Animal rights

Rettet das Biotop in Schellenberg - Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge - vor der Bebauung

Petition is directed to
1. Bürgermeister Thomas Stark und Gemeinderäte
265 Supporters 86 in Maitenbeth Verwg.
Collection finished
  1. Launched July 2020
  2. Collection finished
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  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Die Gemeinde Maitenbeth will im geplanten Baugebiet Schellenberg ein gesetzlich geschütztes Biotop (Magerwiese) überbauen. Die untere Naturschutzbehörde (Landkreis Mühldorf am Inn) hat der Gemeinde empfohlen, das Biotop (Magerwiese) nicht zu überbauen. Vielmehr sollte man die Fläche aufgrund ihrer ökologischen Wertigkeit sowie seiner schwer bebaubaren Geländeform als "Grünfläche" in das Bebauungsgebiet zu integrieren. Dies würde nicht nur die wertvolle Vegetation erhalten, sondern wäre auch ein belebendes Element im Siedlungsbereich.

Reason

Wir als Gemeindebürger und auch der BUND Naturschutz sind besorgt, da die Bebauung einer mageren Wiese geplant ist, die einen wertvollen Lebensraum für die heimische Pflanzen- und Tierwelt darstellt. Helfen auch Sie mit, dass die Gemeinde Maitenbeth auf eine geplante Überbauung des Biotops verzichtet und die Bienen und Schmetterlinge weiter dort leben dürfen. Wir alle tragen Verantwortung für den schonenden Umgang mit der Natur und dem Erhalt der Artenvielfalt. Denn auch unsere nächsten Generationen, sollen sich an den Schönheiten, dieses seit Jahrzehnten gewachsenen Artenbestandes, erfreuen. Magerwiesen, auch Trockenwiesen genannt, ist heute de facto vom Aussterben bedroht. Sie zählen zu den artenreichsten Wiesentypen überhaupt und sind ein Paradies für Schmetterlinge und Bienen. Der kalkreiche und nährstoffarme Boden trägt dazu bei, dass seltene Pflanzenarten vor dem Aussterben bewahrt werden. Darüber hinaus dienen Magerwiesen - mit ihrem reichen Blumenbestand - auch seltenen Schmetterlingen und Bienen als Nahrungsquelle. Weitere Details finden Sie unter: https://www.naturschutz-schellenberg.de

News

  • Hier die Stellungnahme des Bund Naturschutz - Kreisgruppe Mühldorf
    muehldorf.bund-naturschutz.de/stellungnahmen.html
    ...
    Uns ist bewusst, dass die Gemeinde Maitenbeth durch die Nähe zu München einem erheblichem Siedlungsdruck ausgesetzt ist. Der BN lehnt dennoch die vorgesehene Bebauung am Schellenberg ab. Wir bitten darum, ökologisch verträgliche Alternativen am nördlichen Ortsrand in Richtung B12 in Betracht zu ziehen. Auch ist zu überlegen, ob durch entsprechende Satzungsänderungen eine Nachverdichtung im Bestandsbau erleichtert werden kann insbesondere für die einheimische Bevölkerung.

    Unsere Ablehnung begründet sich wie folgt:
    ...
    muehldorf.bund-naturschutz.de/stellungnahmen.html

  • KLARSTELLUNG ZUR PETITION
    ---
    Bei der Petition geht es NICHT darum ein Baugebiet zu verhindern.
    Wir wollen auf KEINEN Fall verhindern, dass Maitenbether Familien/Bürger bauen dürfen.
    Es geht um die INTEGRATION der Magerwiese in das neue Baugebiet.
    Es geht um Grünfläche im Siedlungsbereich, die sowieso geschaffen werden muss.

    Warum nicht eine bestehende Naturfläche dafür nutzen?

  • Aus dem Schreiben von Landrat Heimerl, geht klar hervor, dass die Entscheidung über das Biotop bei der Gemeinde liegt. Das Landratsamt bzw. die untere Naturschutzbehörde würde es auch gerne erhalten.
    ***
    **Die Gemeinde hat immer eine Vorbildfunktion, auch im Bezug auf den Naturschutz **
    ***

    Zur Klarstellung, es geht uns in keinem Fall um das Verhindern eines Baugebietes für junge Maitenbether Familien. Es geht um die "Integration des Biotops in das Baugebiet". D.h. ein Baugrund weniger, dafür eine nachhaltige handelnde Gemeinde.

    Auszug aus dem Brief von Landrat Heimerl:
    ---
    Wie Sie richtigerweise feststellen, befindet sich in dem Bereich des geplanten Baugebietes „Schellenberg“ eine Flachland-Mähwiese mit Übergängen hin zu einem Magerrassen.... further

Not yet a PRO argument.

Umweltschutz ist gut und schön und in vielen Fällen auch wichtig. Es ist auch verständlich das der Anlieger nicht gerade begeistert ist wenn Ihm die schöne Aussicht verbaut wird. Man sollte aber froh darüber sein wenn es einer Gemeinde gelingt Baugebiete auszuweisen. Die meisten der mir bekannten Unterzeichner haben irgendwann selbst gebaut, sie alle waren froh von der Gemeinde bezahlbaren Baugrund erwerben zu können. Jeder der baut zerstört in gewisser Weise Umwelt, auch den Initiator der Petition hat dies bei seinen bisherigen Bauvorhaben nicht sonderlich gestört. Auch andere hatten früher

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