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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 27.05.2026Medienmitteilung der Stadt St. Blasien vom 26. Mai 2026
In den vergangenen Monaten hat die Stadt St. Blasien intensive Gespräche mit der Oswald Matt Group geführt, die Ende 2025 ihr Interesse am Kauf des Revitalbades in Menzenschwand bekundet hatte. Im Januar wurden die konzeptionellen Ideen hierzu im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Seither wurden Details zum Kaufvertrag und zur Konzeption erarbeitet. Nun hat die Oswald Matt Group bekanntgegeben, vom Kauf des Revitalbades Abstand zu nehmen.
„Wir haben uns das Projekt insgesamt einfacher vorgestellt. Tatsächlich sind der Kauf und das Konzept mit komplexen Fragestellungen verbunden, die wir so nicht absehen konnten. Als branchenfremdes Unternehmen sehen wir uns deshalb nicht als den richtigen Projektträger. Vielmehr müssen wir unseren Fokus stärker auf unser Kerngeschäft legen, was unsere volle Zeit und Energie erfordert. Davon unabhängig möchte ich mich für die konstruktive und freundliche Zusammenarbeit mit der Stadt St. Blasien bedanken“, so Oswald Matt.
„Wir bedauern die Entscheidung des Kaufinteressenten außerordentlich. Eine Zusammenarbeit und Umsetzung des Konzepts hätten wir uns gut vorstellen können. Auch alle weiteren beteiligten Stellen haben den Prozess sehr wohlwollend begleitet, da eine Veräußerung und Weiterentwicklung der Einrichtung im Interesse aller ist. Dennoch akzeptieren wir die unternehmerische Entscheidung selbstverständlich“, so Bürgermeister Probst.
Die Veräußerung geht damit in eine neue Runde. Dabei bleibt es zunächst das Ziel, die Einrichtung mit Bad, Sauna und touristischem Mehrwert zu erhalten. Zur Findung eines neuen Kaufinteressenten soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, der neben Vertretern des Gemeinderats und der Verwaltung auch weitere Akteure angehören. „Wir möchten die Kompetenzen und Netzwerke, die in den zurückliegenden Monaten entstanden sind, zusammenführen und nutzen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Bürgerinitiative, die sich 2025 gebildet hatte“, erklärt Probst.
Auch Oswald Matt hat seine Unterstützung angeboten: „Die wesentlichen Themen, die für eine Veräußerung wichtig sind, konnten wir in den letzten Monaten gemeinsam klären. Dabei haben wir Erfahrungen gesammelt und eine Reihe von Kontakten geknüpft, die als potenzielle Interessenten in Frage kommen könnten.“
Über den weiteren Zeitplan zur Veräußerung kann die Stadt derzeit noch keine konkreten Angaben machen. Mit Blick auf die finanziellen Belastungen bleibt aber eine möglichst zeitnahe Veräußerung das Ziel. Über das weitere Verfahren wird der Gemeinderat im Juni entscheiden und sich dabei mit der geplanten Arbeitsgruppe abstimmen. -
Medienmitteilung der Stadt St. Blasien vom 26. Mai 2026
In den vergangenen Monaten hat die Stadt St. Blasien intensive Gespräche mit der Oswald Matt Group geführt, die Ende 2025 ihr Interesse am Kauf des Revitalbades in Menzenschwand bekundet hatte. Im Januar wurden die konzeptionellen Ideen hierzu im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Seither wurden Details zum Kaufvertrag und zur Konzeption erarbeitet. Nun hat die Oswald Matt Group bekanntgegeben, vom Kauf des Revitalbades Abstand zu nehmen.
„Wir haben uns das Projekt insgesamt einfacher vorgestellt. Tatsächlich sind der Kauf und das Konzept mit komplexen Fragestellungen verbunden, die wir so nicht absehen konnten. Als branchenfremdes Unternehmen sehen wir uns deshalb nicht als den richtigen Projektträger. Vielmehr müssen wir unseren Fokus stärker auf unser Kerngeschäft legen, was unsere volle Zeit und Energie erfordert. Davon unabhängig möchte ich mich für die konstruktive und freundliche Zusammenarbeit mit der Stadt St. Blasien bedanken“, so Oswald Matt.
