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Bild zur Petition mit dem Thema: Rückabwicklung der Sparkassenfusion Schweinfurt mit Haßberge Rückabwicklung der Sparkassenfusion Schweinfurt mit Haßberge
  • Von: Dr. Rainer Gottwald mehr
  • An: Sparkasse Schweinfurt-Haßberge
  • Region: Landkreis Haßberge mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 72 Tage verbleibend
  • 610 Unterstützende
    61% erreicht von
    1.000  für Sammelziel

Rückabwicklung der Sparkassenfusion Schweinfurt mit Haßberge

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Die Sparkassen Schweinfurt und Ostunterfranken haben zum 1. Januar 2018 fusioniert zur Sparkasse Schweinfurt-Haßberge. Diese Fusion soll rückgängig gemacht werden

Begründung:

Die Fusion muss aus folgenden Gründen rückgängig gemacht werden:

  • Überhastete Durchführung. In 4 Monaten wurde die Fusion durchgepeitscht.

  • Keine Sperrminorität für die Haßfurter Verwaltungsräte. Die Verwaltungsräte der fusionierte Sparkasse stammen zu 33% aus dem Landkeis Haßberge. Lt. Vorstand Rieger kann damit keine Entscheidung gegen sie getroffen werden, die jede Entscheidung eine Mehrheit von 75% benötigt. Diese Mehrheit gilt nur für wenige Spezialfälle. Hauptaufgabe des Verwaltungsrats ist die Feststellung der Jahresbilanz, des Lageplans und die Gewinnverteilung an die Träger (Stadt und Landkreis Schweinfurt, Kreis Haßberge, Stadt Königsberg). Für diese Abstimmung wird laut Sparkassenordnung eine 50%-Mehrheit verlangt. In diesem wichtigen Punkt können die Schweinfurter die Haßberger problemlos überstimmen.

  • Fehlende Feststellung der Werthaltigkeit der beiden Sparkassen. Nach den Analysen subventioniert die Sparkasse Ostunterfranken als die bessere Sparkasse die Sparkasse Schweinfurt ohne einen Wertausgleich zu erhalten.

  • Die durch die Fusion versprochenen Synergieeffekte beziehen sich nur auf die einfachen Sparkassenmitarbeiter (Entlassung oder Pendlertätigkeit). Der Sparkassenvorstand hat keine Nachteile. Er verdient wesentlich mehr Geld als vorher (höhere Bilanzsumme). Deren Anzahl (5) wird auch nicht abgebaut, sondern kurz vor der Fusion wurde Ende Dezember 2017 in Schweinfurt noch ein neuer Vorstand berufen.

-Die Gewerbesteuer für die Stadt Haßfurt wird geringer, da die Lohnsumme der Sparkasse niedriger wird. Es fallen die höher bezahlten Arbeitskräfte weg, die nach Schweinfurt gehen. Selbst wenn Mitarbeiter nach Haßfurt kommen, so sind es niedriger bezahlte Arbeitskräfte. Das bedeutet auch geringere Kaufkraft.

  • Die Drohung, es müssten im Landkreis Haßberge weitere Filialen geschlossen werden, wenn die Fusion nicht zustande kommt, ist falsch Es wurden bereits sehr viele Filialen geschlossen. Weitere Schließungen sind aus rechtlichen Gründen (Sparkassen müssen für die Versorgung der Fläche sorgen) nicht möglich.

  • Niedrigzinsphase ist Zwang für die Fusion = falsch. Seit Mehreren Monaten steigen die Bauzinsen wieder. Im übrigen lebt die Sparkasse vom Zinsüberschuss (= Zinsertrag ./: Zinsaufwand). Dieser Überschuss ist in den letzten Jahren nur minimal gesunken und durch höhere Provisionserträge und geringere Personalkosten mehr als ausgeglichen worden.

  • Dass wachsende Anforderungen der Aufsichtsbehörde die Fusion erfordern, ist falsch. Letzten Herbst hat die Aufsichtsbehörde Bescheide verteilt mit den Mindestkapitalquoten. Diese liegen zwischen 9 und 11 % und sind weit niedriger als die von den Sparkassen behaupteten 18-20%.

