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Bild zur Petition mit dem Thema: Rücknahme der Stellenstreichung an der Universität Bremen Rücknahme der Stellenstreichung an der Universität Bremen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Universitätsleitung
  • Region: Bremen mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.785 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Rücknahme der Stellenstreichung an der Universität Bremen

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In den nächsten zwei Jahren sollen an der Universität Bremen 5 Millionen Euro überwiegend durch Kürzungen im Bereich Personal eingespart werden. Die Kürzungen betreffen wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (in Höhe von etwa 80 Vollzeitäquivalenten, min. also 80 Vollzeitstellen) und die Verwaltung (60 Vollzeitäquivalente), die aus Haushaltmitteln finanziert werden. Wir weisen die Stellenstreichung entschieden zurück und fordern die Universitätsleitung auf, sich beim Bremer Senat für eine nachhaltige Sicherung der dringend notwendigen Grundfinanzierung der Universität Bremen einzusetzen.

Begründung:

Die Universität Bremen war bei der Exzellenzinitiative der Bundesregierung sehr erfolgreich. Der Drittmittelanteil an den Gesamteinnahmen liegt weit über dem Durchschnitt der Hochschulen in anderen Bundesländern. Da der Bremer Senat die Grundmittel der Universität seit mehreren Jahren nicht entsprechend angepasst hat, führt diese finanzielle Überlebensstrategie zu einer chronischen Unterfinanzierung. Die nun vom Bremer Senat durchgesetzten Einsparungen gefährden damit die Qualität der Lehre, die Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs, die Gesundheit der verbleibenden wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeiter mithin also die bestehende Exzellenz und Existenz der Universität Bremen. Der größte Teil der an der Universität Bremen angebotenen Lehrveranstaltungen wird von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt. Durch die gestiegenen Studierendenzahlen und die zeitintensive Einwerbung von Drittmitteln ist die Arbeitsbelastung des Mittelbaus in den letzten Jahren bereits deutlich angestiegen. Die anfallenden Aufgaben können längst nicht mehr in vollem Maße durch grundfinanzierte Stellen gewährleistet werden. Die Kürzungen hätten zur Folge, dass die Qualität der Lehre deutlich nachließe, insbesondere die an der Universität Bremen geförderte „forschende Lehre“ wäre kaum mehr zu gewährleisten. Der Umfang an Betreuung für Studierende würde abnehmen, vor allem Pflichtveranstaltungen würden noch stärker überfüllt sein, die Vielfalt der angebotenen Themen würde zurückgehen. Die geplanten Kürzungen untergraben auch die in den letzten Jahren zunehmenden Bestrebungen der aktiven Nachwuchsförderung an der Universität Bremen. Schon jetzt ist es für viele wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwierig bis unmöglich, innerhalb von drei Jahren die Promotion zu erreichen. Die Intensivierung der Arbeit kann nicht nur zu gesundheitlichen und sozialen Risiken für die verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen, sondern verhindert auch die Weiterqualifizierung innerhalb der Universität.
Angesichts der bereits ausgeschöpften Sparpotenziale hätten die geplanten Kürzungen schwerwiegende Folgen für die Leistungsfähigkeit der Universität, sowohl hinsichtlich des Lehrangebots und der Nachwuchsförderung als auch in Hinblick auf den Output an Forschungsleistungen. Zusätzlich wird durch die Kürzungen in der grundständigen Finanzierung der Universität Bremen, die Basis der Leistungsfähigkeit entzogen. Das bisher praktizierte „Immer-so-weiter“ wird ohne eine verbesserte Ausstattung mit Ressourcen zukünftig nicht mehr funktionieren. Wir fordern daher nicht nur eine Rücknahme der geplanten Kürzungen, sondern eine höhere Grundfinanzierung der Universität Bremen, damit diese in Zukunft ihren Aufgaben und ihrer Verantwortung gegenüber den Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachkommen kann und insbesondere nicht an Attraktivität für Studierende und exzellente Forscherinnen und Forscher verliert. Aus diesen Gründen bitten wir Sie / Euch uns mit einer Unterschrift bei dieser Petition zu unterstützen. Wir haben vor diese Petition mit der Unterschriftenliste der Universitätsleitung und dem Bremer Senat bei geeignetem Anlass zu überreichen, um mit eurerer Stimme unseren Forderungen nach nachhaltiger Finanzierung Nachdurck zu verleihen. Als Angehörige der Universität Bremen würden wir uns freuen, wenn Sie / Du hinter ihren / euren Namen in Klammern eure Statusgruppe angebt (Studi,SoMi,WiMi,Prof.).

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bremen, 06.06.2013 (aktiv bis 17.07.2013)


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