„Wir bedauern die Entscheidung des Kaufinteressenten außerordentlich. Eine Zusammenarbeit und Umsetzung des Konzepts hätten wir uns gut vorstellen können. Auch alle weiteren beteiligten Stellen haben den Prozess sehr wohlwollend begleitet, da eine Veräußerung und Weiterentwicklung der Einrichtung im Interesse aller ist. Dennoch akzeptieren wir die unternehmerische Entscheidung selbstverständlich“, so Bürgermeister Probst.
Die Veräußerung geht damit in eine neue Runde. Dabei bleibt es zunächst das Ziel, die Einrichtung mit Bad, Sauna und touristischem Mehrwert zu erhalten. Zur Findung eines neuen Kaufinteressenten soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, der neben Vertretern des Gemeinderats und der Verwaltung auch weitere Akteure angehören. „Wir möchten die Kompetenzen und Netzwerke, die in den zurückliegenden Monaten entstanden sind, zusammenführen und nutzen. Dazu gehört zum Beispiel auch die Bürgerinitiative, die sich 2025 gebildet hatte“, erklärt Probst.
Auch Oswald Matt hat seine Unterstützung angeboten: „Die wesentlichen Themen, die für eine Veräußerung wichtig sind, konnten wir in den letzten Monaten gemeinsam klären. Dabei haben wir Erfahrungen gesammelt und eine Reihe von Kontakten geknüpft, die als potenzielle Interessenten in Frage kommen könnten.“
Über den weiteren Zeitplan zur Veräußerung kann die Stadt derzeit noch keine konkreten Angaben machen. Mit Blick auf die finanziellen Belastungen bleibt aber eine möglichst zeitnahe Veräußerung das Ziel. Über das weitere Verfahren wird der Gemeinderat im Juni entscheiden und sich dabei mit der geplanten Arbeitsgruppe abstimmen.
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 04.02.2026Liebe Schwimmbadfans, die uns aus nah und fern geschrieben und unterstützt haben,
nach dem Informationsabend im Kurhaus von Menzenschwand Ende Januar 2026 fühlt es sich sehr klar an: Unsere Petition mit über 3.000 Unterschriften und fast 2.000 liebevollen Kommentaren hat ihr Ziel erreicht. Das von dem Bau- und Logistikunternehmer Oswald Matt präsentierte Konzept greift unsere wichtigsten Ideen auf, überzeugt inhaltlich wie wirtschaftlich und wurde von Gemeinderat, Verwaltung und Publikum mit großer Zustimmung aufgenommen. Es war ein echter Wow-Moment, nach einem langen Tauchgang. Weder erboste Pessimistinnen und Pessimisten noch allzu eifrige Bühnenliebhaberinnen und Bühnenliebhaber konnten verhindern, dass das Bad wieder auftaucht.
Natürlich gibt es noch einzelne offene Fragen. Aber entscheidend ist: Erstmals gibt es eine tragfähige gemeinsame Perspektive – und einen Unternehmer, der mit innovativen Plänen, wie der architektonisch beeindruckenden Aufstockung des Gesundheitsbereiches, aber auch mit Begeisterung, Mut und Tatkraft an die Umsetzung geht. Die Wiedereröffnung ist kühn schon für den Sommer angekündigt.
Begleitet – oder, sagen wir ruhig: ein wenig gebademeistert – wird dieser neue Abschnitt auch vom jungen Verein „Revitalbad St. Blasien – Menzenschwand e.V.“. Es ist zu hoffen, dass sich dort echte Freiräume bilden für Beteiligung, Ideen und Austausch. Das Schwimmbad ist Oase und Motor, Landschaft und Kultur, gelebte Partnerschaft – und zwar nicht nur zwischen Einheimischen und Gästen. Es zeigt auch, wie sich Lebensqualität und Wirtschaftskraft gegenseitig stärken können. Jetzt liegt es an allen, dieses Geschenk weiter auszubauen.
Wir sagen an dieser Stelle mit großer Dankbarkeit: Auf Wiedersehen. Ohne euren Kampf vor Ort, ohne eure Unterschriften, Recherchen, inspirierenden Kommentare und die wunderbaren Plakate, wäre das von Detlef Sacker geschaffene Juwel wohl still im Schwarzwälder Boden versunken. Stattdessen gibt es nun die Chance, es freizulegen, einen Hafen darum zu bauen und mit einem Leuchtturm weithin sichtbar zu machen, wohin die Reise geht.
Wir sehen uns unter einem Sonnenschirm!