  • Für die Schweinfurter Filialen besteht ein Investitionsstau; in Büromöbel wurde nur das Notwendigste investiert. Das Hauptgebäude der Sparkasse Schweinfurt ist sanierungsbedürftig. Die Statik soll angeblich keine weitere Belastungen mehr zulassen, da sonst die Bodendecke einbricht. Einzelne Kellerräume sind nicht benutzbar wegen Schimmelbefall. Ein Raum darf wegen Schimmelbefalls angeblich nicht mehr betreten werden.(Fall für die Gewerbeaufsicht?) Die Sparkasse Haßberge ist sehr modern und muss nicht saniert werden. Das Vermögen der Sparkasse Haßberge wird also auch dazu benutzt, um die Schweinfurter Sparkasse/Filialen zu sanieren.

  • Behauptung: Größere Sparkasse ermöglicht höhere Kredite an Einzelkunden ohne dass weitere Kreditbanken ins Boot geholt werden müssen. Brandgefährliches Argument! Bei Kreditausfall ist es am besten möglichst viele Kreditinstitute integriert zu haben. Der Verlust für das einzelne Institut ist dann nicht so groß.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Landsberg am Lech, 20.02.2018 (aktiv bis 31.07.2018)


Neuigkeiten

Liebe Mitstreiter, heute erschien in der Mainpost (Hassfurter Tagblatt) ein Bericht zur Ungültigkeitserklärung von 200 Stimmen durch die Stadt Königsberg. In der Druckversion steht der Artikel in einer Spalte, die sich über die ganze Seite erstreckt. ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Man muss sich nur fusionierte Sparkassen anderswo anschauen: Überall sind die alten Hauptstellen zu bedeutungslosen Geschäftsstellen geworden! Selbst bei der Sparkasse Ostunterfranken wurde das Prinzip über Bord geworfen, dass Vertreter aus den drei Altlandkreisen ...

PRO: Am 10.07.2017, an dem Tag der Bekanntgabe der Fusions-ABSICHTEN (da war vom Kreistag noch gar nichts beschlossen!), hat Schleich von der Skp Ostunterfranken schon von Personalabbau im Interview mit SW-N TV gesprochen. Link zum Interview: https://www.youtube.com/watch?v=CZSN6O7W104&feature=youtu.be&t=1m3s

CONTRA: Die Fusion ist dringend nötig, weil die SPK genug Pensionsrückstellungen für die Vorstandsmitglieder erwirtschaften muss und weil es weiterhin möglich sein muss, dass die Jahresgehälter der Vorstandsmitglieder wie bisher jährlich um mehrere tausend Euro ...

CONTRA: Keine der regelmäßig durchgeführten Raumluftuntersuchungen zeigte einen Schimmelbefall in den betieblich genutzten Räumen der Sparkasse SW. In der Stadt SW werden 6 Gebäude von modern bis historisch betrieblich genutzt. Bei einem historischen Gebäude ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Die Fusion der Sparkasse geht zu Lasten der Mitarbeiter, es drohen Entlassungen und Existenzen werden gefährdet während sich die Vorstände eine goldene Nase verdienen und durch die Fusion finanziell profitieren.

Die Entscheidung zur Fusion ist schlichtweg falsch. Die Zahlen sprechen eindeutig gegen die Entscheidung, bestenfalls hätte ein Angliedern der Sparkasse Schweinfurt an die, offensichtlich besser wirtschaftende Sparkasse Ostunterfranken, mehr Sinn gem ...

Ich als Königsberger sehe dadurch den Einfluss der Stadt Königsberg auf das Unternehmen als kaum noch vorhanden. Wie in Ihrer Präsentation dargelegt, sehe ich kaum Vorteile. Ohne nähere Informationen dachte ich die Personaldecke und damit die Kosten ...

Keine Einsparungen möglich im gegenteil

Weil die Sparkasse zu unübersichtlich wird und ich dann nur noch eine Nummer habe

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