Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Ulf Kämpfer
Ich fordere die Stadt Kiel auf, den geplanten Abriss unseres Gartens für den Bau eines Busbahnhofs zu stoppen.
Stattdessen soll eine alternative Fläche geprüft werden, die weniger in bestehende Grün- und Erholungsflächen eingreift.
Bereits versiegelte oder gewerblich genutzte Flächen müssen vorrangig berücksichtigt werden.
Begründung
Die betroffene Grünfläche erfüllt wichtige ökologische und stadtklimatische Funktionen. Sie trägt zur Kühlung des Stadtgebiets bei, verbessert die Luftqualität und bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Gleichzeitig sind solche Flächen für viele Menschen im Umfeld ein wichtiger Erholungs- und Ausgleichsraum. Grünflächen fördern nachweislich Gesundheit, Wohlbefinden und soziale Begegnung – insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten.
In Zeiten zunehmender Flächenversiegelung und klimatischer Herausforderungen sollte der Erhalt bestehender Grünflächen Priorität haben. Jede zusätzliche Versiegelung verschärft Hitzeentwicklung, Regenwasserabfluss und den Verlust biologischer Vielfalt – mit direkten Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bevölkerung.
Infrastrukturprojekte sind grundsätzlich wichtig, müssen jedoch sorgfältig abgewogen werden. Vor der Inanspruchnahme gewachsener Grünflächen sollten alternative Standorte – insbesondere bereits versiegelte oder gewerblich genutzte Flächen – ernsthaft geprüft werden.
Eine nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet, Mobilitätsbedürfnisse, Umwelt- und Klimaschutz sowie die Lebensqualität der Menschen in Einklang zu bringen.
Unser wunderschöner Stadtteil Gaarden ist ohnedes schon belastet durch ein unglaublich hohes Verkehrsaufkommen. Es gilt den noch verbliebenen Naherholungsraum in der Natur und in unseren Gärten zu schützen.