten.
Unsere Forderungen:
14 Monate sind zu lang - Sperrzeit verkürzen.
Wir wollen keine weiteren Vertröstungen.
Wir wollen einen verbindlichen Zeitplan.
Wir wollen Transparenz.
Wir wollen einen leistungsfähigen Ersatzverkehr.
Und wir wollen unsere Bahnverbindung zurück.
14 Monate Vollsperrung dürfen nicht einfach als alternativlos hingenommen werden.
Unterzeichnen Sie diese Petition und unterstützen Sie unsere Forderung nach einer schnellen, transparenten und verlässlichen Lösung für die Bahnverbindung zwischen Berlin, Buschow, Nennhauen, Rathenow und Stendal.
Du fährst selbst nicht regelmäßig RE 4? Dann kennst du wahrscheinlich jemanden, der auf eine zuverlässige Verkehrsanbindung angewiesen ist.
Kollegen. Freunde. Familie. Nachbarn. Vereinsmitglieder.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
06.10.2026
Sammlung endet:
05.04.2027
Region:
Rathenow
Kategorie:
Verkehr
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Ich bin von der Sperrung selber betroffen jnd muss Jeden Tag nach Berlin rein. Der Weg Über Nauen Ist einfach zu lang und zu unzuverlässig zwecks der Anschlüsse BerlinNauenRathenow Bus ind Bahn. ES IST ZU LANG UND UNZUMUTBAR und hat nichts mehr mit Kundenorientiert zu tun, wenn man kirz vor Beginn einfach aus 4 Mal 14 Monate Macht!!!
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Bin der Meinung, dass der Osten nicht überall abgehängt werden sollte. Eine moderne Zeit verlangt moderne Verkehrswege.