Petition richtet sich an:
Philologenverband
Es geht um die Aussagen von Herrn Mannke in der Verbandszeitschrift, in der er im Zuge des derzeitigen Zustroms von Flüchtlingen nach Deutschland junge Mädchen ab 12 Jahren davor warnt, sich auf muslimische attraktive, junge Männer einzulassen. Mit dieser Petition soll ein Zeichen gegen das Menschenbild von Herrn Mannke gesetzt werden, welches geprägt ist von Stigmatisierung, Intoleranz, Gleichmacherei einer bestimmten Gruppe (muslimische junge Flüchtlinge). Ein Mensch, der ein solches Gedankengut in unsere Schulen trägt, ist weder als Lehrkraft haltbar noch als eine Person der Öffentlichkeit, in der er seine Sicht kundtun kann. Daher fordere ich, dass Herr Mannke als Vorsitzender in Sachsen Anhalt zurücktritt.
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sachsen-anhalt-philologenverband-distanziert-sich-von-warnungen-vor-muslimen-a-1061639.html
https://www.bento.de/politik/juergen-mannke-vorsitzender-von-philologenverband-hetzt-gegen-fluechtlinge-104924/
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-11/sachsen-anhalt-sexualitaet-muslime-maenner-maedchen
Begründung
Herr Mannke versteckt sich hinter seinem Recht auf Meinungsfreiheit, verkennt aber, dass er hier Hetze gegen Muslime betreibt, was generell, aber auch gerade vor dem Hintergrund der Anschläge in Paris ein fatales Zeichen ist. Werte wie Freiheit, Solidarität und Vielfalt werden in diesen Tagen wieder sehr beschworen. Das ist gut so. Diese Werte müssen aber in der Schule, an dem Ort der Bildung, Raum zur Entfaltung bekommen. Herr Mannke betreibt mit seiner Hetze das Gegenteil. Seine Schüler und Schülerinnen lernen ein Menschenbild kennen, welches diese Grundwerte unserer Gesellschaft in Deutschland und Europa ad absurdum führen. Es kann nicht sein, dass Herr Mannke als Lehrer seine menschenunwürdige Sichtweise unseren Kindern in der Schule nahe bringt. Auch wenn ich Lehrer in Schleswig-Holstein bin, möchte ich dagegen ein Zeichen setzen - unsere demokratischen Grundwerte machen vor dem Föderalismus schließlich keinen halt. Ich hoffe, dass viele meiner Kollegen in Sachsen-Anhalt und dem gesamten Bundesgebiet, Eltern und alle, die meine Sichtweise teilen, diese Petition unterstützen.