D A N K E ! Erleichtert können wir durchatmen ! Ein wichtiges Ziel haben wir erreicht: Die Reihenhausbebauung ist gestoppt!

Auf ihrer Sitzung am 22. November haben sich die Stadtverordneten mit großer Mehrheit gegen jegliche Art von Wohnbebauung entlang der Ludwigstraße und damit halbrund um den Sprudelhof entspr. dem Hölzinger/Patscha-Konzept ausgesprochen. Damit können wir uns jetzt ganz auf die Unterstützung für den zügigen Neubau der Therme mit Anbindung konzentrieren. Zunächst gilt jedoch unser Dank unseren inzwischen ca. 5.100 Unterzeichnern - davon ca. 2.800 aus Bad Nauheim – der Petition „Rettet-den-Sprudelhof“, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Denn durchweg alle Stadtverordnete, die mit der Abwendung von der ursprünglich beschlossenen Wohnbebauung eine Vernunftwende vollzogen haben, begründen diese damit, dass ein solches Projekt im Herzen Bad Nauheims nicht gegen die über- wältigende Mehrheit der Bürgerschaft durchgesetzt werden könne. Diese Stadtverordneten verdienen unseren uneingeschränkten Respekt und unsere volle Anerkennung !

Begründung

Leider jedoch wollen die Befürworter der Reihenhausbebauung diesen demokratisch gefassten Beschluss nicht fair hinnehmen. Stattdessen wird mit wahrheitswidriger Legendenbildung insbes. gegen unsere Initiative nachgetreten: 1. Die Thermengefährdungslegende • Es wird immer wieder behauptet, jetzt seien die Finanzierung und der Zeitplan für die Therme gefährdet. • Das Gegenteil ist der Fall: Die Kosten für die Therme sind zu 100 % finanziert und in die Haushalte der nächsten Jahre eingestellt ! Die Wohnbebauung (WBB) sollte lt. Magistratsvorlage ausschließlich der Finanzierung der total überflüssigen und extrem teuren Tiefgaragen dienen. Durch den Wegfall der äußerst komplexen Bauplanung für die kombinierte WBB und den TG-Bau ergeben sich positive Effekte auf den Zeitplan für den Bau der Therme. 2. Die Finanzlochlegende • Es wird immer wieder behauptet, durch den Verzicht auf die WBB entstünde der Stadt ein Millionen schweres Finanzdefizit bzw. es würden ihr Millionengewinne entgehen. • Das Gegenteil ist richtig: Wie mehrere Investitionsrechnungen beweisen, wäre der Stadt trotz der Einnahmen aus dem Verkauf der Flächen für die WBB wegen der extrem hohen Kosten für den Bau der Tiefgaragen ein Defizit in Höhe von etlichen (2-5) Millionen Euro entstanden !

  1. Die Legende von dem alternativlosen städtebaulichen Gesamtkonzept • Es wird immer wieder behauptet, das Hölzinger/Patscha-Konzept sei alternativlos. • Richtig ist jedoch, dass dem Magistrat und den befassten Gremien seit etlichen Wochen und - nach dem Verzicht auf die WBB seit einigen Tagen - ein überarbeitetes städtebauliches Gesamtkonzept unserer Initiative vorliegt, das alle erforderlichen Komponenten enthält und die gegebenen Probleme zu lösen geeignet ist !
  2. Die Eigeninteressen- und Manipulationslegende • Es wird immer wieder behauptet, die Unterstützer unserer Initiative hätten überwiegend aus Eigeninteresse gehandelt, hätten zudem polemisch manipuliert und dadurch die Bevölkerung Bad Nauheims gespalten. • Das Gegenteil ist der Fall: Lediglich ca. 0,5 % aller Unterzeichner und kaum 1,0 % derer aus Bad Nauheim wohnen in der Ludwigstraße. Der überwältigenden Mehrheit der Unterstützer angesichts dieser Proportionen Eigeninteressen zu unterstellen, verunglimpft deren besorgte Argumente gegen die WBB !
    Wir haben stets sachbezogen argumentiert und gehandelt. Wenn überhaupt von einer Spaltung der Bevölkerung die Rede sein kann, dann verläuft der Spalt zwischen einer beeindruckend großen Mehrheit von Gegnern der WBB und einer verschwindend kleinen Minderheit von Befürwortern. Wenn schon, dann ist diese Spaltung von den Initiatoren des Hölzinger/Patscha-Konzepts und nicht von unserer Initiative verursacht worden und zu verantworten !

