Die Hamburger Hochbahn plant ab März 2015 den barrierefreien Ausbau der Haltestelle "Klosterstern".

Der barrierefreie Ausbau wird grundsätzlich befürwortet.

Die gewählte Variante der Aufzugsposition hat gravierende Eingriffe in den Straßenraum des Eppendorfer Baums und Klostersterns zur Folge. Diese werden den Flair und Charakter der Einkaufszeile maßgeblich verschlechtern und sind unverhältnismäßig.

Deshalb fordern wir: 1. Stoppt das Planfeststellungsverfahren 2. Ein Gesamtkonzept für den Klosterstern und den Eppendorfer Baum 3. Keine Verkehrspolitik von Oben 4 Redet mit uns!

Weitere Informationen unter: www.rettetdenklosterstern.hamburg

Begründung

Schon im März 2015 soll im Rahmen des barrierefreien Ausbaus Hamburger U-Bahnhöfe auch am U-Bahnhof Klosterstern ein Fahrstuhl errichtet werden.

Ein Vorhaben, das wir grundsätzlich und ausdrücklich begrüßen!

Den jetzt geplanten Standort des Fahrstuhls, sehen wir jedoch als höchst problematisch an und lehnen ihn daher entschieden ab.

Wir fordern daher eine Aussetzung des Planfeststellungsverfahrens und eine Neuaufnahme der Diskussion unter Einbeziehung der betroffenen Bürger. Es darf nicht sein, dass HVV und Behörde Bauvorhaben verwirklichen, die an den Interessen von Anwohnern und Geschäftsinhabern sowie an der Realität der Verkehrssituation vorbeigehen!

Kernpunkte der Initiative:

  • Stop des Planfeststellungsverfahrens bis eine gemeinsame und überzeugende Gesamtlösung für und mit der Bevölkerung erarbeitet wurde.

  • Drei geplante Verfahren/ Baustellen (Umbau Klosterstern, Aufzug, Umbau Eppendorfer Baum) müssen zu einem Gesamtprojekt werden. Ein übergreifendes Verkehrskonzept muß erarbeitet werden, sonst droht Chaos.

  • Wir begrüßen den Bau eines barrierefreie Zugangs (Aufzug) für die U-Bahn Station Klosterstern. Die Lage des Aufzugs überzeugt jedoch nicht. Mit dem Bau des Fahrstuhls werden Tatsachen geschaffen, die sich auf den Umbau von Klosterstern und Eppendorfer Baum entscheidend auswirken werden. Andere Möglichkeiten bzw. Standorte sind nicht ausreichend untersucht worden.

  • Die Einbindung der Bevölkerung in die Planungen ist sehr mangelhaft. Wir fordern eine Stimme für die Anwohner, die mit den Auswirkungen der Umgestaltung leben müssen.

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Pro

Ich unterstütze die Initiative in ihrer Forderung, dass Anwohner und Geschäftsleute an der Planung beteiligt werden müssen. Ohne ein Gesamtkonzept aller Vorhaben sind die einzelnen Maßnahmen nur schwer einzuschätzen.

Contra

Der Klosterstern entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der Radverkehr ist von der Fahrbahn aus kaum sichtbar, Ein- und Ausfahrt in den Kreisverkehr ist für den Autoverkehr nur mit höchster Vorsicht und kaum flüssig möglich. Der geplante zukünftige Aufzugstandort wurde unter verschiedenen Varianten geprüft und ist leider die einzige Möglichkeit. Das verschweigt diese Petition. Die Geschäfte an Klosterstern und Eppendorfer Baum werden für mobilitätseingeschränkte Menschen durch eine bessere Erreichbarkeit attraktiver.