Region: Hanover
Sports

Rettet das (ehemalige) Kaiser-Center am Fischerhof in Hannover

Petition is directed to
Oberbürgermeister Belit Onay
1.198 Supporters 827 in Hanover
Collection finished
  1. Launched March 2020
  2. Collection finished
  3. Prepare submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Der Sportbetrieb in der Kaifi Sports Lodge (ehem. Kaiser-Center) am Fischerhof in Hannover ist akut gefährdet. Tennis, Squash, Badminton, Tischtennis, Indoorsoccer, Fitness, Spinning, Tanzen etc. sollen bald schon der Vergangenheit angehören. Die BOB efficiency design AG aus Aachen, die kürzlich das Gelände gekauft hat, will das Center abreißen und an dem Standort ein Bürogebäude bauen (Internet: http://www.bob-ag.de/de/buero-mieten-hannover/bob-hannover)..)

Der Vertrag mit dem jetzigen Pächter des Centers läuft bereits Ende Mai aus. Dann kann das Center jederzeit abgerissen werden, auch wenn eine Baugenehmigung noch nicht vorliegt!

Das darf nicht geschehen!!! Setzt euch mit eurer Unterschrift dafür ein! Und teilt die Petition unbedingt mit allen euren regionalen Kontakten und über die sozialen Medien (Facebook, Twitter, & Co).

Reason

Das ehemalige Kaiser-Center ist eine der größten, vereinsunabhängigen Racket- und Freizeitsportanlagen in der Region Hannover und eines der wenigen in Norddeutschland, in dem z. B. Rackethlon (also eine Kombination der Sportarten Tennis, Squash, Badminton und Tischtennis) betrieben werden kann. Es wird nach wie vor von vielen Sportlerinnen und Sportlern aus Hannover und der ganzen Region intensiv genutzt:

  • 5000 (!) registrierte und aktive Sportler
  • 25 Schulen mit 1000 Schülerinnen und Schülern
  • 2 Squashvereine
  • 1 Rackethlonverein
  • 1 Tennisverein mit ca. 1000 Kindern und Jugendlichen
  • 30 Betriebssportgruppen, u. a. der Landeshauptstadt Hannover (!), die schon seit 10 Jahren im Center Tennis und Badminton trainieren, sowie Gruppen der Nord LB, Sparkassen, VGH und anderer Unternehmen aus Hannover.
  • Viele Mitglieder des Fitness-Clubs
  • Weitere Sportgruppen wie Spinning, Tanzen...
  • Viele unregistrierte Freizeitsportlerinnen und -sportler

Vor dem Verkauf des Kaiser-Centers an die Fa. Gundlach wurden alle Bereiche aus meiner Sicht gut genutzt, also neben den Sportbereichen auch die große Saunalandschaft, der Bereich mit den Kegelbahnen inkl. eigener Gastronomie sowie das (Sportler-) Restaurant im Erdgeschoss. Das kann ich als regelmäßiger Nutzer der großen Sauna, Gelegenheits-Kegler und Restaurantbesucher bestätigen.

Nach dem Verkauf wurden die Große Saunalandschaft", die Kegelbahnen sowie die Gastronomie im Erdgeschoss geschlossen. Nur die Sportbereiche (Tennis, Squash, Badminton) und das Fitnes-Center sowie die entsprechenden Nassbereiche und die Sportler-Sauna sind seitdem noch in Betrieb. Getränke erhält man nun direkt an der Anmeldung.

Weder für die Stilllegung dieser Bereiche noch dafür, dass seitdem nichts mehr investiert wurde, kann man die Sportlerinnen und Sportler verantwortlich machen!

Wofür setzen wir uns ein? Für den Erhalt unseres Sport-Centers!

Wir fordern Oberbürgermeister Belit Onay und den Rat der Stadt Hannover auf, mit der Fa. BOB efficiency design AG schnellstmöglich in Verhandlungen über folgende Punkte zu treten und die unten genannten Beschlüsse zu fassen:

  1. Die Fa. BOB efficiency design AG darf das Gebäude nicht abreißen, bevor die Baugenehmigung vorliegt!

  2. Der Sport-Betrieb soll bis zur Erteilung der Baugenehmigung weiter gewährleistet bleiben, der Pachtvertrag entsprechend zeitnah verlängert werden!

  3. Die Fa. BOB efficiency design AG wird aufgefordert, bei ihrer Planung des neuen Bürogebäudes entsprechende Bereiche (z. B. im Erdgeschoß, Keller...) für sämtliche (Racket-) Sportarten bedarfsgerecht mit zu berücksichtigen. Die Grundfläche des neuen Bürohaus-Komplexes bietet dazu genügend Raum!

  4. Der Rat der Stadt Hannover soll die Interessen seiner Bürger, der vielen Sportlerinnen und Sportler, Schülerinnen und Schüler, berücksichtigen und sich für den Erhalt dieser letzten zentral gelegenen und perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbaren Sportstätte in der Region Hannover einsetzen. Er soll sich für eine für alle Seiten akzeptabele Lösung engagieren. Es gibt auch andere, gute Standorte für ein Bürohaus in Hannover und - auch wenn das Gelände Privateigentum ist - der Bebauungsplan und die Erteilung einer Baugenehmigung liegt im Ermessen der Landeshauptstadt Hannover und sollte öffentliche Interessen berücksichtigen!

  5. Erste konkrete Maßnahme: Der Rat der Landeshauptstadt Hannover wird aufgefordert sicherzustellen, dass der Investor die Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 1173 vollumfänglich einhält und im Rahmen der Baugenehmigung keine Befreiungen von den Bebauungsplan-Festsetzungen erfolgt, dies betrifft u.a. die Festsetzung der Anzahl der zulässigen Vollgeschosse.

Was könnt ihr tun?

  1. Unterschreibt diese Online-Petition.

  2. Teilt die Petition per Email und über eure sozialen Medien etc.

  3. Schreibt Emails an BOB (info@bob-ag.de und/oder v.zappe@bob-ag.de und schreibt unserem Oberbürgermeister, Herrn Onay: Twitter: twitter.com/belitonay Facebook: facebook.com/belit.onay Instagram: instagram.com/belitonay/ Email: oberbuergermeister@hannover-stadt.de

Thank you for your support, Martin Trautz from Hannover
Question to the initiator

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