Im Hinblick auf höhere Altersbezüge zukünftig verbeamteter Lehrer fordern wir die entsprechende Erhöhung der VBL- Beiträge und zeitgleich die Übernahme sämtlicher VBL-Beiträge durch den Arbeitgeber mit dem Ziel, eine gleichwertige Rente für angestellte Lehrer zu gewährleisten.

Begründung

Im Handlungsprogramm zur nachhaltigen Sicherung der Bildungsqualität im Freistaat Sachsen ist angedacht, Lehrer bis 42 Jahre zu verbeamten. Damit werden sie höhere Altersbezüge erhalten als angestellte Lehrkräfte. Ursprünglich wurde die VBL eingeführt, um die Versorgungslücke zur Beamtenpension zu schließen. Diesem Anspruch wird das derzeitige System der Zusatzrentenversorgung seit vielen Jahren nicht mehr gerecht. Diese Ungerechtigkeit muss ausgeglichen werden. Deshalb fordern wir die entsprechende Erhöhung der VBL- Beiträge und zeitgleich die Übernahme sämtlicher VBL-Beiträge durch den Arbeitgeber mit dem Ziel, eine gleichwertige Rente für angestellte Lehrer zu gewährleisten.

Das Kollegium des Pestalozzi-Gymnasiums Dresden

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ü42-Lehrer aus Dresden
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    Vielen Dank für eure Unterstützung. Wir haben insgesamt 1654 Unterschriften gesammelt. Diese wurden der GEW-Vorsitzenden Frau Kruse in Dresden am 12.06.18 auf der Demonstration gegen das Maßnahmenpaket überreicht. Sie nahm alle gesammelten Unterschriften mit in die Verhandlungen zum Maßnahmenpaket und überreichte diese dem Kultusminister Hr. Piwarz. Die Gerwerkschaften haben unsere Idee aufgenommen und setzen sich für deren Umsetzung ein.
    Aus unserer Sicht ist dies bereits ein Teilerfolg.
    Vielen Dank nochmals für die Unterstützung.
    Bleiben Sie kritisch.
    Mit freundlichen Grüßen
    Lehrer des Pestalozzi-Gymnasiums Dresden

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Zum Glück üben wir unseren Beruf aus Überzeugung aus - und nicht nur des Geldes wegen ;-) "Gleiches Geld für gleiche Arbeit!" wird hier in den Kommentaren fleißig gefordert - das empfinde ich als "junger" Kollege natürlich auch so, und doch verdienen wir aufgrund der Erfahrungsstufen beachtlich weniger. Aber ich kann damit recht gut leben und Neid-Debatten liegen mir nicht wirklich. Aber genau diese Diskussionen könnten auf uns zukommen, denn es wird der Öffentlichkeit schwer vermittelbar sein, wenn sich Lehrer mit über 5600€ Monatsbrutto (ab nä. Jahr Erfahrungsstufe 6) als Verlierer fühlen.