Es wird beantragt, die Benutzungspflicht des Radwegs auf beiden Seiten der Kölner Ringe sofort aufzuheben!

Begründung

Immer wieder kommt es auf den Ringen zu schweren Verkehrsunfällen, bei denen Radfahrerinnen und Radfahrern von Kraftfahrzeugen angefahren werden. U.a. auch in dieser Woche, als ein LKW-Fahrer eine Radfahrerin „übersah“ und sie dabei schwer verletzte! Eine wesentliche Ursache für die vielen Unfälle ist, dass die Radwege auf beiden Seiten des Rings nach heutiger Norm viel zu schmal sind und weder für den enorm ansteigenden Radverkehr ausgelegt, noch aufgrund vieler Fahrwegsschäden gefahrlos benutzbar sind.

Der beste Schutz für die Radfahrerinnen und Radfahrer wäre, wenn auf einer Autospur – sowohl in der nörd- als auch in der südlichen Richtung – in Form eines normgerechten Fahrradschutzstreifen, gekoppelt mit einem Tempolimit von 30 km/h ausgewiesen würde!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Reinhold Goss aus Köln
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  • Am kommenden Samstag, 16. September 2017 in der Zeit von 12 bis 16 Uhr zeigen wir mit allen Unterstützern von #RingFrei, wie einer der bedeutenden Boulevards Europas wieder Flair und Lebensqualität bekommt.

    Vom Zülpicher Platz bis zum Friesenplatz werden Initiativen und Verbände die rechte Spur auf der zur Stadtmitte gelegenen Seite absperren und diese Fahrbahn den Radfahrerinnen und Radfahrern zur Verfügung stellen. Nicht nur dass damit den Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Platz zum Flanieren zurück gegeben wird, es wird ganz pragmatisch gezeigt, dass unser vor knapp zwei Jahren entwickelte 10-Punkte-Plan in allen Punkten realisierbar ist.

    Unser Ziel ist es, aus der Rennstrecke einen Boulevard für die Menschen zumachen, die hier entspannt flanieren oder sicher mit dem Rad in der Stadt fahren wollen. Die Initiativen greifen auf den ursprünglichen Charakter der Ringe aus dem19. Jahrhundert und den darauf aufbauenden Masterplan von Albert Speer zurück. Wir geben Köln temporär einen Boulevard zurück, der bei seiner Entstehung als einer der schönsten Europas galt und Paris zum Vorbild hatte.

    Über den gesamten Aktionsraum steht den Radfahrenden der rechte Fahrstreifen als eine durchgängige und geschützte Fahrradspur zur Verfügung. Jede der Initiativen wird einen Abschnitt der Ringe übernehmen und dort Mobilitätsthemen,wie zum Beispiel Dieselgate, Radschnellwege oder Tempo 30, aufgreifen. An anderen Stellen sind die Teilnehmenden zum Mitmachen – von der historischen Fotowand bis zum Straßentheater – eingeladen. Weitere Informationen: www.ringfrei.org

    Übrigens vom Rudolfplatz bis Hansaring kann man bereits in beiden Richtungen auf der Straße fahren und es wurde Tempo 30 angeordnet. Es geht voran. Dies allerdings mühsam. Und gerade deswegen ist es wichtig, dass Ihr am Samstag uns unterstützt – #RingFreiJetzt!

  • Wir machen den #RingFrei!

    Am kommenden Samstag, 16. September 2017 in der Zeit von 12 bis 16 Uhr zeigen wir mit allen Unterstützern von #RingFrei, wie einer der bedeutenden Boulevards Europas wieder Flair und Lebensqualität bekommt.

    Vom Zülpicher Platz bis zum Friesenplatz werden Initiativen und Verbände die rechte Spur auf der zur Stadtmitte gelegenen Seite absperren und diese Fahrbahn den Radfahrerinnen und Radfahrern zur Verfügung stellen. Nicht nur dass damit den Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Platz zum Flanieren zurück gegeben wird, es wird ganz pragmatisch gezeigt, dass unser vor knapp zwei Jahren entwickelte 10-Punkte-Plan in allen Punkten realisierbar ist.

    Unser Ziel ist es, aus der Rennstrecke einen Boulevard für die Menschen zumachen, die hier entspannt flanieren oder sicher mit dem Rad in der Stadt fahren wollen. Die Initiativen greifen auf den ursprünglichen Charakter der Ringe aus dem19. Jahrhundert und den darauf aufbauenden Masterplan von Albert Speer zurück. Wir geben Köln temporär einen Boulevard zurück, der bei seiner Entstehung als einer der schönsten Europas galt und Paris zum Vorbild hatte.

    Über den gesamten Aktionsraum steht den Radfahrenden der rechte Fahrstreifen als eine durchgängige und geschützte Fahrradspur zur Verfügung. Jede der Initiativen wird einen Abschnitt der Ringe übernehmen und dort Mobilitätsthemen,wie zum Beispiel Dieselgate, Radschnellwege oder Tempo 30, aufgreifen. An anderen Stellen sind die Teilnehmenden zum Mitmachen – von der historischen Fotowand bis zum Straßentheater – eingeladen. Weitere Informationen: www.ringfrei.org

    Übrigens vom Rudolfplatz bis Hansaring kann man bereits in beiden Richtungen auf der Straße fahren und es wurde Tempo 30 angeordnet. Es geht voran. Dies allerdings mühsam. Und gerade deswegen ist es wichtig, dass Ihr am Samstag uns unterstützt – #RingFreiJetzt!

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    #RingFrei
    ist ein Aktionsbündnis, das sich für mehr Mobilität für Fußgänger- und RadfahrerInnen an den Kölner Ringen einsetzt.
    Wir fordern Tempo 30 und die Verlagerung des Radverkehrs vom Gehweg auf die rechte Autospur, als eine eigenständige und exklusive Radspur!

    10-Punkte-Papier: www.ringfrei.org/10-Punkte-Papier
    Unterstützt von: ADFC Köln, AGORA Köln, Colabor, Stylemile.cologne, Faradgang e.V., Neuland, RADKOMM und dem VCD Köln

    Reinhold Goss
    Ubierring 25
    50678 Köln

    Mobil: 0176 29836912
    E-Mail info@ringfrei.org

    www.ringfrei.org
    facebook.com/RingfreiJetzt
    twitter.com/@RingFreiJetzt

Pro

Der Zustand der Radwege an den Ringen ist ganz unabhängig vom Thema Rechtsabbiegeunfälle unterirdisch und gefährlich. Der Weg ist viel zu schmal. Es fehlen Pflastersteine, die meisten Steine sind nicht befestigt. Die Gastronomie baut illegal bis an den Radweg ran und bedient von der Radwegseite. Fußgänger laufen auf den Wegen, weil auch ihnen kaum Platz eingeräumt wird. Daher erlaubt den Radfahrern endlich, was Ihnen nach dem Gesetz seit 1998 zusteht: Lasst die Radfahrer auf die Straße.

Contra

Die alleinige Aufhebung der Benutzungspflicht wird die Verkehrsunfälle nicht verhindern, denn die allermeisten Radfahrer werden weiter auf den vermeintlich sicheren Radwegen fahren.