Wir wehren uns ganz entschieden gegen diese Legendenbildung. Wir werden unsere Sacharbeit solange fortsetzen bis ein vernünftiges, bezahlbares und attraktives Gesamtkonzept vorliegt, welches dem grünen Charakter unserer Gesundheitsstadt und unseres Jugendstilbades sowie seiner Historie gerecht wird.

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Neuigkeiten

  • Liebe Bürgerinnen und Bürger Bad Nauheims, wir laden Sie herzlich ein zu unserem Infostand am 8. Dezember ab 10:00 Uhr in der Fußgängerzone in Höhe der Steele. Wir wollen Danke sagen und beantworten alle ihre offenen Fragen.

  • Sehr geehrte, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    ja, früher und eindeutiger als in unseren kühnsten Träumen erhofft, haben Sie, haben wir es geschafft: Mit überwältigender Mehrheit von 24 zu 12 Stimmen haben gestern unsere Stadtverordneten nach teils heftiger Debatte die Wohnbebauung am Sprudelhof entlang der Ludwigstraße abgelehnt. Bei den Begründungen für diese Vernunftwende wurde von den Rednern, der FW/UWG, der CDU und Bündnis90/Die Grünen mehrfach betont, dass ein solches Vorhaben im Herzen Bad Nauheims nicht gegen die überwältigende Mehrheit der Bürger realisiert werden könne:
    Sie haben durch Ihre Unterschrift dem Willen der Bürger aktiv Ausdruck gegeben und diesen Erfolg damit erst möglich gemacht ! Vielen, vielen Dank, Anerkennung und Respekt dafür !!
    Am kommenden Montag wird die Kerngruppe unserer Initiative (wie seit einem Jahr immer montags)
    wieder zusammen sitzen und über das weitere Vorgehen beraten. Denn nun muss ein anderes Entwicklungskonzept für den Sprudelhof und seine Umgebung gefunden werden. Und dabei wollen wir – auf der Grundlage des von uns vorgelegten Alternativentwurfs – auch noch ein Wörtchen mitreden.
    Zunächst aber sollten Sie und wir erleichtert, stolz und zufrieden sein, diesen unsinnigen Plan des Rathauses rechtzeitig maßgeblich mit verhindert zu haben !
    Sobald wir uns über unsere nächsten Schritte klar geworden sind, werden wir uns wieder melden !
    Beste Grüße
    Erik Meyer/ Anne Schneider und alle Mitglieder der Kerngruppe

Pro

Spaßbad Würselen, Stuttgart 21, Berlin BER, Flughafen Kassel-Calden und, und, und ... Jetzt Bad Nauheim? Lieber nicht.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 5 Tagen

    Ich will diese Aktion unterstützen

  • am 08.01.2019

    Ich bin dabegen Kulturdenkmähler gegen Wirtschaftliche Interessen auszuspielen. Eine Versiegelung der Letzten Grünflächen in Kernstadtbereichen führt zur akkuten Atemnot und ist ökologischer Wahnsinn.

  • am 27.12.2018

    Bekannte wohnen dort

  • am 20.12.2018

    Erhalt des Ortsbildes!

  • am 16.12.2018

    Freunde und ich trafen uns sehr gerne regelmäßig in der Therme. Der Verlust der Therme trifft ins Herz. Hoffentlich ist die Therme bald wieder aufgebaut. Der Sprudelhof ist Jugendstil vom feinsten. Dies sollte gehegt und gepflegt werden.

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