• Von: Mandi Schubert mehr
  • An: Bürgermeister Andreas Hupke,Oberbürgermeisterin ...
  • Region: Köln mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 13.526 Unterstützer
    7.283 in Köln
    Quorum für Köln (6.700) erreicht

Rettet den Bauwagenplatz "Wem gehört die Welt" in Köln!

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Im Zuge der Innenstadtverdichtung soll der Bauwagenplatz an der Krefelder Strasse verschwinden.
Während wir erst aus der Zeitung von dieser Entwicklung erfahren haben, steht der ASB (Arbeiter Samariter Bund) bereits als Investor in den Startlöchern.

Die nächsten Ratssitzungen sollen über unsere Existenz entscheiden.
Dabei interessieren sich immer mehr Menschen für „alternative
Lebensformen“ und suchen nach Ausflüchten aus dem anonymen
Großstadtdschungel. Was die Stadt daher braucht um für viele Menschen
lebenswert zu bleiben sind mehr, und nicht weniger Freiräume.

Begründung:

Die Stadt Köln möchte das Gelände Krefelderstr. 0, auf dem sich der Bauwagenplatz befindet verkaufen. Damit würden wir, die BewohnerInnen des Bauwagenplatzes, unseren über 27 Jahre gewachsenen alternativen Wohnraum verlieren.

Auf unserem Platz finden zahlreiche unkommerzielle Veranstaltungen statt. Dazu gehören Konzerte sämtlicher Musikrichtungen, Lesungen, Ausstellungen, Partys, Kneipenabende, Filmabende, Möglichkeiten für Bands zu proben, oder sich anders künstlerisch zu betätigen. Über die Jahre haben zahlreiche Menschen aus allen Bevölkerungsschichten in akuten Notsituationen bei uns Unterkunft und Hilfe gefunden. Nicht zuletzt haben wir einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe geleistet, zu einem Zeitpunkt zu dem dies noch nicht auf der täglichen Agenda stand. Kinder sind auf unserem Platz geboren worden und wachsen hier glücklich auf.

Im Alltag und im Zuge von Veranstaltungen engagieren wir uns gegen Rassismus, Faschismus, Sexismus, Homo- und Transphobie sowie gegen Antisemitismus.

Regelmäßig interessieren sich Studierende verschiedener Fachrichtungen, von Architektur über Fotografie bis hin zur Psychologie, für die Strukturen auf dem Platz, die Wagen, und unsere Gemeinschaft.

In all den Jahren ist der Bauwagenplatz an dieser Stelle zu einer Institution geworden, der das soziokulturelle Angebot der Stadt erweitert und Angebote ermöglicht, die es in dieser Form sonst nicht geben würde.

Jede Stadt und alle Menschen brauchen Freiräume, sie sind für die Entwicklung unserer Gesellschaft unabdingbar. Darüber hinaus ist dies unser Zuhause.

Wir fordern daher mit Nachdruck die Stadt Köln und den ASB auf, den Bauwagenplatz an der Krefelder Strasse erhalten! Dafür brauchen und wir eure Unterstützung!

MER BLIEVE IN UNSREM VEEDEL!!

http:/www.wemgehoertdiewelt.blogsport.de/

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

50670, 06.05.2016 (aktiv bis 05.12.2016)


Neuigkeiten

openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Rat der Stadt Köln geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben. Bisher haben 3 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben. Die Stellungnahmen ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Bedeutet 'Eigentum der Stadt Köln' nicht unser allerEigentum, das die gewählten VertreterInnen für die Bevölkerung zu deren Wohl verwalten? Könnte dazu nicht auch gehören, dass alternative Lebensformen (wie bei der Bauwagensiedlung) einen Raum erhalten ...

PRO: Auch in Deutschland muss es Möglichkeiten geben, Menschen die eine Alternative Lebensweise ausleben wollen, ein Heim aufzubauen. Ob das Heim nun auf Rädern steht oder nicht. Lasst euch nicht vertreiben.

CONTRA: Und für die Anarchisten: Ein paar Bulldozer könnten da so richtig Anarchie machen - wie gewünscht, oder? Ansonsten: Raus aus der Hängematte - einfach mal arbeiten und Einkommen erwirtschaften und eine entsprechende Fläche erwerben. Und vor dem Aufstellen ...

CONTRA: Leben bedeutet Veränderung, niemand kann erwarten, dass er auf einem städtischen Grundstück für alle Ewigkeit veweilen kann.

>>> Zur Debatte



Antworten vom Parlament

Petitionsverlauf

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