Region: Heidesee

Rettet die alte Kita „Dubrower Spatzen“ in Gräbendorf, Heidesee

Petition richtet sich an
Gemeindevertretung Heidesee

450 Unterschriften

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193 von 240 für Quorum in Heidesee Heidesee

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  1. Gestartet 09.02.2026
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Petition richtet sich an: Gemeindevertretung Heidesee

Wir fordern die Gemeindevertretung Heidesee auf, den Vorschlag zur Schließung der Kita in Gräbendorf abzulehnen, alternative Einsparmöglichkeiten zu prüfen und damit ein klares Zeichen für den Erhalt unserer Kita sowie für eine vielfältige und bedarfsgerechte Kita Landschaft zu setzen.

Begründung

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung schlägt die Gemeindeverwaltung die Schließung unserer kleinen, derzeit voll belegten Kita „Dubrower Spatzen“ in einem alten Backsteingebäude in Gräbendorf vor. Eine solche Entscheidung hätte jedoch weitreichende Folgen. Sie würde nicht nur Wege verlängern und Familien zusätzlich belasten, sondern auch die Grundversorgung in unserer rund 135 Quadratkilometer großen Flächengemeinde deutlich schwächen. Zudem ginge der Gemeinde ein Kita Standort verloren, der durch seine Lage besonders für Pendlerinnen und Pendler ideal sowie ein wichtiger Ort von Heimat und sozialem Zusammenhalt ist.
In unserer Kita werden Kinder nicht nur betreut, sondern mit Herz begleitet. Sie entdecken die Natur direkt vor der Haustür, lernen Verantwortung für ihre Umwelt und erleben Gemeinschaft. Die Auszeichnung als Naturpark-Kita im Jahr 2024 zeigt, wie engagiert und liebevoll das gesamte Kita-Team arbeitet. In enger Zusammenarbeit mit der Naturpark-Verwaltung, der Naturwacht und regionalen Partnern wird den Kindern authentisch vermittelt, wie wertvoll unsere Heimat und Naturverbundenheit sind.
Mit dem neu gegründeten Kita Förderverein Gussow und Gräbendorf e. V. fördern wir zudem Partizipation, Teilhabe und Engagement der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, insbesondere der Elternschaft und unterstützen die frühkindliche Bildung auch finanziell durch Beiträge zum Jahresbudget der Gemeinde für Anschaffungen und Bildungsangebote in beiden Kitas.

Was im Falle einer Schließung auf dem Spiel steht:

-        für die Kleinsten bedeutet diese kleine Kita bedürfnisorientierte Förderung, weniger Stress und weniger Reizüberflutung sowie eine familiäre Atmosphäre in überschaubaren Gruppen.
-        für Eltern steht diese Kita für Verlässlichkeit und Nähe und für viele Pendlerinnen und Pendler für eine familienfreundliche Kinderbetreuung auf dem Arbeitsweg nach Königs Wusterhausen oder Berlin und nicht in die entgegengesetzte Richtung.
-        Für zukünftige Familien der beiden neuen großen Wohnbaugebiete in Gräbendorf entfiele die Möglichkeit, sich für eine kleine Kita in unmittelbarer Nachbarschaft zu entscheiden.
-        Eine Kita im Ort bedeutet für Kinder auch soziale Nähe im Alltag. Wenn Betreuung und Wohnort auseinanderfallen, werden spontane Treffen am Nachmittag erschwert, da Freundschaften über mehrere Orte verteilt sind und Treffen nur mit zusätzlichem Fahr und Organisationsaufwand durch die Eltern möglich werden. Eine wohnortnahe Kita erleichtert es Kindern, auch außerhalb der Betreuungszeiten mit ihren Freundinnen und Freunden in Kontakt zu bleiben und gemeinsam im Ort aufzuwachsen.
-        Für Großeltern ist unsere Kita ein Ort, an dem ihre Enkel sicher, naturnah und mit Freude aufwachsen.
-        Für die Gemeinde insgesamt würde die Schließung der beiden kleinen Kitas den Weg für eine weitere Zentralisierung der Kinderbetreuung ebnen. Trotz Geburtenrückgangs würde dann ausschließlich auf große Kitas mit über hundert Plätzen gesetzt, obwohl dort bereits jetzt ein Überangebot an freien Kita Plätzen besteht.
-        Die Schließung würde der gebotenen Diversität in der Kita-Landschaft und damit dem Bedarf an kleinen Kitas nicht gerecht werden. 
-        Ein altes Backsteingebäude aus dem Jahr 1903 mit Geschichte (früher Schule, heute Kita) wäre dem Zerfall geweiht und ein Stück Baukultur und damit eine Perle der Gemeinde ginge verloren.
-        Gräbendorf würde spürbar an Attraktivität für zukünftigen Familien-Zuzug verlieren.

All dies steht im deutlichen Widerspruch zum veröffentlichten Gemeindeentwicklungskonzept aus dem Jahr 2023, in dem wohnortnahe Kita Plätze, Familienfreundlichkeit und dezentralisierte Kita Standorte ausdrücklich als zentrale Stärken der Gemeinde benannt werden.

Unsere Kinder sind unsere Zukunft und ihre ersten Lebensjahre prägen sie ein Leben lang.

Die Kita „Dubrower Spatzen“ ist für viele Familien in Gräbendorf ein unverzichtbarer Ort: ein Ort der Geborgenheit, des Vertrauens und des gemeinsamen Wachsens. Das war in der Vergangenheit so, ist es heute und soll auch in Zukunft so bleiben.

Eine Entscheidung zur Schließung wäre nicht nur eine organisatorische Maßnahme, sondern eine Entscheidung gegen wohnortnahe Betreuung, gegen gewachsene Gemeinschaft und gegen die Bedürfnisse vieler Familien.

Für Gräbendorf ist unsere Kita ein Herzstück des Dorflebens. Bitte setzen Sie sich für den Erhalt der Kita Dubrower Spatzen ein und bewahren Sie diesen wichtigen Ort für unsere Kinder und Enkel.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Stimme!

Rainer Kunze, Ortsvorsteher und Gemeindevertreter
Judit Lodemann, Vorsitzende des Kita-Fördervereins Gussow & Gräbendorf e.V.
 
Diese Petition wird unterstützt insbesondere auch durch:
Den Kita-Förderverein Gussow und Gräbendorf e.V., Kita-Eltern, Familien, Großeltern, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Gräbendorf bzw. der Gemeinde Heidesee

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Judit Lodemann, Heidesee
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.02.2026
Sammlung endet: 08.08.2026
Region: Heidesee
Kategorie: Bildung

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Warum Menschen unterschreiben

Kinder sind die Zukunft, Bildung ist wichtig.

Meine Tochter war auch in dieser wunderbaren kleinen Kita.

Es ist wichtig für Kinder und Eltern kurze Wege zi haben und möglichst kleine Gruppen. Die Betreuung ist individuell, jedes Kind wird gesehen. Die Größeren können alleine zur Kita gehen. Das schafft ein Heimatgefühl und selbständige Kinder.

Weil es mein Heimatort ist und ich dort in die Kita gegangen bin.

Selbst dort zur Kita gegangen und dort aufgewachsen

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