Jede / jeder bei den Kommunen und Landkreisen beschäftigte hauptamtliche Feuerwehrkollege / Feuerwehrkollegin in Hessen bezieht derzeit monatlich eine Zulage in Höhe von 131,20€.

Diese Zulage wurde seit vielen Jahren nicht mehr angehoben und stellt keine ausreichende Vergütung der Mehrbelastung von Berufsfeuerwehrleuten mehr dar.

Berufsfeuerwehrleute sind erheblichen Gefahren in Ihrem Berufsleben ausgesetzt und gehen in der Regel mit Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren in niedrigen Besoldungsgruppen von größtenteils A 7 und A 8 in den Ruhestand, oftmals ohne die erforderlichen Dienstjahre zur Erreichung des höchsten Pensionssatzes absolvieren zu können.

Die Feuerwehrzulage ist aber in Hessen nicht mehr Ruhegehaltsfähig und somit entstehen den Feuerwehrbeamten die in großer Zahl bereits vor dem Erreichen der Altersgrenze aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand treten müssen erhebliche finanzielle Einbußen.

In Hessen war die Feuerwehrzulage bereits einmal Ruhegehaltsfähig, fiel dann 1999 dem Versorgungsreformgesetzt der Landesregierung zum Opfer.

Begründung

Helfen wollen und helfen können, das ist ein wesentlicher Unterschied. In der Ausbildung zur Feuerwehrfrau/zum Feuerwehrmann werden junge Menschen sehr umfangreich und praxisnah fast bis zum Drill geschult, um gleichartiges und gemeinsames Handeln bei Einsätzen zu gewährleisten. Doch oft wird von Menschen, die in den Feuerwehrberuf drängen, übersehen, dass seelische Belastungen sowie eine ständige nervliche Anspannung auch zu diesem Berufsbild gehören. Vielmehr noch: Die Belastungen für Körper und Psyche stellen in der Summe Anforderungen an die Eignung dar, die weit höher liegen als es durchschnittlich bei anderen Berufsbildern der Fall ist. Untersuchungsergebnisse einer Studie einer größeren Berufsfeuerwehr in Deutschland belegen, dass sich spätestens nach zwölf Jahren im Beruf das Charakterbild einer Person maßgeblich ändert. Beginnend bei dem zu leistenden Schichtdienst, der es erschwert, an geselligen Ereignissen wie Familienfeiern und Weihnachten teilzunehmen, sind es auch die sehr kurzen Alarmierungszeiten, die für Stress vor allem im Nachtdienst sorgen. Die Hauptursache liegt jedoch eindeutig in der Häufigkeit und Art der vielen Geschehnisse und Ereignisse bei Einsätzen. Wenn ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau oft unter hohem persönlichen Risiko Menschenleben und Sachwerte retten, werden sie mit Situationen konfrontiert, die uns "Normalbürgern" erspart bleiben.

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Pro

Wir haben in Hessen ca. 2.500 Feuerwehrmänner und Frauen die tagtäglich ihr Leben für andere riskieren und in brennenden Häusern Menschen, Tiere und Sachwerte retten. Diese Menschen verdienen Respekt! Im Vergleich zu unseren Staatsoberhäuptern ist die Feuerwehrzulage ein Witz.

Contra

Ihr Armen nur 1400? Rente???? Da muss manch anderer wirklich für arbeiten. Ihr Schiffsschaukelbremser!